Nach einer langen Anreise erreichen wir per Bahn, Flugzeug und der New Yorker Metro den Big Apple, die Weltmetropole New York. Erfahre, was wir während unserer Anreise erlebt haben und welche Stolpersteine es dabei gab.

Was für ein Stress und eine Panik. Sich 11 Tage vor einer geplanten New York Reise mit Corona anzustecken ist schon echt mieses Timing. Aber alles Beten und Bangen hat doch noch zu einem positiven Ende geführt. Einen Tag vor der Abreise war ich endlich wieder negativ. New York kann kommen!

Die Flüge für diese Reise stammen ursprünglich aus unserer geplanten Namibia Reise, die wir vor 2 Jahren aufgrund der Pandemie erst verschieben, dann ganz canceln mussten. Auch für New York ist es nun schon der zweite Anlauf, nachdem sich das Land erst dieses Jahr wieder für (vollständig geimpfte) Touristen geöffnet hat.

Teil 1 der Anreise verläuft allerdings durchaus holprig. Die Bahn, die uns nach Frankfurt zum Flughafen bringen soll, hat direkt mal eine halbe Stunde Verspätung, ist voll und nervt. In Frankfurt angekommen, wollen wir so dann um kurz nach 19 Uhr noch rasch den Vorabend-Check-in nutzen. Daraus wird jedoch ein fast 3-stündiges Anstehen mit dem Ergebnis, dass wir immerhin einchecken können und all unsere Dokumente kontrolliert werden – für eine USA Reise sind zu diesem Zeitpunkt u.a. noch immer ein negativer Corona Test, eine vollständige Impfung und ausgefüllte Formulare der Gesundheitsbehörde CDC notwendig. Allerdings ist es nun aber inzwischen schon zu spät fürs Gepäck aufgeben. Hmpf!

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3-stündige Warteschlange am Frankfurter Flughafen

Hinweis: Seit 12. Juni entfällt die Testpflicht bei der Einreise in die USA. Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes und die ausgefüllten Formulare der CDC sind nach wie vor notwendig. Ebenso wie ein gültiger Reisepass und das Visum bzw. die genehmigte ESTA Reisegenehmigung im Rahmen des Visa Waiver Program.

Ergo trotten wir ziemlich erschöpft in unser Hotel am Flughafen, wo eine ziemlich schlaflose Nacht auf uns wartet. Die Dame am Schalter hat uns nämlich vor Chaos am nächsten Tag gewarnt. Entsprechend früh stehen wir auf, um unser Gepäck aufzugeben und die Security zu durchlaufen. Das geht erstaunlich gut und so sind wir schnell an unserem Gate, wo wir nun deutlich entspannter auf unseren Flieger warten. Auch dieser hat zwar eine halbe Stunde Verspätung, macht uns aber nichts.

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Lufthansa Flugzeug

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Flugroute Frankfurt – New York

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Essen an Bord von Lufthansa

Uns erwartet ein angenehmer, 7-stündiger Flug, gute Filme, halbwegs gutes Essen und ein kleines Nickerchen und dann sind wir tatsächlich endlich in New York! Ich kann’s kaum glauben. Wieder wird ein weiterer großer Traum wahr!

Das Anstehen an den Passkontrollen der Einwanderungsbehörde zieht sich anfangs sehr, nimmt dann aber Fahrt auf. Wir werden die üblichen Dinge gefragt und können nach Abnahme der Fingerabdrücke und Aufnahme eines Fotos passieren. Insgesamt dauert das Ganze etwas über eine Stunde.

Direkt auf der anderen Seite wartet am Gepäckband auch schon unser Gepäck. Alle drei Koffer da. Wir sind da. New York, wir kommen!

Wir suchen uns zunächst noch einen ATM am Flughafen, um zu etwas Bargeld zu kommen – 400 Dollar sollten reichen, bevor wir mit dem AirTrain Richtung Manhattan abreisen. An der letzten Station des AirTrains müssen wir nach Umrundung des Flughafenterminals jeder 8 Doller bezahlen, was gar nicht so einfach ist, da wir dafür erst spezielle Metrokarten kaufen müssen. Susis Kreditkarte wird dabei beim dritten Versuch bereits abgelehnt – da viele Metro-Automaten ein und dieselbe Kreditkarte maximal zwei Mal pro Tag akzeptieren, wie wir später recherchieren. Das dritte Ticket bezahlen wir daher in bar. Gut, dass wir gerade Geld abgehoben haben.

Auf der anderen Seite der Schranken beginnt das Spiel von vorn. Jetzt brauchen wir drei Metrokarten für die U-Bahn. Wir bezahlen diese nun mit meiner Kreditkarte bzw. erneut mit Bargeld. Wir erwerben 3 Unlimited Karten, die für je eine Woche gültig sind und steigen samt Koffer in die U-Bahnlinie A. Die Metro selbst ist kein Augenschmaus, aber trotzdem interessant, weil wir direkt mal viele New Yorker beobachten können.

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Mit der Metro nach Manhattan

Rund 16 Stationen und eine Stunde später steigen wir an der 23rd Street aus und stehen endlich mitten in Manhattan! Wie genial. Von hier sind es noch ca. 600 Meter bzw. 5 Häuserblocks bis zu unserem Hotel. Gelbe Taxis, Autos, Hochhäuer um uns herum, Hupen, Menschen, missachtete Verkehrsampeln, Polizeisirenen – all das ist New York wie wir schnell sehen und erleben.

New York - Hochhäuser

Hochhäuser in New York

New York - Hochhäuser

Empire State Building

New York - Hochhäuser

Mitten in Manhattan

Wir kommen schließlich am SpringHill Suites by Marriot, unserem Hotel, an, checken problemlos ein und freuen uns im Fahrstuhl, dass wir tatsächlich im 39. Stock – also schön hoch oben – einquartiert werden. Unser Zimmer ist schnuckelig und für New Yorker Verhältnisse durchaus groß. Aber all das ist uns beim Anblick des Fensters eh egal. Was für eine Hammer Aussicht! Wir können direkt auf Downtown Manhattan und das One World Trade Center schauen und entdecken auch die von hier winzige Freiheitsstatue in der Ferne. Wie genial ist das denn? Wir sind total begeistert. Lucas reklamiert direkt mal das Bett am Fenster als seins. Ich mache rasch meine üblichen Hotelbilder und dann wird erstmal kurz durchgeatmet.

SpringHill Suites by Marriott New York Manhattan Chelsea - Hotelzimmer

Hotelzimmer mit Ausblick auf Manhattan

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Geniale Aussicht

New York - Downtown Manhattan

Freiheitsstatue in der Ferne

SpringHill Suites by Marriott New York Manhattan Chelsea - Hotelzimmer

Hotelzimmer

SpringHill Suites by Marriott New York Manhattan Chelsea - Bad

Badezimmer

Turnschuhe angezogen, das WC genutzt und dann zieht es uns auch schon wieder hinaus. Noch haben wir 1-2 Stunden Tageslicht und die wollen wir nutzen, um zum einen den Jetlag nicht zuschlagen zu lassen und zum anderen die nahe Umgebung zu erkunden.

Wir laufen die 6te runter, entdecken sofort das Empire State Building in der Nähe und kehren erstmal in einem McDonalds ein, um uns ein paar Burger und Getränke einzuverleiben, um Hunger und Durst zu stillen. Dann geht’s weiter. Wir schlendern schließlich bis zum Flatiron Buildung nahe dem Madison Square Park, das aber leider aktuell mit Baugerüsten versehen ist, so dass seine ungewöhnliche Keilform nur teilweise zur Geltung kommt.

New York - Hochhäuser

Häuserfront in Manahattan

New York - Hochhäuser

Hochhäuser in New York

New York - Flatiron Building

Flatiron Building

New York - Hochhäuser

Beeindruckende Perspektiven

New York - Hochhäuser

Hohe Wohnhäuser

Die Atmosphäre ist hier allerdings einfach genial. Taxis, Leute, viele Restaurants, spannende Häuserfronten, mehr Taxis und buntes Volk begegnen uns. Wir drehen eine schöne Runde, nehmen in einem nahen 7-Eleven Shop noch ein paar Getränke auf und landen schließlich gegen 20 Uhr wieder im Hotel, um gerade rechtzeitig den beginnenden Sonnenuntergang und das Erwachen des nächtlichen New Yorks zu genießen.

New York - Downtown Manhattan

Blick auf Downtown Manhattan bei Nacht

Was für ein toller Ausklang eines langen Anreisetages.

Das macht Lust auf mehr!