In diesem Reisebericht aus den USA werfen wir einen letzten Blick von amerikanischer Seite auf die beeindruckenden Niagarafälle, bevor wir die lange Fahrt nach Washington D.C. antreten. Wir beziehen Quartier und schauen uns am nächsten Tag das Kapitol, das Washington Monument und das Weiße Haus an. Außerdem erleben wir ein Überraschungskonzert der US Navy Band am Abend!

Niagarafälle – amerikanische Seite

Am nächsten Morgen geht es zum Frühstück, das uns allerdings enttäuscht. Wir bekommen vom Hotel einen 25 Doller Voucher für das angeschlossene Restaurant. Das Büfett dort dürfen wir nicht nutzen. Es ist für gebuchte Touren reserviert. Wir müssen also à la carte bestellen, wo wir mit 25 Doller nicht weit kommen. Susi isst French Toast, Lucas Pancakes. Ich verzichte, da mir aufgrund der erneut langen, bevorstehenden Fahrt ein wenig mulmig ist. Letztlich werden wir satt, sind aber im Ganzen enttäuscht. Wir hätten lieber am Frühstücksbüfett etwas Passendes für uns gewählt.

Im Anschluss checken wir aus und packen unsere 7 Sachen wieder ins Auto. Bevor wir Niagara Falls aber verlassen, fahren wir noch auf die Insel, von der man einen Teil der Horse Shoe Wasserfälle von amerikanischer Seite aus sehen kann.

Niagarafälle - amerikanische Seite

Besuch der Niagarafälle

Niagarafälle - amerikanische Seite

Aussichtspunkt Niagarafälle

Niagarafälle - amerikanische Seite

Regenbogen über den Niagarafällen

Insgesamt ist der Anblick aber nicht ansatzweise mit dem von der kanadischen Seite aus vergleichbar. Ich mache in paar schnelle Fotos und dann geht’s zurück ins Auto, denn wenn man einmal die Niagarafälle von der anderen Seite gesehen hat, dann kann diese Seite nicht wirklich beeindrucken. Einzig das viele Wasser, das den Fluss entlang strömt und dann im Abgrund verschwindet, lässt erahnen, wie die Wasserfälle von der anderen Seite aus aussehen.

Niagarafälle - amerikanische Seite

Niagarafälle, amerikanische Seite

Niagarafälle - amerikanische Seite

Ein letzter Blick

Niagarafälle - amerikanische Seite

Rainbow Bridge

Fahrt nach Washington D.C.

Es folgt eine fast 8-stündige Fahrt, die mich ziemlich an die Grenze bringt, denn solch lange Fahrten habe ich in meinem Leben bisher auch nur selten gemacht. Wenn wir die 7-8 Stunden von Freiburg nach Berlin fahren, wechsle ich mich mit Susi immer ab. Hier jedoch bin ich der einzig eingetragene Fahrer, zumal nur ich den Internationalen Führerschein besitze und Erfahrungen mit Automatikfahrzeugen bzw. überhaupt mit dem Fahren in den USA habe.

Wir kommen gut in Washington an, wo aber das letzte Ende in echten Stress ausartet. Wow, was für ein Verkehr! Selbst New York erblasst dagegen. Gut, dass ich im Voraus sehr genau geplant habe, wie wir fahren wollen. Die Innenstadt umgehen wir und fahren stattdessen über den Georg Washington Memorial Parkway Richtung Ronald Reagan Airport. Kurz davor tanken wir an einer geplanten Tankstelle noch voll und dann geben wir direkt im Flughafen den Mietwagen zurück, was super einfach ist. Gepäck raus, Schlüssel aufs Armaturenbrett, fertig! Zudem ist der Car Return sehr gut ausgeschildert.

Ich wusste schon, warum ich den Wagen lieber hier, als mitten in Washington zurückgeben wollte.

Washington D.C. - Stau

Verkehr in Washington

Vom Flughafen aus nehmen wir ein Taxi. In diesem lässt sich nun entspannt verfolgen, wie sich der Taxifahrer durch den höllischen Verkehr kämpft. Dazu kommt anscheinend auch noch, dass im Stadion direkt neben unserem Hotel heute ein Baseballspiel stattfindet. Chaos pur!

Washington D.C. - Polizei

Washington Police

Das Taxi lädt uns trotzdem sicher ab. Der Spaß hat uns 25 Dollar gekostet. Mit der Metro hätten wir deutlich länger gebraucht und der Preis wäre quasi der gleiche gewesen, da wir uns dann schon heute die 3-Tage-Unlimited Metrokarten für 30 Dollar die Person hätten kaufen müssen.

Check-in im Hampton Inn & Suites Washington DC, Navy Yard

Am Hotel Hampton Inn & Suites Washington werden wir superfreundlich empfangen. Der Check-in für unsere letzte Station ist easy und so sind wir 5 Minuten später in unserem geräumigen Zimmer im 10. Stock.

Hampton Inn & Suites Washington, D.C., Navy Yard - Zimmer

Großzügiges Zimmer

Hampton Inn & Suites Washington, D.C., Navy Yard - Bad

Badezimmer

Bevor wir aber groß auspacken, fahren wir direkt mal noch aufs Dach, weil unser Hotel eine Rooftop Bar hat! Das Coole – wir können direkt ins Baseball Stadion schauen. Witzig!

Hampton Inn & Suites Washington, D.C., Navy Yard - Roof Top Bar

Rooftop Bar

Washington D.C. - Baseball stadion

Baseball Stadion

Die beeindruckende Zuschauertribüne füllt sich langsam. Wir können sogar einen Teil des Feldes inklusive Abschlag und Wurfmal sehen. Da die Preise der Cocktails aber für unseren Geschmack hoch sind, beschließen wir, rasch noch in einen nahen 7-Eleven zu hüpfen.

Als wir das Hotel verlassen, beginnt es ein wenig zu tröpfeln. Lucas warnt und will am liebsten gleich zurück. Susi und ich stören die paar Tropfen aber nicht, so dass wir mit einfacher Mehrheit weiterziehen. Hätten wir mal auf Lucas gehört! 200 Meter weiter wird aus den wenigen Tropfen ein Weltuntergangsregen, vor dem uns nur das schmale Dach eines Gebäudes schützt, unter das wir uns retten. Und leider wird es immer heftiger.

Washington D.C. - Regen

Weltuntergangsregen

Washington D.C. - Regen

Nass, kalt, ätzend

Nach rund 10 Minuten beschließen wir, die Beine in den Hand zu nehmen und zurück zu rennen. Außer Atem und ziemlich nass Moment kommen wir wieder am Hotel an, wo wir uns nun für 4 Dollar pro Softgetränk eindecken, um wenigstens etwas zu trinken auf dem Zimmer zu haben. Dazu gibt’s Kekse.

Der Rest ist Entspannen und sich auf den nächsten Tag freuen!

Sightseeing in Washington D.C.

Unterwegs mit der Metro

Wir gönnen uns heute Aufstehen erst um 8 Uhr, um uns dann gemütlich zum Frühstück zu begeben. Die Auswahl am Büfett ist okay. Es gibt Säfte, Joghurt, verschiedene Kuchen, Eier, Obst, Waffeln, Brot, Marmelade, Müsli & Co. Insgesamt sehr amerikanisch, aber ausreichend, um satt zu werden. Der Frühstücksraum ist quasi mit in die Lobby integriert und nicht sehr groß. Trotzdem bekommen wir einen Tisch. Was mich ein wenig stört sind Pappbecher, Plastikbesteck und somit jede Menge Abfall, aber ist halt noch immer typisch amerikanisch – auch wenn sich das selbst in den USA langsam wandelt und mehr Umweltbewusstsein einzieht.

Hampton Inn & Suites Washington, D.C., Navy Yard - Frühstück

Frühstücksbüfett

Hampton Inn & Suites Washington, D.C., Navy Yard - Frühstück

Obstauswahl

Hampton Inn & Suites Washington, D.C., Navy Yard - Frühstück

Frühstück

Gut gestärkt laufen wir zur nahen Metrostation – heute mit kompletter Regenmontur im Gepäck, weil für den ganzen Tag Schauer angesagt sind. In der Metrostation geht’s direkt an die Automaten, wo ich für uns 3 SmartTrip Karten mit unbegrenzten Fahrten für 3 Tage kaufe. So fährt es sich einfach am entspanntesten und sollte sich so auch durchaus rechnen.

Washington D.C. - Metro

Fahrkartenautomat

Die Karten benutzt man in der Metro Washingtons übrigens am Ein- und am Ausgang. Die Metrostation selbst ist sehr sauber, groß und angenehm vertrauenerweckend, wenn wir sie mit unseren gerade in New York gesammelten Erfahrungen vergleichen.

Washington D.C. - Metro Station

Metrostation

Das Kapitol

Nach einmal Umsteigen landen wir an der Metrostation Capitol Süd, wo wir unseren ersten Tag in Washington D.C starten wollen. Wir laufen direkt Richtung Kapitol, das sich vor allem von der Ostseite super fotografieren lässt, zumal noch nicht allzu viele Menschen hier unterwegs sind.

Washington D.C. - Kapitol

Kapitol, Ostseite

Washington D.C. - Kapitol, Rotunde

Rotunde mit Kuppel

Washington D.C. - Kapitol

Kapitol

Washington D.C. - Capitol

Selfie

Washington D.C. - Kapitol

Aufgang Kapitol

Die Bilder vom Sturm aufs Kapitol nach der letzten Präsidentenwahl in den USA, zu dem Trump angestachelt hatte, stammen jedoch eher von der Westseite. Leider sind Teile des Kapitols hier aufgrund von Bauarbeiten eingezäunt, so dass diese Seite weit weniger fotogen ist. Ich finde trotzdem ein paar schöne Motive.

Washington D.C. - Kapitol

Bürgerkrieg Denkmal

Washington D.C. - Kapitol

Bürgerkrieg Denkmal

Von hier aus laufen wir weiter zum Union Square, den ich einmal komplett umrunde, um zu versuchen, weitere schöne Aufnahmen zu machen. Bei dem grauen Himmel und all den Bauarbeiten überall auf dem Capitol Hill ist das jedoch gar nicht so einfach.

Sehenswert – Kapitol

Das Kapitol der Vereinigten Staaten ist der Sitz des Kongresses, der Legislative (Gesetzgebung) der USA. Es wurde von 1793 bis 1823 erbaut und von 1851 bis 1863 umfassend erweitert. Das Kapitol ist 229 Meter lang, 107 Meter breit und an seiner höchsten Stelle 88 Meter hoch. Die weltbekannte Kuppel auf der Rotunde ist weithin sichtbar. Seit 1960 hat das Kapitol den Status einer National Historic Landmark.

Der Senat der USA tagt im Nordflügel, das Repräsentantenhaus im Südflügel. Für die Sicherheit am Kapitol ist die United States Capitol Police (USCP) zuständig. Diese konnte den von Donald Trump nach seiner verlorenen Präsidentschaftswahl angestachelten Sturms aufs Kapitol am 6. Januar 2021 jedoch nicht verhindern. Während des Angriffs starben 5 Menschen.

First St SE, Washington, DC 20004, USA, www.visitthecapitol.gov

 

Wir schlendern gemütlich Richtung des von weitem sichtbaren Washington Monument und genießen, dass hier am Vormittag weit weniger Menschen unterwegs sind, als angenommen.

Unterwegs genehmige ich mir noch an eine der vielen Fastfood Trucks einen Jumbo Hotdog, der erstaunlich gut ist und fotografiere einen Schriftzug, der zu Recht Immigranten und die Haltung zu ihnen in positiver Weise bestärkt.

Washington D.C. - Fastfood Truck

Fastfood Truck

Washington D.C. - Hotdog

Jumbo Hotdog

Washington D.C. - Kapitol

Immigrants are essential

Washington D.C. - Kapitol

Kuppel des Kapitols

Unterwegs laufen wir am Museum for Air and Space vorbei, das ich zu gern besucht hätte. Leider wird es seit 2018 saniert und komplett überarbeitet, so dass es erst im Herbst dieses Jahres wieder öffnen wird. Auf der rechten Seite befindet sich zudem das ebenfalls bekannte Naturkundemuseum, dem wir aber heute auch keinen Besuch abstatten wollen, solange das Wetter hält.

Washington D.C. - National Mall

National Mall

Washington D.C. - National Mall

Smithonian Institution

Das Washington Monument

Am Washington Monument angekommen, mache ich reichlich Bilder und schaue auch, ob wir Tickets bekommen – leider sind diese für den heutigen Tag bereits komplett vergeben. Dann halt nicht. Ich vermute, fotografieren kann man von oben ohnehin kaum, da die wenigen Fester stark verglast sind, wenn ich die Szene im bekannten Spiderman Film, wo Spidy seine Klassenkameraden oben im Monument rettet, noch richtig im Kopf habe.

Washington D.C. - Washington Monument

Infotafel

Washington D.C. - Washington Monument

Washington Monument

Washington D.C. - Washington Monument

Washington Monument

Sehenswert – Washington Monument

Das Washington Monument ist ein 169 Meter hohe Obelisk auf das National Mall in Washington D.C. Es befindet sich mittig auf der Sichtgeraden zwischen Kapitol und Lincoln Memorial und wurde zu Ehren von George Washington errichtet. Der Grundstein wurde bereits 1848 durch die Freimaurerloge gelegt. Fertiggestellt wurde es nach mehreren Unterbrechungen erst 1884.

Der Besuch des Monuments und der darin befindlichen Besucherplattform in 152 Meter Höhe ist kostenlos. Sie wird über einen Aufzug oder zu Fuß über 897 Stufen erreicht. Allerdings gibt es nur eine täglich begrenzte Anzahl an Timed Tickets, die entweder online oder an der Tageskasse des Monuments zu erhalten sind. Die Tageskasse befindet sich 15th St in der NW Ecke der National Mall. Es empfiehlt sich, frühzeitig zu kommen, da die Karten für den Tag schnell vergriffen sein können.

www.nps.gov

 

Das Weiße Haus

Wir biegen Richtung Norden ab und marschieren nun zum Herz der Stadt, dem Weißen Haus. Am Präsidentenpark vorbei umrunden wir den Gebäudekomplex, um das bekannte Gebäude von der Frontseite aus zu fotografieren. Ich nähere mich gerade dem Zaun, um durch die Gitterstäbe hindurch zu fotografieren, als Polizisten beginnen die Plaza direkt vor dem Haus zu räumen. Verdammt!

Um 2 Minuten eine Foto-Gelegenheit verpasst. Warum geräumt wird, ist uns nicht ersichtlich – wir vermuten, weil einfach zu viele Menschen am Zaun waren, um zu fotografieren. Vielleicht sind die Scharfschützen auf dem Dach, die wir deutlich sehen können, nervös geworden? Wer weiß. Also gibt es heute nur Bilder mit Zaun für mich – immerhin so ohne Menschen. Wir setzen uns noch auf eine Bank, um eine Auszeit zu nehmen und zu beobachten, ob sich irgendetwas tut, ziehen aber nach 20 Minuten weiter, weil die Plaza gesperrt bleibt und uns Familie Biden, die anscheinend daheim ist – die Flagge ist gehisst – nicht den Gefallen tut, auszufahren oder sich anderweitig zu zeigen.

Washington D.C. - Das Weiße Haus

The White House

Führungen – habe ich gelesen – gibt es kostenlos, wenn man sich an seinen Kongressabgeordneten wendet, was für uns natürlich keine Option ist. Zudem darf man keine Rucksäcke, größere Kamera, Getränke etc. mit hineinnehmen, was gleich mehrere KO-Kriterien für uns sind. Drum muss heute einfach die Außenansicht reichen.

Sehenswert – White House

Das Weiße Haus ist der offizielle Amtssitz des amerikanischen Präsidenten. Der Amtssitz hat die Adresse Pennsylvania Avenue 1600. Seinen offiziellen Namen hat das Gebäude aufgrund seines weißen Anstrichs bereits 1901 durch Theodore Roosevelt erhalten.

1792 erfolgte die Grundsteinlegung für das Gebäude unter Präsident George Washington. 8 Jahre später wurde das Weiße Haus fertiggestellt. 1814 niedergebrannt, 1819 wiederaufgebaut, nach dem 2. Weltkrieg vernachlässigt und von 1949-1952 kernsaniert, besitzt das Anwesen heute 132 Räume, 35 Badezimmer, einen Swimmingpool, einen Tennisplatz, einen Kinosaal, eine Bowlingbahn und ein Basketballfeld. Der berühmteste Raum im Weißen Haus ist vermutlich das Arbeitszimmer des Präsidenten – das Oval Office.

Das Weiße Haus, in dem der Präsident mit seiner Familie wohnt, arbeitet und internationale Gäste empfängt ist eine Hochsicherheitszone. Es herrscht Überflugverbot. Auf dem Dach befinden sich Scharfschützen.

Führungen im Weißen Haus sind kostenlos. Anfragen für öffentliche Führungen müssen über den zuständigen Kongressabgeordneten gestellt werden. Die Plätze sind begehrt und begrenzt, weshalb du eine Führung etwa 3 Monate im Voraus planen musst.

1600 Pennsylvania Avenue NW, Washington, DC 20500, USA www.whitehouse.gov

 

Bevor wir wieder in die Metro steigen, statten wir noch einem Subway auf dem Weg einen Besuch ab und fotografieren den hübschen McPherson Square.

Washington D.C.

McPherson Square

Dann geht es zurück ins Hotel, um den Füßen ein wenig Ruhe zu gönnen. Für den Abend habe ich einen Besuch in einem echten amerikanischen BBQ Restaurant reserviert, worauf ich mich schon lange gefreut habe. Bin gespannt, was es Leckeres geben wird!

Als wir kurz nach 6 am US Navy Memorial Plaza aus der Metro steigen, landen wir mitten in den Vorbereitungen eines Konzerts der United States Navy Band. Wie krass ist das denn?

Aber erstmal wartet das texanische BBQ auf uns.

Barbecue im Country Hill BBQ Market

Als wir den Country Hill BBQ Market betreten, werden wir supernett empfangen und in eine überraschend große und rustikale Bar geführt. Holzbänke, Tische, Musik und lautes Gemurmel der Gäste – was für ein uriger Schuppen!

Unser Kellner erklärt uns wie das Ganze hier funktioniert. Im Raum nebenan wird geordert. Erst das Fleisch, dann an einer weiteren Station die Beilagen. Damit geht es dann zurück an den Tisch, wo bereits unsere bestellten Getränke auf uns warten. Bezahlt wird später am Tisch. Während Susi das Pulled Pork Sandwich wählt, entscheiden wir Männer uns für den Pitmaster mit Rippchen, Räucherwurst, gebratenem Hähnchen und Briskets. Als Beilagen gibt es Gurkensalat, Cold Slaw und Kartoffelsalat. Was für ein Fleischberg.

Washington D.C. - Country Hill BBQ Market

Pitmaster BBQ

Washington D.C. - Country Hill BBQ Market

Tolle BBQ Auswahl

Washington D.C. - Country Hill BBQ Market

Einfach lecker!

Mein erstes echtes BBQ Erlebnis in einem amerikanischen Diner. Die Rippchen sind der Hammer, die Briskets leider etwas trocken. Die Salate sind super. Auch Wurst und Hähnchen überzeugen. Wir sind nach 20 Minuten aber bereits bis zum Anschlag gefüllt. Ab und an gibt es in dem tollen Schuppen auch noch Live-Musik, heute Abend aber spielt das Band. Trotzdem gut. Wir unterhalten uns noch ein wenig mit unserem netten Kellner, der uns schnell als Deutsche identifiziert hat, da er selbst schon in Deutschland gearbeitet hat. Die Welt ist ein Dorf.

Als wir das BBQ Restaurant verlassen haben, sind wir uns einig – das war eine coole Erfahrung und verdammt lecker dazu!

Restaurant – Country Hill BBQ Market

In dem urigen Schuppen steppt nicht nur der Bär, sondern es gibt auch ein fantastisches American BBQ. Regelmäßige Livemusik und supernette Bedienung machen den Besuch zum Erlebnis. Wir fanden das BBQ, das man sich selbst an der Theke im Nebenraum holt und zum Tisch bringt ausgesprochen lecker. Toller Laden!

410 7th St NW, Washington, DC 20004, USA, www.hillcountry.com

 

Konzert der United States Navy Band

Dass das noch nicht der Höhepunkt des Tages war, ahnen wir noch nicht. Denn als wir zurück am US Navy Memorial Plaza sind, entscheiden wir spontan, uns ins Publikum auf noch freie Plätze zu setzen, um zu sehen, was hier die US Navy Band gleich abliefern wird.

Wenige Minuten später geht es los. Trooping the Color, Nationalhymne, wirbelnde und geworfene Gewehre, die Navy Band, die imposant aufspielt – wow! Wo sind wir denn hier hineingeraten? Es folgen 90 Minuten buntes Programm mit klassischen Stücken, Musicals, kubanischen Rhythmen, Disko Medleys, der Titelmusik von Top Gun – ich liebe das Stück und den Film – und so vieles mehr. Völlig genial!

US Navy Band

Fahnenträger

US Navy Band

Aufmarsch

Großer Chor mit großer Band, ganz viel Stimmung, die angenehme, warme Abendluft, Applaus, dazwischen immer mal wieder Navy und Army bezogene Songs und Einlagen – wir sind völlig überrascht ob des unerwarteten, genialen Konzertes und der Hammer Stimmen der Navy Band Mitglieder! Teilweise gehen die richtig ab und das überträgt sich auch schnell aufs Publikum und uns.

Kurz – wir haben einen genialen Abend und Ausklang des Tages, der uns schließlich beschwingt und supergut gelaunt ins Hotel zurückführt.

US Navy Band

US Navy Band rocks!

US Navy Band

Party Stimmung

Erlebenswert – US Navy Band

Die US Navy Band wurde 1925 gegründet. Ihr Sitz befindet sich in Washington D.C. Sie ist die offizielle Musikorganisation der US-Marine. Die Band hat eine breite Musikauswahl in petto. Neben den offiziellen “ruffles and flourishes” gehören dazu auch Klassik, Rock, Pop, Jazz, Musical- und Country-Hits.

Die U.S. Navy Band erfüllt die zeremoniellen Anforderungen am Sitz der Regierung und tritt bei Einweihungsfeiern des Präsidenten, Staatsempfängen, Staatsbegräbnissen, Staatsessen und anderen wichtigen Veranstaltungen auf.

www.navyband.navy.mil

 

Washington D.C. hat uns heute einen großartigen ersten Tag zum Empfang geboten! Da macht es auch wenig, dass die Washington Nationales das heutige Baseball-Heimspiel verloren haben, wie wir noch kurz von der Roof Bar unseres Hotels eruieren.

Washington D.C. - Baseball stadion

Baseball Spiel

Was für ein genialer Tag in der Hauptstadt der USA!

Mal sehen, was der morgige Tag, an dem deutlich besseres Wetter als heute vorausgeht wird, bringen wird!