Auf dieser Seite möchte ich dir aufzeigen, welche Arten von Kameras es in der Digitalfotografie gibt, wo ihre Vorteile und wo ihre Nachteile liegen. Ich stelle dir außerdem jeweils die in meinen Augen besten Kameras im jeweiligen Segment vor und gebe dir Hinweise, die du beim Kauf einer Kamera beachten solltest.

Die Seite wird fortlaufend von mir aktualisiert und dient auch mir selbst als Übersicht und Entscheidungshilfe. Da ich den Fotografie Markt laufend beobachte, kann ich so die neusten Entwicklungen verfolgen und dir wertvolle und aktuelle Tipps geben.

Kamera Vergleich – welche Arten von Kameras gibt es?

Wenn du dich heutzutage für den Kauf einer Digitalkamera entscheidest, dann stehst du eine Unmenge an Möglichkeiten gegenüber. Daher ist es wichtig, den Markt zunächst einmal in Segmente zu teilen und zu verstehen, aus welchem Segment eine Kamera für dich interessant sein könnte.

Ich unterscheide dabei folgende 5 Segmente:

  1. Smartphonekamera
  2. Kompaktkamera
  3. Bridgekamera
  4. Spiegelreflexkamera
  5. Spiegellose Systemkamera

Diese 5 Kamera-Arten werde ich nachfolgend kurz und knackig beschreiben und dir Vor- und Nachteile vorstellen. Außerdem werde ich dir in jedem Bereich meine aktuellen Favoriten vorstellen. Bevor ich da allerdings ins Detail gehe, gebe ich dir noch einen kurzen Abriss über diejenigen Eigenschaften einer Kamera, die du beim Kauf unbedingt mit einbeziehen solltest.

Direkt zum Kamera Vergleich springen.

Wichtige Eigenschaften beim Kamera Vergleich

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14 Punkte, die beim beim Kauf einer Kamera wichtig sind

 

#1 Welche Rolle spielt das Gewicht im Kamera Vergleich?

Das Gewicht einer Kamera ist mindestens genauso wichtig, wie deren Ausmaße. Sei dir bewusst, dass eine Spiegelreflexkamera samt Ausrüstung und Objektiven schnell ein oder auch mehrere Kilogramm wiegen kann. Mir persönlich macht das nicht viel aus. Genau dafür gibt es gute Fotorucksäcke und Tragegurte.

Sollte dir leichtes Gepäck und wenig Ballast aber sehr wichtig sein, solltest du lieber zu einer Kompaktkamera greifen. Reichen dir deren fotografische Möglichkeiten nicht aus, dann schaue dir Bridgekameras als Kompromiss an. Letztere liegen vom Gewicht her zwischen Kompakt- und Systemkameras. Spiegellose Systemkameras sind wiederum meist etwas leichter als DSLRs.

 

#2 Welche Rolle spielt der Preis im Kamera Vergleich?

Klar, je preiswerter, desto besser, wird dein Portemonnaie sagen, aber preiswert heißt halt meistens auch “nicht sonderlich gut” was Qualität, Abbildungsleistung & Co betrifft. Am preiswertesten sind natürlich die Kompaktkameras. Am teuren Ende liegen Systemkameras und DSLRs. Wobei bei letzteren vor allem die Anschaffung wirklich guter Objektive schnell ins Geld gehen kann.

Ein aktuelles Smartphone mit wirklich guter Kamera ist nur dann preiswerter als eine Kompaktkamera, wenn du es ohnehin schon besitzt. Der Kauf eines neuen iPhone beispielsweise übersteigt schnell den Preis nicht nur von Kompaktkameras, sondern auch von Modellen der anderen Kategorien. Bridge- und spiegellose Systemkameras liegen in der Mitte des Preisgefälles – aber auch hier kann man schnell auf Preisen von 500-1000 Euro kommen. Vorteilhaft bei ihnen ist jedoch, dass der Erwerb weiterer, teurer Objektive wegfällt.

 

#3 Welche Rolle spielt die Abbildungsqualität im Kamera Vergleich?

Für mich persönlich ist das der wichtigste Aspekt bei einem Kamera Vergleich und somit auch bei einem Kauf. Am Ende des Tages möchte ich einfach die bestmögliche Qualität für meine Aufnahmen haben. Dass du mit Technik allein noch keine guten Bilder machst, ist klar. Aber wenn die Technik von vorherein gar nicht erst entsprechende Qualität möglich macht, dann taugt die Kamera für mich persönlich nicht.

Genau aus diesem Grund halte ich Systemkameras und Spiegelreflexkameras nach wie vor für da Maß aller Dinge, an denen kein Fotograf mit entsprechenden Ansprüchen vorbei kommt. Selbstverständlich machen auch Bridgekameras, aktuelle Smartphones und gute Kompaktkameras “gute Bilder”. Aber sobald die Lichtverhältnisse schwieriger werden, es in höhere ISO Bereiche geht oder es wirklich auf Schärfe auch in den Ecken etc ankommt, offenbaren diese Kameras schnell ihre Schwächen.

 

#4 Welche Rolle spielt das Bildrauschen im Kamera Vergleich?

Das Bildrauschen hängt natürlich vor allem mit dem verbauten Sensor der jeweiligen Kamera zusammen. Grundsätzlich ist es bei Smartphonekameras und Kompaktkameras am größten. Bridgekameras schlagen sich da schon etwas besser, aber wirklich gut wird das erst bei den System- und Spiegelreflexkameras. Doch auch bei den letzteren muss man klar unterscheiden. Bei Vollformatkameras ist das Bildrauschen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen natürlich am geringsten. Doch auch die meisten DX und APS-C Kameras bieten hier tolle Qualität.

 

#5 Welche Rolle spielt die Lichtstärke im Kamera Vergleich?

Die Lichtstärke ist eine Eigenschaft des jeweiligen Objektivs der Kamera. Bei den Modellen mit fest verbauten Objektiven, die du nicht wechseln kannst, solltest du auf diesen Wert achten. Die Lichtstärke ist üblicherweise als maximale Blendenöffnung in der Form f/3.5 angegeben. Je kleiner die angegebene Zahl, desto größer die Lichtstärke und desto besser das Objektiv. F/3.5 ist ein Wert im Normalbereich. Werte von f/2.8 oder kleiner zeigen dir an, dass es sich um ein sehr gutes, lichtstarkes Objektiv handelt.

 

#6 Welche Rolle spielt der Geräuschpegel im Kamera Vergleich?

Kennst du das klicken des Klappspiegels einer Spiegelreflexkamera? Für mich ist das wie Musik und es gehört beim Fotografieren einfach dazu. Deutlich leiser sind da schon die spiegellosen Systemkameras. Smartphones, Kompaktkameras und Bridgekameras nehmen in der Regel völlig geräuschlos auf.

Wenn du gern filmst und Videos mit der Kamera aufnehmen möchtest, solltest du vor allem auf die Lautstärke des Auto Fokus der jeweiligen Kamera bzw. des Objektives an den System- und Spiegelreflexkameras achten. Ein leiser und schneller Autofokus ist wichtig, wenn du mit dem verbauten Mikrophon aufnimmst und keine störenden Hintergrundgeräusche in der Aufnahme haben möchtest.

 

#7 Welche Rolle spielt die Auswahl an Objektiven im Kamera Vergleich?

Bei Smartphones, Bridgekameras und Kompaktkameras stellt sich die Frage in der Regel nicht. Hier ist das Objektiv fest verbaut. Daher musst du schon beim Kauf sehr genau darauf achten, welche Anforderungen du hier hast. Bei den System- und Spiegelreflexkameras dagegen steht dir eine ganze Welt von Objektiven offen, die du dir nach und nach zulegen kannst. Begrenzend ist hier einzig der Objektivanschluss. Wenn du also eine Kamera dieser Art kaufst, dann kaufst du im Grund ein Gesamtsystem. Ein Canon Objektiv wird beispielsweise nie an eine Kamera von Nikon Anschluss finden. Um genügend Auswahl bei den Objektiven zu haben, rate ich dir zu einem der großen Hersteller wie Canon oder Nikon. Kleinere Marken bedingen in der Regel auch eine begrenzte Auswahl an Objektiven.

Speziell bei Canon musst du außerdem auch den Unterschied zwischen Vollformat und APS-C Sensor achten. Die meisten Objektive (nicht alle) passen nur entweder an einer APS-C Kamera oder sind auf das Vollformat ausgelegt.

 

#8 Welche Rolle spielt die Sensorgröße im Kamera Vergleich?

Ganz einfach ausgedrückt: je größer der Sensor, desto besser, aber auch desto teurer. Kompaktkameras haben meist einen kleinen Four Thirds Sensor. Bridgekameras haben meist einen sogar noch kleineren Sensor. In spiegellosen Systemkameras finden sich meist Sensoren mittlerer Größe ähnlich wie in den Spiegelreflexkameras für den nicht professionellen Bereich. Das Beste sind natürlich die Vollformatsensoren. Allerdings sind diese dann auch entsprechend teuer. Mehrere Tausend Euro legt man da schnell auf den Tisch.

 

#9 Welche Rolle spielt die Ergonomie im Kamera Vergleich?

Mir ist die Ergonomie sehr wichtig. Ich habe bemerkt, dass ich mich mit Handys und Kompaktkameras nicht wohl fühle. Sie sind mir schlicht zu klein. Ich brauche einen ordentlichen Kamerabody in meinen Händen und nehme dafür auch gern mehr Gewicht und ein größeres Modell in Kauf.

Das aber kann natürlich bei dir ganz anders sein. Wenn du planst, eine Kamera zu erwerben, dann achte darauf, dass sie für dich passt. Dass sie gut in deinen Händen liegt. Dass du dich wohl damit fühlst. Immerhin wirst du die Kamera vermutlich auf lange Sicht sehr oft in Händen halten. Achte darauf, dass du sie gut bedienen kannst, an wichtige Tasten oder Knöpfe bequem herankommst etc.

Speziell bei meiner Spiegelreflexkamera habe ich auch das Material des edlen Magnesiumgehäuses schnell schätzen gelernt. Fühlt sich für mich einfach um Welten besser als ein Plastikgehäuse an.

 

#10 Welche Rolle spielt der Akku Verbrauch im Kamera Vergleich?

Je nachdem, wie lange du ohne Auflademöglichkeit unterwegs bist und wie viele Fotos / Videos du aufnehmen möchtest, spielt die Akkuleistung eine entsprechend große Rolle. Kompaktkameras dürften hier noch zu den sparsamsten Vertretern gehören. Beim Smartphone kommt es sicher auf die sonstige Nutzung an.

Bei der Spiegelreflexkamera sollte ein Ersatzakku immer zur Ausrüstung gehören. Vor allem, wenn du Nachtaufnahmen machst, in kalten Gefilden fotografierst oder viele Videos aufnimmst, wird sich das auszahlen. Den höchsten Akkuverbrauch haben meiner Meinung nach die Systemkameras mit ihren elektronischen Suchern, denn dieser frisst richtig Leistung.

Aufpassen solltest du auch bei Kameras mit GPS Funktion. Diese kann durchaus auch im ausgeschalteten Zustand der Kamera Akkuleistung verbrauchen!

 

#11 Welche Rolle spielt der Sucher im Kamera Vergleich?

Das Vorhandensein eines Suchers ist sicherlich auch wieder sehr geschmacksabhängig. Kompaktkameras, Smartphones und Bridgekameras haben in der Regel keinen. Hier wird üblicherweise über ein Display fotografiert. Spiegellose Systemkameras haben meist einen elektronischen Sucher. Der ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber kommt schon recht nah an die Qualität und den Komfort eines optischen Suchers einer Spiegelreflexkamera heran.

Ich persönlich möchte meinen optischen Sicher mit 100% Feldabdeckung meiner EOS 7D Mark II nicht missen. Ich fotografiere damit deutlich besser und entspannter als über ein Display oder die LiveView Anzeige. Beim Fotografieren mit Stativ ist das natürlich eine andere Geschichte. Hier gewinnt ganz klar der LiveView.

 

#12 Welche Rolle spielt der fotografische Spielraum im Kamera Vergleich?

Wenn du lediglich Erinnerungen aufnehmen möchtest oder aus dokumentatorischen Zwecken fotografierst, dann brauchst du keine teure System- oder Spiegelreflexkamera. Wenn du aber ambitioniert bist, dich auf dem breiten Feld der Fotografie austoben möchtest, immer wieder dazu lernen willst und nicht zu schnell an Grenzen stoßen möchtest – dann gibt es meiner Meinung nach nur einen Weg. Dieser Weg führt über die Spiegelreflexkamera. Keine andere Kamera bietet dir ein dermaßen weites Feld an nahezu unbegrenzten fotografischen Möglichkeiten bei so gut wie allen Lichtverhältnissen.

Der Meinung, dass spiegellose Systemkameras die Spiegelreflexkameras ablösen werden, schließe ich mich im Moment noch nicht an. Noch mehr eingeschränkt in ihren fotografischen Möglichkeiten (Spiel mit der Tiefenschärfe, Bokeh, Lichtverhältnisse etc. pp.) sind Bridgekameras, die aber wiederum immer noch besser sind als Kompakt- und Smartphonekameras.

Wenn du eine Leidenschaft fürs Fotografieren hast und planst langfristig diese schöne Hobby auszuleben oder es gar zu deinem Beruf zu machen, dann greife am besten zu einer Spiegelreflexkamera. Muss ja nicht gleich das teuerste Modell sein.

 

#13 Welche Rolle spielt das RAW Format im Kamera Vergleich?

Einst klar Domäne der System- und Spiegelreflexkameras gibt es auch inzwischen Kompakt- und Bridgekameras, die das RAW Format unterstützen. Allerdings ist es noch immer eine Seltenheit bei diesen Kameras. Bei Smartphones macht das schon aufgrund der Größe der gespeicherten Daten kaum Sinn, wird aber inzwischen auch schon von einer allerdings noch übersichtlichen Liste von Handymodellen unterstützt.

Das RAW Format ist vor allem wichtig, wenn du das Maximum an Details und Bearbeitungsmöglichkeiten bei deinen Aufnahmen herausholen möchtest. In diesem Format kannst du sogar noch nach der Aufnahme Größen wie den Weißabgleich oder die Belichtung in gewissem Rahmen beeinflussen.

Ich persönlich nehme mit meiner DSLR jedes Bild immer als JPEG und RAW auf. Dadurch lasse ich mir in der Fotobearbeitung alle Möglichkeiten offen.

 

#14 Welche Rolle spielen die Megapixel im Kamera Vergleich?

Ganz ehrlich? Ich halte von diesem Vergleich relativ wenig. Sicher, früher war das eine wichtige Größe und ein Gütesiegel für die Qualität einer Kamera. Aber mal ehrlich – wer druckt denn seine Fotos heutzutage in A2, A1 oder noch größer aus? Mehr Megapixel heißt nicht automatisch mehr Qualität! Ein Wert zwischen 16 und 24 Megapixeln ist für die meisten Anwender mehr als ausreichend. Wenn du nicht gerade Profi-Fotograf bist, dann brauchst du sicher keine 52 Megapixel. Einen aktuell nicht unüblichen Wert von um die 20 Megapixel reicht völlig.

Mehr Megapixel bringen dir ohnehin nur etwas in Kombination mit einem entsprechend besseren Sensor, denn mehr Pixel allein führen sonst unter Umständen eher zu höherem Rauschen und niedrigerer Qualität. Das gilt für Kompakt- und Bridgekameras mit kleinen Sensoren mehr denn für System- und Spiegelreflexkameras mit besseren Sensoren.

Lass dich also nicht von den Megapixeln blenden. So mega sind die nämlich gar nicht!

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#1 Die Smartphonekamera

Fast jedes Smartphone hat heutzutage mindestens eine Kamera fest verbaut. Bei aktuellen Handys erreichen diese eine durchaus beeindruckende Qualität, die der vieler Kompaktkameras in nichts nachsteht. Manche Smartphones haben sogar bereits 2 Kameras verbaut.

Vorteile der Smartphonekamera

  • Klein, leicht & kompakt.
  • Hat man sowieso fast immer dabei.
  • Weiterverarbeitung direkt auf dem Smartphone möglich.
  • Breites Angebot an Apps.
  • Sehr gute kabellose Anbindung an die verschiedenen Netze.
  • Einfaches Teilen der Fotos in sozialen Netzwerken.

Nachteile der Smartphonekamera

  • Kleiner Sensor.
  • Kein Sucher.
  • Selten mit optischem Zoom.
  • Selten RAW Format verfügbar.
  • Keine Erweiterungsmöglichkeiten.

Ersetzt das Smartphone eine richtige Digitalkamera?

Ich bin immer wieder erstaunt, welch tolle Qualität aktuelle Smartphonekameras haben. Meiner Meinung nach ist da kein großer Unterschied zu einer normalen Kompaktkamera erkennbar. Ich denke, langfristig gesehen werden Smartphones die Kompaktkameras komplett verdrängen. Sie sind annähernd gleich groß, man das das Handy eh immer dabei und die Bearbeitungsmöglichkeiten der Fotos durch Apps und das sofortige Teilen in sozialen Netzwerken sprechen einfach für das Smartphone. Inzwischen gibt es sogar Smartphones, die 3 oder gar 4 Linsen verbaut haben – jeweils für Weitwinkel, Standardzoom oder Telebereich. Auch künstliches Bokeh ist heute schon möglich.

Welche Smartphones haben aktuell die besten Kameras?

Folgende Modelle fallen in aktuellen Tests immer wieder durch hervorragende Ergebnisse auf:

#2 Die Kompaktkamera

Eine Kompaktkamera ist in der Regel recht klein, so dass sie in jede Hosen- oder Jackentasche passt. Die meisten besitzen einen optischen Zoom. Der Bildsensor ist in der Regel größer als der eines Smartphones.

Vorteile der Kompaktkamera

  • Klein, leicht & kompakt.
  • Teilweise wasserdicht.
  • Optischer Zoom.
  • Preiswert.

Nachteile der Kompaktkamera

  • Meist kleiner Sensor.
  • Meist kein Sucher.
  • Fest verbautes Objektiv.
  • Geringer ISO Bereich.
  • Keine Erweiterung möglich.

Die besten Kompaktkameras 2019

Preiskorridor: 600 – 1.100 Euro

Die meisten Kompaktkameras verlieren auf den ersten Blick gegen das praktische Smartphone. Doch es gibt auch Ausnahmen. Nachfolgend meine Top 3 wirklich sehr guter Kompaktkameras, die allerdings auch nicht ganz preiswert sind. Von preiswerten Kompaktkameras rate ich aufgrund der meist wenig beeindruckenden Bildqualität komplett ab.

#1 Sony DSC-RX100 VI

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Sony DSC-RX100 VI* [~ 1.100 Euro]

Die Sony RX100 VI ist wirklich eine hervorragende Kompaktkamera. Sie besitzt einen 20 Megapixel Sensor und ein 24-200 mm Objektiv (F2.8-F4.5) von Zeiss. Hinzu kommt ein 180° neigbares Display, Bildstabilisierung, WiFi Funktion, 315-Punkt-AF-Phasendetektion, 4K Video und ein ausfahrbarer elektronischer Sucher. Sie wiegt gerade mal 274 Gramm. Wenn dir rund 1.100 Euro für eine Kompaktkamera zu teuer sind, rate ich dir, dir den ebenfalls hervorragend abschneidenden Vorgänger, die Sony DSC-RX100 V* anzuschauen. Sie kostet gegenwärtig ca. 800 Euro.

#2 Panasonic Lumix TZ202

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Panasonic Lumix DC-TZ202* [~ 650 Euro]

Die Panasonic Lumix DC-TZ202 bietet 20 Megapixel, einen Bildstabilisator, exzellente 4K Video-Funktionen und ein LEICA Objektiv mit 15x opt. Zoom mit tollen 23-360 mm Brennweite (F3.3-6.4). Sie wiegt 340 Gramm und besitzt einen elektronischen Sucher.

#3 Canon PowerShot G7X Mark II

Canon PowerShot G7X Mark II

Canon PowerShot G7X Mark II* [~ 500 Euro]

Mit 20 MP und einem klappbaren Display und einem lichtstarken Objektiv überzeugt auch Canon in dieser Sparte mit seinem Modell. WLAN & GPS sind ebenso an Bord wie eine präzise Fokussierung für überzeugende Videoaufnahmen.

Tipp für Unterwasser-Fotos: Du suchst eine Kompaktkamera speziell für das Fotografieren unter Wasser? Dann empfehle ich dir eines der folgenden zwei Modelle:

#3 Die Bridgekamera

Eine Bridgekamera bildet den Übergang zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexkamera. Sie ist meist größer als eine Kompaktkamera, bietet deutlich mehr Brennweite, lässt aber keinen Objektivwechsel zu. Sie ist ein guter Kompromiss zwischen Kompakt- und Systemkamera und versucht Vorteile beider Welten in sich zu vereinen.

Vorteile der Bridgekamera

  • Großer Zoombereich.
  • Mehr Einstellmöglichkeiten als Kompaktkameras.
  • Preiswerter als DSLRs.
  • Guter Kompromiss zwischen Kompakt und DSLR.
  • Kompakte, lichtstarke Objektive.

Nachteile der Bridgekamera

  • Kleiner Sensor.
  • Kein optischer Sucher.
  • Kaum Erweiterung möglich.
  • Bildqualität.
  • Akku Verbrauch.

Sind Bridgekameras empfehlenswert?

Bridgekameras sind für mich ein zweischneidiges Schwert. Sie mögen zwar durchaus ihre Vorteile haben, die sich jedoch auch im Preis niederschlagen. Gute Bridgekameras kosten annähend so viel wie eine gute Spiegelreflexkamera. Wem letztere zu groß sind, der kann auch gleich zu einer spiegellosen Systemkamera greifen.

Sehr gute Modelle von Bridgekameras finden sich vor allem bei Sony und Panasonic. Aber auch Canon holt hier langsam auf.

Die besten Bridgekameras 2019 – für Einsteiger

Preiskorridor: 200 – 500 Euro

#1 Sony Cyber-shot DSC-HX400V

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Sony DSC-HX400V* [~ 370 Euro]

Die Sony DSC-HX400V bietet einen 20 Megapixel Sensor und 50-fachen optischen Zoom samt satter 24 – 1200 mm Brennweite (F1:3,5 – 6,4). Dazu kommen Full HD Video Funktionen, WIFI und SteadyShot Funktion. Sie wiegt 635 Gramm.

#2 Panasonic Lumix FZ82

Panasonic Lumix FZ82

Panasonic Lumix FZ82* [~ 280 Euro]

Die Panasonic Lumix FZ82 kostet 280 Euro und hat einen 18 Megapixel Sensor mit 60-fachen optischem Zoom am Start. Ihre Brennweite beträgt 20 mm – 1200 mm (F2,8-5,9). Den Weitwinkel möchte ich hier besonders hervorheben. Sie zeigt auch bei wenig Licht hervorragende Ergenbnisse und besitzt einen optischen Bildstabilisator. 4K Video Funktion und ein gestochen scharfes LC-Display gehören ebenso zur Ausstattung. Sie wiegt 617 Gramm.

#3 Canon PowerShot SX730

Canon PowerShot SX730

Canon PowerShot SX730* [~ 280 Euro]

Canons PowerShot SX730 hat einen 20 Megapixel CMOS Sensor mit 40-fachem optischen Zoom verbaut. Die Brennweite der leistungsstarken Reisekamera beträgt 4.3 mm bis 172 mm. Ein hervorragender Bildstabilisator und Full HD Video Funktionen sind inklusive. Die Canon wiegt 277 Gramm.

Die besten Bridgekameras 2019 – für Fortgeschrittene

Preiskorridor: 700 – 2.000 Euro

#1 Sony DSC-RX10 M4

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Sony DSC-RX10 M4* [~ 1.670 Euro]

Die Sony DSC-RX10 M4 bietet mit einem 20 Megapixel Sensor und einem 24 mm – 600 mm Objektiv (F2.4-4 Zeiss) großes Kino für allerdings auch großes Geld. Scharfe und kontrastreiche Bilder auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sind mit dieser rund 1.000 Gramm schweren Bridgekamera mit Mega Zoom kein Problem. Aktuell ist die Sony das Beste in ihrem Segment, was sich aber auch am Preis von fast 2.000 Euro wiederspiegelt.

#2 Panasonic Lumix DMC-FZ2000

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Panasonic Lumix DMC-FZ2000* [~ 850 Euro]

Die Panasonic Lumix DMC-FZ2000EG ermöglicht mit einem tollen Leica Objektiv eine Brennweite von satten 24 mm – 480 mm (F2,8-4,5). 20-facher optischer Zoom, 20 Megapixel Sensor, Bildstabilisator und hervorragende 4K Video-Qualitäten gehören zu ihren Eigenschaften. Dazu kommen ein schwenkbarer LCD und kurze Reaktionszeiten beim Auslösen.

#3 Nikon Coolpix P1000

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Nikon Coolpix P1000* [~ 1.100 Euro]

Die Nikon Coolpix P1000 bietet einen sagenhaften 125-fachen optischen Megazoom (24-3000 mm) und einen 16 Megapixel Sensor für besonders rauscharme Bilder. Sie wiegt allerdings stolze 1,4 kg und gehört damit nicht zu den Leichtgewichten. 4K-Videos, ein optischer 5-Achsen-Bildstabilisator und der schnelle AF sprechen jedoch für die Kamera.

#4 Die Spiegelreflexkamera

Die Spiegelreflexkamera ist für mich immer noch die Königin auf dem Feld der Digitalfotografie. Bei diesen Kameras ist ein Objektivwechsel möglich und sie besitzen einen Blitzschuh für externe Blitzlichtgeräte. Das Licht wird durch einen klappbaren Spiegel auf den Bildsensor geleitet. Sie ist deutlich größer, schwerer und teurer als die anderen Kamera-Arten, bietet aber auch die meisten fotografischen Möglichkeiten, Spielräume und Zubehör.

Vorteile der Spiegelreflexkamera

  • Großer Sensor.
  • Fast beliebig erweiterbar.
  • Optischer Sucher.
  • Schärfentiefe perfekt steuerbar.
  • Bei schwierigen Lichtverhältnissen geeignet.
  • Großer ISO Bereich.
  • RAW Format Standard.
  • Hervorragende Bildqualität.

Nachteile der Spiegelreflexkamera

  • Hoher Preis.
  • Gewicht (Kamera + Zubehör).
  • Größe.
  • Bei Objektivwechsel kann Staub ins Gehäuse dringen.
  • Nicht wasserdicht (manchmal spritzwassergeschützt).
  • Aufnahmegeräusche durch Spiegelmechanik.

Welche Spiegelreflexkameras sind empfehlenswert?

Canon und Nikon sind nach wie vor die Platzhirsche und meiner Meinung nach die besten Hersteller für Spiegelreflexkameras. Beide bieten eine riesige Auswahl und auch die angebotenen Objektive (sowohl eigene, als auch die von Fremdherstellern) lassen keinerlei Wünsche offen. Von kleineren Firmen rate ich dir eher ab. Sony hat inzwischen deutlich aufgeholt und bietet den beiden Platzhirschen mächtig Paroli.

Die besten Spiegelreflexkameras 2019 – für Einsteiger

Preiskorridor: 300 – 700 Euro

#1 Canon EOS 4000D

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Canon EOS 4000D* [~ 300 Euro]

Canon bringt mit seiner EOS 4000D verdammt viel Spiegelreflexkamera für sehr kleines Geld auf dem Markt. Sie ist ideal für Einsteiger und bietet mit 18 Megapixeln, Full HD Video, vielen Motivprogrammen und WLAN Funktion alles, was du als Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie benötigst. Möchtest du jedoch langfristig und ambitioniert in die Fotografie einsteigen, dann rate ich dir eher zur weiter unten beschriebenen Canon EOS 800D, die einen größeren Funktionsumfang besitzt.

#2 Nikon D5600

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Nikon D5600* [~ 700 Euro]

Die kompakte Nikon D5600 mit einem 24 Megapixel Sensor bietet neben guter Bildqualität und 39-Messfeld-AF-System ebenfalls Full-HD-Video Funktionen sowie zahlreiche Effektmodi und Optionen zur Bildverarbeitung an. Auch mit ihr kannst du als Einstiegskamera nichts verkehrt machen.

#3 Pentax K 70

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Pentax K 70* [~ 600 Euro]

Eine der wenigen Kameras im Spiegelreflex Segment, die nicht von Canon oder Nikon stammen, und die ebenfalls super als Einstiegskamera taugt, ist die Pentax K 70. Sie hat  einen 24 Megapixel Sensor und punktet mit extremer Praxistauglichkeit als Outdoor-Kamera. Ein wetterfestes Edelstahlgehäuse, tolle Bildqualität und ISO Werte bis zu 102.400 sprechen für dieses Modell. Sehr interessant ist außerdem der bereits im Gehäuse verbaute Bildstabilisator und der dreh- und schwenkbare LCD Monitor.

#4 Canon 800D

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Canon 800D* [~600 Euro]

Die Canon EOS 800D ist der Nachfolger der 750D und hat im Vergleich zum Vorgänger nur wenige wirkliche Verbesserungen an Bord. 24 Megapixel, 45 AF-Kreuzsensoren, WLAN-Funktionalitäten, sehr gute Verarbeitung und ein dreh- und klappbares Touchdisplay machen die Kamera zu einem tollen Einstiegsmodell im APS-C DSLR Segment.

Persönlicher Testbericht Canon 800D

Die besten Spiegelreflexkameras 2019 – für Fortgeschrittene

Preiskorridor: 900 – 1500 Euro

#1 Canon EOS 80D

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Canon EOS 80D* [~ 1.060 Euro]

Keine Frage, die Canon EOS 80D ist im nicht professionellen Bereich neben der 7D Mark II das Beste, was Canon im APS-C Sektor zu bieten hat. Für die Kamera mit dem 24 Megapixel Sensor und den 45 AF-Kreuzsensoren muss man allerdings auch einen Tausender auf den Tisch legen. Dafür bekommt man dann aber auch ein dreh- und schwenkbares Display, kurze Reaktionszeiten und einen Allrounder, der in fast jeder Situation perfekte Dienste leistet. Die WLAN unterstützende Kamera wiegt rund 730 Gramm.

Persönlicher Testbericht der Canon EOS 80D

#2 Nikon D7500

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Nikon D7500* [~ 1.100 Euro]

Auf dem ziemlich gleichen Niveau wie die Canon EOS 80D liegt auch die Nikon D7500. Der Funktionsumfang ist annähernd gleich. Auch Preis, Gewicht und Bildqualität sind ähnlich. Ob Nikon D7500 oder Canon EOS 80D ist wohl eher Geschmackssache für eine der beiden Systeme. Ich sehe zwischen beiden Kameras keine gravierenden Unterschiede. Bei beiden Kameras rate ich dir aber von Anfang an zu guten Objektiven. Mit den kleinsten Standard-KIT-Objektiven wirst du kaum glücklich werden.

#3 Sony Alpha 77 II

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Sony Alpha 77 II* [~ 920 Euro]

Die Sony Alpha 77 II ist die einzige nicht-Canon-oder-Nikon-Kamera, die in diesem Segment vergleichbar ist. Ebenfalls mit 24 Megapixel Sensor ausgestattet bietet sie 79 AF Messfelder, von denen aber nur 15 Kreuzsensoren sind. Auch hier sehe ich die Qualität der Kamera etwa auf dem Niveau der beiden zuvor vorgestellten Kameras. Das umfangreichere Objektivangebot und mehr Zubehör sprechen jedoch für mich eher für die beiden erst genannten.

#4 Canon 7D Mark II

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Canon 7D Mark II* [~ 1.500 Euro]

Meine eigene Canon 7D Mark II gehört natürlich auch in dieses Segment, ist allerdings die teuerste Spiegelreflexkamera unter den vier. Meiner Meinung nach ist sie jedoch jeden Cent wert. Vor allem Action-, Sport- und Tierfotografen werden diese Kamera mit dem besten AF System auf dem Markt jeder Vollformat Kamera vorziehen. Für mich ist sie das Beste, was Canon im APS-C Segment zu bieten hat. Vor allem die Funktionsvielfalt, das edle Gehäuse und das hervorragende Autofokus System weiß ich sehr zu schätzen.

Persönlicher Testbericht der Canon EOS 7D Mark II

#5 Die spiegellose Systemkamera

Die spiegellose Systemkamera ist der Spiegelreflexkamera sehr ähnlich, besitzt aber weder den Spiegel, noch den optischen Sucher. Dadurch ist sie etwas kompakter und leichter als eine DSLR. In der Regel besitzen solche Systemkameras einen elektronischen Sucher, der jedoch wiederum einen höheren Akku-Verbrauch nach sich zieht. Bildqualität und Bedienung entsprechen mit ganz leichten Abstrichen denen einer Spiegelreflexkamera.

Ersetzen Systemkameras zukünftig die Spiegelreflexkameras?

Bis letztes Jahr habe ich da eigentlich noch nicht dran geglaubt, aber das immer größere Angebot und die sich immer besser entwickelnde Technik sprechen inzwischen klar für eine Wachablösung. Für die spiegellosen Kameras sprechen vor allem weniger Gewicht und kleinere Maße. Gegen sie sprechen (noch) der höhere Akku Verbrauch, der fehlende optische Sucher und die Anzahl angebotener Objektive auf dem Markt. Aber das ändert sich ganz allmählich. Vor allem Olympus und Panasonic bieten inzwischen eine sehr große Anzahl hervorragender Objektive. Canon, Sony und Nikon sind ebenfalls dabei, hervorragende Systeme auf den Markt zu bringen. Auch sind die elektronischen Sucher inzwischen schon so fortgeschritten, dass sie anfangen, die optischen Sucher zu überflügeln.

Letztendlich ist die Entscheidung DSLR oder spiegellos vermutlich noch reine Geschmackssache. Mit beiden Kamera Arten kann man hervorragende Bilder machen. In beiden Kategorien werden Vollformat Sensoren unterstützt. Die Zukunft gehört allerdings den spiegellosen Kameras.

Vorteile der spiegellosen Systemkamera im Vergleich zur Spiegelreflexkamera

  • Geräuschärmer.
  • Kleiner & leichter.
  • Bessere Objektive.

Nachteile der spiegellosen Systemkamera im Vergleich zur Spiegelreflexkamera

  • Elektronischer statt optischer Sucher.
  • Höherer Akku Verbrauch.
  • Geringere Auswahl an Objektiven.
  • Schnellere Überhitzung.

Welche spiegellosen Systemkameras sind empfehlenswert?

Es gibt inzwischen eine stattliche Zahl an spiegellosen Systemkameras auf dem Markt. Erstaunlich ist, dass die großen Zwei im Feld der Spiegelreflexkameras, Canon und Nikon, dieser Entwicklung lange Zeit hinterher hinkten. Vor allem Sony, Panasonic und Olympus setzten früh auf die neue Technologie. Nikon und Canon sind allerdings im Kommen.

Das Angebot ist überwältigend groß und fast schon unüberschaubar geworden.  “Die beste” Kamera herauszusuchen ist verdammt schwierig geworden. Ich habe mir trotzdem alles auf dem Markt verfügbare angeschaut und versucht, die interessantesten Kameras für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis herauszufinden. Da hier laufend neue Kameras auf dem Markt aufschlagen, verzichte ich darauf, detailliert auf die einzelnen Modelle einzugehen, um stattdessen die Listen öfter und einfacher updaten zu können.

Die besten spiegellosen Systemkameras 2019 – für Einsteiger

Preiskorridor: 500 – 900 Euro

Die besten spiegellosen Systemkameras 2019 – für Fortgeschrittene

Preiskorridor: 900 – 1.500 Euro

Die besten spiegellosen Systemkameras 2019 – für Profis

Preiskorridor: 1.500 – 2.000 Euro

Hinweis: Bei all diesen Kameras handelt es sich nicht um Vollformatkameras. Letztere stelle ich in den nächsten beiden Kapiteln gesondert vor.

#6 Die besten Vollformatkameras 2019 (DSLR)

Preiskorridor: 2.000 – 4.000 Euro

#1 Nikon D850

Nikon D850

Nikon D850* [~ 3.800 Euro]

Die Nikon D850 kommt mit einem 45 Megapixel Sensor mit hervorragender Bildqualität, einem 153-AF-Messfeld-System, Geschwindigkeit und vielen tollen Features daher. Die Kamera ist wahrscheinlich aktuell das Maß aller Dinge und schlägt – so ungern ich das als Canon Fan sage – auch Canons aktuelles Flagschiff deutlich.

#2 Canon EOS 5D Mark IV

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Canon EOS 5D Mark IV* [~ 3.500 Euro]

Das neuste Modell der Serie ist die beste Vollformatkamera im Hause Canon. Allerdings hat sie auch ihren (stolzen) Preis. Mit 30 Megapixel Sensor, 7 Bildern pro Sekunde (RAW), einem fantastischen 61-AF-Messfeld-System, 4K Videos und allen Features, die Profi-Fotografen schätzen und benötigen, bringt sie alles mit, was das DSLR-Vollformat-Herz höher schlagen lässt.

Persönlicher Testbericht folgt in Kürze

#3 Canon EOS 6D Mark II

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Canon EOS 6D Mark II* [~ 2.000 Euro]

Die gerade erschienene Canon EOS 6D Mark II ist die aktuell preisgünstigste Variante um über Canon ins Vollformat einzusteigen. Schwächen im Dynamikumfang werden durch satte 26 Megapixel, einem tollen dreh- und klappbaren Touchdisplay, hervorragende Verarbeitung und Ergonomie und einem schnellen und zuverlässigen AF System mit 45 Kreuzsensoren mehr als ausgeglichen.  Mit dieser Kamera bin auch ich Mitte 2017 ins Vollformat umgestiegen.

Mein persönlicher Testbericht der Canon 6D Mark II

#7 Die besten spiegellosen Vollformatkameras 2019 (DSLM)

Preiskorridor: 2.000 – 4.000 Euro

Auch wenn ich es lange nicht sehen wollte, den spiegellosen Systemkameras dürfte die Zukunft gehören. Nachfolgend nenne ich dir die 3 aktuell besten Vollformat DSLM Kameras auf dem Markt. Rein von der Spezifikation und laut aktuellen Tests führt die Sony dabei eindeutig das Feld an.

Nikon und Canon sind erst kürzlich in dieses Segment eingestiegen – beide mit hervorragenden Kameras. Vor allem jedoch Canon überraschte mich im letzten Jahr dabei mit einem fulminanten Start in den spiegellosen Systemkamera Markt.

#1 Sony Alpha 7R III

Sony Alpha 7R III

Sony Alpha 7R III* [ ~ 3.500 Euro]

Die bereits 2017 erschienene Sony Alpha 7R III ist auch ein Jahr später immer noch der Platzhirsch in diesem Segment. Mit 42 Megapixeln, einem rasanten Autofokus, langer Akku-Laufzeit, Fokus-Joystick und Touchscreen hat sie neben hervorragender Bildqualität einiges zu bieten. Leichte Schwächen zeigt sie bei Serienbildaufnahmen. Die geniale Kamera hat jedoch ihren Preis. Mehr als 3.000 Euro musst du dafür aktuell hinblättern.

Die etwas abgespecktere Sony Alpha 7 III* für rund 2.300 Euro bietet zwar nur 24 Megapixel und einen etwas weniger gut aufgelösten Sucher, hat aber mehr AF-Messfelder, ist schneller und zudem auch noch leichter. Ich würde daher vom Preis-Leistungs-Verhältnis her sogar die 7 III gegenüber der 7R III favorisieren.

#2 Nikon Z7

Nikon Z7

Nikon Z7* [ ~ 3.800 Euro]

Die noch teurere Nikon Z7 kommt mit 45 Megapixeln daher, einem überragenden AF-System mit fast 500 Messpunkten, einem tollen, großen OLED Sucher mit 0.8-facher Vergrößerung, einem neigbaren Monitor und einem Kamera-internen 5-Achsen-Bildstabilisator auf. Neben wie immer ausgezeichneter Bildqualität überzeugt sie mit toller Video-Qualität und wie immer bei Nikon üblich – hervorragenden Low-Light-Eigenschaften.

Ihr etwas preiswerteres Schwesternmodell, die Nikon Z6* bietet 24 Megapixel, 273 AF-Messfelder und kostet rund 2.500 Euro.

#3 Canon EOS R

Canon EOS R

Canon EOS R* [ ~ 2.500 Euro]

Canon sprang 2018 als letzter der großen Kamerahersteller auf den spiegellosen Vollformatzug auf. Die Canon EOS R bietet 30 Megapixel, erstaunlich gute Low Light Eigenschaften – vor allem hinsichtlich des sehr treffsicheren und schnellen AFs, hervorragende Bildqualität und eine gewohnt gute Ergonomie des gegen Staub und Spritzwasser geschützten Gehäuses. Leichte Schwächen offenbart sie bei den Video-Eigenschaften und auch ein Gehäuse-interner Bildstabilisator fehlt. Die EOS R konkurriert am ehesten gegen die Nikon Z6. Ein Profimodell, das sowohl die Nikon Z7 als auch die Sony Alpha 7R III in den Schatten stellen könnte, soll in diesem Jahr folgen.

Die neue Canon EOS R hat für mich das Potential zum echten Game Changer. Weitere Modelle – auch im Einsteiger- und Profisegment sollen folgen. Was die EOS R für mich besonders interessant macht – im Zuge der Veröffentlichung wurden grandios tolle, lichtstarke Objektive vorgestellt. Außerdem können vorhandene DSLR Objektive mittels Adapter weiter verwendet werden, so dass auch möglicherweise bereits existierende, teure L-Objektive nicht ersetzt werden müssen. Eine ähnliche Strategie fährt übrigens auch Nikon.

Mein Gefühl sagt mir, dass in einem Jahr zwar Sony vielleicht potentiell immer noch die beste Kamera hat, aber Canon eindeutig das beste Gesamtpaket bietet, weil das Objektiv Portfolio der neuen RF Objektive atemberaubend und revolutionär ausschaut!

Mein persönlicher Testbericht der Canon EOS R

Abschließende Hinweise

Ich hoffe, dir hilft diese Übersicht, um dich auf dem doch sehr breiten Markt der Digitalkameras zurecht zu finden. Gern beantwortete ich dir auch weitere Fragen dazu. Hinterlasse mir dazu bitte einfach einen Kommentar.

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Update Historie des Beitrags

  • Initiale Version: September 2016
  • Update April 2017: Bestenlisten für 2017 überarbeitet
  • Update Juli 2017: Canon 6D ersetzt durch 6D Mark II
  • Update Januar 2018: Bestenlisten für 2018 überarbeitet
  • Update Januar 2019: Bestenlisten für 2019 überarbeitet & Bereich über Vollformat DSLMs ausgebaut.