2019 ist quasi um und so wird es Zeit für den bereits zur Tradition gewordenen Jahresrückblick auf meinem Blog. Ich lasse dich in diesem Artikel wie immer ein klein wenig hinter die Kulissen schauen und erzähle dir, was mich das Jahr über so bewegt und beschäftigt hat. 

2019 in Zahlen

Fangen wir mal mit ein paar unkommentierten Zahlen an …

  • 117 veröffentlichte Artikel, darunter:

    • 11 Berichte aus dem Schwarzwald
    • 18 Reiseberichte
    • 16 Fotografie bezogene Artikel
    • 26 Finanzlektionen
  • 6 neue Foto Galerien

  • 28 neue Seiten auf dem Blog

  • 804 neue Kommentare

  • 3 durchgeführte Reisen

  • 1.112.000 Seitenaufrufe

  • 8 Kooperationen

  • 13.500 € Einnahmen

  • 1.435 bearbeitete Fotos

  • 21 neue Steckbriefe

 

Weltgeschehen 2019 im Schnelldurchlauf

Bevor ich mich meinem persönlichen Jahr und dem Blog widme, wie immer ein kleiner Blick in die Welt.

Als sehr prägend und auffällig empfand ich dieses Jahr die Klima-Debatte, die schon fast eine kleine Klima-Revolution ausgelöst hat. Begonnen hat alles mit dem Schulstreik eines kleinen Mädchens, das inzwischen Symbolfigur für ein beginnendes, weltweites Umdenken geworden ist – bei vielen zumindest.

Auch wir haben uns dieses Jahr viel mehr Gedanken um das Klima, um Nachhaltigkeit und andere Themen gemacht. Und das ist gut so. Greta, die gerade erst vom Time-Magazin zur “Person des Jahres” gewählt wurde, hat es geschafft, das Thema zur Tagesordnung zu machen, an der auch die heutigen Eliten und Politiker nicht mehr vorbei kommen. Ursula von der Leyen, von der ich als Politikerin bisher wenig gehalten habe, möchte als EU-Kommissionspräsidentin bis 2050 ein CO2-neutrales Europa schaffen und fordert dafür über 10 Jahre verteilt die Summe von 1.000 Milliarden. So etwas, wäre noch vor 2 Jahren undenkbar gewesen. Nun ist es Realität – mehr und mehr auch in den Köpfen der Politiker. Ich persönlich halte einen Wahlsieg der Grünen bei der nächsten Bundestagswahl für durchaus realistisch und würde den ersten grünen Kanzler begrüßen. Denn dann wird auch Deutschland endlich in die Puschen kommen. Denn die Vorbildfunktion hat unser Land beim Thema Klimaschutz längst nicht mehr inne.

Eine Person – für mich die Un-Person des Jahres – die mit Klimaschutz so gar nichts am Hut hat, ist Donald Trump, der auch mich dieses Jahr sehr beschäftigt hat. Unfassbar, was ein einzelner Narzisst mit Geld, populistischen Sprüchen und irgendwie auch Glück in das Amt des Amerikanischen Präsidenten gelangen konnte und dieses nun nutzt, um viele fortschrittliche Entwicklungen in der Welt mal eben so an die Wand zu fahren. Ob Blockade der WTO, ob Rückabwicklung von Klimaschutz durch Aussteigen aus dem Pariser Klimaschutzabkommenm ob Einmischung in innere, europäische Angelegenheiten (Stichwort Nord Stream 2)  oder Destabilisierung der weltpolitischen Kräfteverhältnisse – Trump gießt Öl ins Feuer, wo es nur geht – Hauptsache Amerika First. Dass er damit weder Amerika, noch der Welt einen Gefallen tut, merkt der senile, alte Mann leider nicht. Wie auch – immerhin hält er sich für den intelligentesten Menschen der Welt und das beste, was Amerika je passieren konnte. Leider ist er genau das Gegenteil – in jeglicher Hinsicht.

Auch Südamerika ist mir in diesem Jahr gleich aufgrund zweier Punkte immer wieder ins Auge gesprungen. Die furchtbaren Brände und Rodungen der tropischen Regenwälder, die quasi dem Abfackeln der grünen Lunge unserer Erde gleichkommen und die anhaltenden Unruhen – zur Zeit vor allem in Chile. Destabilisierungen wohin das Auge schaut.

In Europa dagegen war wohl die Brexit Posse das Thema des Jahres. Wollen sie nun oder wollen sie nicht, die Briten?! Verschiebungen, Blockaden, Neuwahlen – kein Postillon der Welt hätte sich so viel Satire ausdenken können. Wenigstens scheint sich das Thema mit dem überraschend deutlichen Wahlsieg von Boris Johnson nun endlich dem Ende zu nähern. Spätestens im ersten Quartal 2020 wird Großbritannien wohl endgültig die EU verlassen. Ich persönlich halte das für gut, denn die Briten haben schon viel zu lang die Weiterentwicklung Europas blockiert. Teile Großbritanniens werden wir eines Tages sicher wieder in der EU zurück begrüßen dürfen. Schottland wird sich meiner Vermutung nach irgendwann abspalten während das Empire in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird.

Um Putin war es dieses Jahr erstaunlich ruhig. Aber wen wundert’s, wenn doch alle Welt ihm in die Karten spielt. Der starke Mann Russlands hält nach wie vor mit großem strategischen Geschick alle Fäden in der Hand und weiß auch die sozialen Medien und die Schwächen des Internets in Zeiten weltweiter Vernetzung eiskalt für sich zu nutzen. Gleichzeitig rüstet er massiv seine Armeen wieder auf – die modernisierte U-Boot Flotte ist ein gutes Beispiel dafür. Hoffentlich endet das nicht irgendwann doch noch in einem globalen Fiasko.

In Neuseeland hat mich dieses Jahr vor allem der Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch erschüttert, ebenso wie der Bombenanschlag auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka.

Und auch Mutter Natur hat wieder ihre Macht gezeigt und bewiesen, dass der Klimawandel längst da ist. In Deutschland hatten wir den heißesten Juni seit Wetteraufzeichnung. Wer jetzt noch den Klimawandel verhindern will, kommt im Grunde genommen schon zu spät. Alles, was wir Menschen versuchen können, ist den bereits einsetzenden Prozess zu verlangsamen und vielleicht – aber auch nur vielleicht – eines Tages wieder umzukehren. Aber wie immer in der Menschheitsgeschichte braucht es dafür wahrscheinlich erst die ganz große Katastrophe.

Denn erst dann passiert wirklich was. So geschehen bspw. im Fall der Boeing 737 Max – wo erst zwei Maschinen abstürzen mussten, bevor man den Laden endlich putzt und so kontrolliert, wie es hätte von Anfang an sein müssen. Traurig, aber wahr. Mein Beileid den Opfern und Angehörigen. Auch diese Unglücke hätten sicher verhindert werden können, wenn nicht überall auf der Welt nur das Geld regieren würde.

Übrigens halte ich genau dieses auch in unserem eigenen Gesundheitswesen für einen großen Fehler. Krankenhäuser, die wirtschaftlich und gewinnorientiert arbeiten, sind leider alles andere als an der wirklichen Gesundung und Heilung der Patienten interessiert. Aber das nur am Rande.

War es also wieder mal ein katastrophales Jahr?

Nun ja, auch dieses Jahr bin ich gespalten. Vieles in der Weltpolitik hat mir nicht gefallen. Aber vielleicht ist es einfach der Lauf der Dinge und zugleich der immer größeren Transparenz bzw. der schnelleren Verbreitung von News durch soziale Medien und dem Internet geschuldet. Und schlechte und sensationslüsternde Nachrichten haben sich schon immer besser verkauft.

Ich halte in diesem Jahr vor allem das wachsende Bewusstsein für unsere Umwelt für einen großen Schritt in die richtige Richtung. Und auch ein Donald Trump wird bald nur noch ein Witz in der Geschichte sein – egal, ob er des Amtes enthoben, abgewählt oder ein weiteres Mal wiedergewählt werden wird.

In Deutschland hat die AfD gefühlt wieder etwas verloren. Und auch das ist gut so – auch wenn die Wahlen in den ostdeutschen Bundesländern noch immer zeigen, wie stark diese anti-demokratische Partei ist. Was mich persönlich ja besonders irritiert – uns geht es in Deutschland mehrheitlich gut, wirklich gut. So gut wie seit Jahren nicht. Deutschland wurde sogar auf Platz 4 hinsichtlich der Lebensqualität weltweit gesetzt. Eine echt widersprüchliche Entwicklung. Warum zum Teufel wählen so viele Menschen – u.a. auch gebildete, junge Abiturienten eine rechtsextreme und anti-demokratische Partei?! Kapier’ ich nicht.

Ich sehe trotzdem sehr positiv in die Zukunft. Nächstes Jahr beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern sogar ein neues Jahrzehnt. Ein Jahrzehnt mit neuen Chancen, das neue wissenschaftliche Errungenschaften mit sich bringen wird. Vielleicht werden Technologien entwickelt werden, die unser Leben ebenso nachhaltig verändern werden, wie das Internet es in den letzten 20 Jahren getan hat. Kriege, Katastrophen, Diktatoren und Unglücke gibt es seit je her und wird es auch in Zukunft geben. Trotzdem glaube ich an die Menschheit und an eine positive Weiterentwicklung voller spannender neuer Technologien, Möglichkeiten und Chancen!

Das bot 2019 für uns persönlich

Jobs & Co.

Für uns persönlich war 2019 ein gutes Jahr. Wir haben Jobs, die wir sehr mögen. Ich habe dieses Jahr sogar mein 15-jähriges Firmenjubiläum feiern dürfen. Es ist toll, als Software-ler in der Medizintechnik an Produkten arbeiten zu dürfen, die helfen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Und auch Susi fühlt sich in ihrem Job als Physiotherapeutin, in dem sie jeden Tag die Möglichkeit hat, Menschen zu helfen, wohl. Lucas geht inzwischen in die 8. Klasse aufs Gymnasium und ist ein Teenager, der langsam aber sicher immer erwachsener wird. Das ist großartig zu beobachten.

Wir haben wieder tolle Reisen unternehmen dürfen – dazu gleich mehr – und fühlen uns nach wie vor in unserer Heimat in Freiburg im Schwarzwald pudelwohl. Wir haben alles, was wir uns wünschen können und sind glücklich.

Abschied von Oskar

Einzig der Verlust unseres geliebten Katers Oskar, der uns dieses Jahr nach 17 wundervollen Jahren und vielen gemeinsamen Erlebnissen verlassen hat, schmerzt uns sehr. Denn wir alle drei haben unser Katerchen sehr geliebt. Und während ich das schreibe, kommen mir direkt wieder die Tränen. Oskar, du fehlst uns so sehr!

Abschied von Oskar

 

Aber so ist nun einmal der Kreislauf des Lebens. Mir persönlich hat das wieder ins Bewusstsein gerufen, wie vergänglich wir alle doch sind. Es ist wichtig, jeden Tag zu genießen, zu leben und das Beste aus dem Leben zu machen.

Denn das Leben ist zu kurz und zu kostbar, um es zu verschwenden!

Ballonfahrt

Unter anderem aus dieser Überlegung heraus haben wir uns im Sommer auch noch einen weiteren, lang gehegten Traum erfüllt. Wir sind mit einem Heißluftballon aufgestiegen und über den Schwarzwald gefahren. Geredet haben wir davon schon lange, aber bisher hat uns immer irgendwie der doch recht stolze Preis davon abgehalten. Aber letztlich lebt man nur einmal und irgendwann ist es zu spät, sich Träume zu erfüllen. Und so haben wir es endlich gepackt und keinen einzigen Cent für dieses unvergessliche Erlebnis bereut!

Außerdem gehören wir nun ganz offiziell zum Luftadel – na wenn das nichts ist?!

Ballonfahrt, Hinterzarten, Schwarzwald

 

Ballonfahrt, Hinterzarten, Schwarzwald

 

Joggen

Und ich habe dieses Jahr nach längerer Abstinenz wieder mit dem Joggen begonnen. Mehr Sport zu machen tut mir definitiv gut. Aus dem Grund laufe ich seit 2 Jahren bereits regelmäßig die 2.5 km zu Fuß zur Arbeit. Und nun kommen seit Oktober auch noch 2-3 lockere Läufe a 3-4 km pro Woche hinzu. Das ist zwar jedes Mal wieder Überwindung, aber macht mich rückblickend auch stolz. Immerhin 91 Kilometer sind da in den letzten 3 Monaten schon zusammengekommen. Ziel für nächstes Jahr sind 500 km. Mal schauen, ob ich das packe.

Unsere Reisen 2019

Wir haben uns dieses Jahr gleich zwei große Reiseträume erfüllt. Im April haben wir eine weitere Trauminsel erkundet – nämlich Mauritius vor der Küste Afrikas. Diese Insel zu sehen, war schon seit je her ein großer Traum von mir. Dieses Jahr haben wir uns diesen erfüllt. Und Mauritius wurde unseren Erwartungen gerecht. Was für eine tolle Insel voller herrlicher Natur, traumhaft schönen Stränden, der Möglichkeit in Unterwasserwelten zu schnorcheln und herrliche Wasserfälle an Land zu erkunden. Ein richtiges, kleines Paradies!

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Im Sommer gab es dann als Kontrastprogramm den kühlen Norden, denn wir haben einen Roadtrip durch Norwegen unternommen! Skandinavien stand schon so lange auf unserer Liste und nun haben wir auch das endlich realisiert. Norwegen war eine wundervolle Erfahrung. Es ist ein traumhaft schönes Land mit herrlichen Landschaften und eindrucksvoller Natur. Wir sind über Fjorde und an ihnen entlang gefahren, waren wandern und haben viel dieses eindrucksvollen Landes kennenlernen dürfen.

Landschaft Norwegens

 

Außerdem haben wir auf einem spannenden und schönen Kurztrip unserer Hauptstadt Berlin einen Besuch abgestattet. Highlight dort war der Besuch des Olympiastadions im Rahmen einer Behind the Scenes Führung.  Auch das waren herrliche Tage im Sommer.

Brückenfahrt Berlin - Oberbaumbrücke

 

Meine Top 6 Reise Highlights 2019

Und das waren meine Top 6 der Reise Highlights in diesem Jahr:

Reisepläne 2020

Auch für 2020 haben wir wieder zwei tolle Reisen geplant. Die eine ist bereits unter Dach und Fach – wir werden eine Rundfahrt durch Namibia unternehmen, nachdem Südafrika unser Herz für den afrikanischen Kontinent und seinen Wildtieren entfacht hat. Das ist eine Reise, auf die wir uns extrem freuen, zumal es vermutlich unsere letzte ganz große Fernreise vor unserer Weltreise 2024 sein wird.

Als zweite Reise haben wir Zypern angedacht. Die Mittelmeerinsel hat sich durch Recherchen für meine Steckbriefe aufs Radar geschlichen. Gutes Essen, tolle Strände, spannende Kultur und viele andere Highlights der zu Griechenland und der Türkei gehörenden Insel warten darauf, von uns erkundet zu werden.

Außerdem werden wir uns sicher wieder einen Städtetrip gönnen. Da stehen noch einige tolle Städte auf unserer Liste, die wir uns gern anschauen würden. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Wahl dieses Mal auf Wien oder Lissabon fallen könnte.

Blog Entwicklung 2019

Auch dieses Jahr bin ich mit der Entwicklung meines Blogs sehr zufrieden. Vor allem am Anfang des Jahres bin ich mit viel Schwung und tollen Zahlen ins neue Jahr gestartet. Daraufhin stagnierten die Zahlen aber einige Monate lang, ohne jedoch nennenswert zurückzugehen. Erst Mitte des Jahres zogen die Zahlen langsam aber stetig wieder an. Im vierten Quartal dann überschritten die Seitenaufrufe im Oktober zum ersten Mal die für mich magische Zahl von 100.000 Aufrufen pro Monat. Diese Grenze habe ich auch im November und Dezember wieder geknackt, worauf ich ziemlich stolz bin. Das Ganze ist um so bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass viele Blogs im Zuge neuer Updates von Googles Suchalgorithmen in dieser Zeit zum Teil deutlich einbrachen.

edw-seitenaufrufe-2019

Diese Entwicklung ist jedoch auch aus einem weiteren Aspekt durchaus überraschend. Entgegen den letzten Jahren habe ich viel weniger an der Performance des Blogs geschraubt und auch weniger auf SEO geachtet als zuvor. Natürlich achte ich auf die üblichen Grundsätze, aber ich betreibe weder groß Keyword-Recherche, noch nutze ich Yoast oder andere Tools, die mich aktiv zu SEO “zwingen”. Selbst meine AMP Seiten habe ich Anfang des Jahres wieder abgeschalten. Zum einen haben mich ständige kleine Probleme nach Updates genervt, zum anderen wollte mich Google dadurch zu größeren Bildern zwingen, die ich nicht bereit bin, zu liefern. Ergo gibt es die Mobil-Variante seit Anfang diesen Jahres nur noch als Reponsive Version meines Themes Avada. Das ist deutlich langsamer, aber sieht dafür besser aus. Und die Zahlen geben mir recht. Ich scheine also durchaus mit meinen Inhalten überzeugen zu können, was mich sehr freut. Denn für ewiges Rumschrauben an Performance & Co. hatte ich dieses Jahr weder Lust noch Zeit.

Das Börsenexperiment

Nach Jahren des Ignorierens – ich habe die letzten Jahre nur passiv auf Fonds gesetzt –  habe ich dieses Jahr wieder sehr viel mehr Zeit in meine Börsen-Leidenschaft investiert. Ich habe Unmengen an neuen und alten Büchern gelesen und das ganze Thema Trading noch einmal komplett von Null aufgerollt.

Ich habe in den ersten 10 Jahren “meines Börsenlebens” viel Glück gehabt, aber auch einige Tiefen erlebt. Ich habe Fehler begangen, die ich mir bewusst gemacht habe und die ich kein zweites Mal machen werde. Ich habe dieses Jahr in Ruhe eine Trading Strategie entwickelt, die ich zunächst auf dem Papier und anschließend unter realen Bedingungen getestet habe. Auch hier habe ich Fehler gemacht. Auch diese habe ich Schritt für Schritt beseitigt, denke ich.

Ich werde ab 2020 fast alle bisher aufgelaufenen Blog Einnahmen und Gewinne mit dieser Strategie versuchen zu vermehren. Ich glaube inzwischen wieder fest daran, dass mir die Börse in Kombination mit meinem Blog die Tür zur finanziellen Freiheit weit aufstoßen kann, wenn ich es richtig anstelle. Wer meine Quartalsberichte liest oder meine Börsenecke im Blog entdeckt hat, konnte das schon in diesem Jahr mitverfolgen.

Im nächsten Jahr wird es neben den Quartalsberichten monatliche Updates geben, in denen ich auch transparent über mein Trading berichten werde. Ich bin selbst gespannt, wohin sich das Ganze entwickeln wird. Wir werden sehen …

Kooperationen 2019

In diesem Jahr haben sich die Kooperationen, die ich eingegangen bin, vor allem auf gesponserte Artikel und Advertorials bezogen. Reise-Koops gab es nicht, obwohl ich zwei, drei interessante Angebote bekam, die jedoch zeitlich und auch von den Reisezielen nicht gut passten. Und da wir nicht darauf angewiesen sind, haben wir sie entsprechend ausgeschlagen.

Gefreut hat mich, dass ich ein Foto vom Schwarzwald im Buch “Der Himmel über der Ortenau” unterbringen konnte. Das Foto wurde später sogar auf einer Ausstellung verkauft, worauf ich auch ein wenig stolz bin. Für den ADAC Reiseführer ist in diesem Jahr keine Arbeit angefallen – wenn man mal die übliche Recherche, die ich für den Blog ohnehin regelmäßig unternehme, absieht. Mit etwas Glück gibt es im nächsten Jahr auch wieder ein bis zwei tolle Pressereisen mit der Schwarzwald Tourismus GmbH. Im letzten Jahr waren leider keine passenden Themen für mich dabei.

Im nächsten Jahr sind wir übrigens wieder mit Wanderlust Afrika unterwegs. Darauf freuen wir uns schon riesig. Unterkünfte, Flüge und die Reiseroute sind gebucht bzw. steht fest.

Afrika, wir kommen!

Einnahmen Überblick

Auch die Einnahmen sind in diesem Jahr erneut gestiegen. Ein hübscher 5-stelliger Betrag kam dabei herum. Zum Glück liege ich jedoch noch immer unter der Kleinunternehmergrenze, denn das hält den formalen Steuerkram und den einhergehenden Aufwand niedrig. Ich bin gespannt, ob sich mein Blog im nächsten Jahr auch noch als Kleinunternehmen halten wird oder in die nächste Liga aufsteigt.

Die meisten Einnahmen habe ich über Affiliate generieren können – allen voran erneut Amazon. Aber auch bei den gesponserten Artikeln habe ich einen neuen Rekord aufstellen können. Immerhin 7 bezahlte Artikel haben auf diese Weise ihren Weg auf meinen Blog und zu dir als Leser gefunden. Anfragen gab es sogar noch mehr. Aber ich bin da recht wählerisch. Das Thema muss einfach zu meinem Blog passen, es sollte Mehrwert enthalten und mein Bauchgefühl muss auch stimmen.

Erstaunlich hoch waren zudem die Einnahmen über die Verwertungsgesellschaften VG Wort und VG Bild. Zusammen haben mir diese mehr als 4.000 Euro eingebracht – eine hübsche Summe, wenn ich denke, dass meine erste Auszahlung 2016 bei 20 Euro lag!

Die Einnahmeseite wird von rund 1.500 Euro, die ich dem Kapitalmarkt abgerungen habe, komplettiert. Hier erhoffe ich mir im nächsten Jahr noch eine deutliche Steigerung, aber auch das ist schon sehr nett.

Unterm Strich also auch finanziell ein sehr erfolgreiches Jahr!

Spenden

Ein wesentlicher Aspekt meines Tradingplanes ist, etwas am Jahresende zurückgeben zu können, in dem ich mit meinen Einnahmen nicht nur uns, sondern auch anderen etwas Gutes tue. Ich habe mir vorgenommen, jeweils einen Teil der Börsengewinne guten Zwecken zu spenden. Damit möchte ich schon dieses Jahr anfangen, auch wenn das eigentliche Trading im Vergleich zur Anlage in Zertifkaten noch nicht so gut geklappt hat, wie ich mir das eigentlich vorstelle.

In diesem Jahr unterstütze ich mit den Gewinnen 2 Projekte.

50% gehen an OroVerde zum Schutz der Regenwälder dieser Erde. OroVerde engagiert sich schon seit Jahren für den Erhalt des Regenwaldes – u.a. auch durch Wiederaufforstung und Einrichten von Schutzgebieten bspw. in Lateinamerika und Asien. Diese einzigartigen Wälder, die so vielen Pflanzen & Tieren ein Zuhause sind, zu schützen, halte ich für extrem wichtig.

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Die anderen 50% gehen an das Projekt Korallenbleiche des WWF, das sich im Süden von Belize dem Ziel verschrieben hat, besonders widerstandsfähige Korallen heranzuzüchten, um dem weltweiten Korallensterben, das vor allem durch die stetige Erwärmung der Wassertemperaturen verursacht wird, entgegen zu wirken. Wir selbst haben die letzten Jahre das Schnorcheln lieben gelernt und möchte so einen kleinen Teil dazu beitragen, diese wunderschönen Unterwasserwelten auch für künftige Generationen zu erhalten.

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Social Media Kanäle

Nach wie vor sind die sozialen Netzwerke für mich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gehören sie als Blogger natürlich dazu – denn viele Firmen schauen da natürlich drauf. Auf der anderen Seite hält sich mein Spaß damit in Grenzen. Instagram hat für mich in diesem Jahr deutlich an Bedeutung verloren. Facebook gehört nach wie vor zum Business dazu. Twitter nutze ich eher sporadisch, um meine Meinung zu äußern, wann immer mir danach ist und Pinterest wird auch nach wie vor nur noch mit meinen neuen Artikeln bespielt.

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Auf den sozialen Netzwerken verbringe ich immer weniger Zeit, denn irgendwie fühle ich mich dort immer mehr Facebook & Co. ausgeliefert. Reichweite ist längst ein Hebel geworden, den Facebook ansetzt, um Werbeeinnahmen zu generieren. Zudem kommen gerade hinsichtlich Facebook rechtliche Unsicherheiten bezüglich des Datenschutzes, die in Form der DSGVO in diesem Jahr nicht nur über uns Blogger gewalzt sind, hinzu.

Entsprechend habe ich meine Zeit 2019 vor allem in die Inhalte meines Blogs investiert und nicht in die Vernetzung über die sozialen Medien. Vielleicht ist das nicht die schlauste Taktik, aber es ist die, mit der ich mich wohlfühle und die meinem Zeitmanagement am besten entspricht.

Neue Fotogalerien

Das Fotografieren ist natürlich auch in diesem Jahr meine absolute Lieblingsbeschäftigung gewesen. Es entstanden Tausende neuer Fotos im Schwarzwald, in Freiburg und auf unseren Reisen. Die schönsten habe ich natürlich wieder auf meinem Blog in Form neuer Fotogalerien veröffentlicht:

Fotoparade 2019

An meiner nun mehr neunten und ab diesem Jahr nur noch jährlich stattfindenden Fotoparade haben wieder mehr als 120 Blogger teilgenommen. Zusammen gekommen sind dabei Massen an herrlichen Reisefotos von nah und fern, aber auch ganz andere Aufnahmen aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Mich fasziniert es jedes Mal aufs Neue, wie viel Begeisterung ich von den Teilnehmern erfahre und was für wundervolle Beiträge dabei zusammen kommen. Ich sitze aktuell noch an der großen Auswertung der Fotoparade, verrate aber nicht zu viel, wenn ich behaupte, dass auch dieses Fotoparade wieder ein voller Erfolg mit neuen Mitgliedern im FopaNet Blogverzeichnis und atemberaubend schönen Bildern war!

fotoparade-schoenste-fotos-2019

Die nächste Fotoparade startet übrigens am 01.10.2020!

Fazit 2019

Auch 2019 war ein tolles Jahr! Dem Weltgeschehen zum Trotz glaube ich inzwischen an ein Umschwenken der Menschheit hinsichtlich des Umweltschutzes und des Klimaschutzes. Das ist etwas Positives, das ich definitiv aus diesem Jahr mitnehme – auch wenn es noch immer ein sehr langer Weg ist, bis die Menschheit klimaneutral sein wird. Doch die erste Glut eines neuen Denkens ist entfacht. Daran werden auch Ignoranten wie Trump und andere Machthaber nichts ändern können – zumindest nicht auf lange Sicht.

Für mich sieht es dieses Jahr außerdem so aus, als ob die Welle des Populismus und des rechten Denkens langsam den Höhepunkt überschritten hat – auch wenn hier noch ein langer Weg zu gehen ist. Aufklären, Verstehen, Flagge zeigen – aber nicht im nationalistischen Sinne – und das Fördern friedlichen Miteinanders sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Dazu kann jeder für sich im Kleinen beitragen. Dann klappt das auch irgendwann mit dem großen Ganzen – auch wenn Konflikte, Machtstreben und gewaltsame Auseinandersetzungen sicher auch weiterhin die Menschheit begleiten werden.

Ich persönlich habe mir aber vorgenommen, mehr auf das Positive und die guten News in unserer Welt zu achten. Auf Fortschritt und schöne Entwicklungen zu schauen und mich weniger von all den negativen Nachrichten beeinflussen zu lassen als das vielleicht im letzten Jahr oftmals der Fall war.

Das Leben ist schön und zu kurz, um es mit negativen Gedanken und Trübsal zu vergeuden!

In diesem Sinne wünsche ich dir ein tolles, positives & gesundes Jahr 2020!

Update 2018
Übersicht

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