Fotogramm #2 – Februar 2017

  • Fotogramm #2 Februar 2017

Fotografische Momentaufnahme

Fotogramm #2 – Februar 2017

Im heutigen Fotogramm erfährst du, was mich fotografisch im Februar bewegt hat, welche Fotografie bezogenen Artikel ich veröffentlicht habe, welche Neuigkeiten es bezüglich meiner eigenen Fotoausrüstung gibt und welche ersten Schritte ich unternommen habe, um zukünftig Einnahmen über Stockfotos generieren zu können.

Der Februar auf Erkunde die Welt

Im Februar habe ich ein weiteres Interview mit Raja Reiselust veröffentlicht. In dieser vierten Folge habe ich mich mit der Belichtungszeit auseinandergesetzt und versucht, das Thema möglichst umfassend zu beleuchten.

Außerdem habe ich mir mal ein Video Training zur Fotografie reingezogen. Was ich vom Fotokurs von Thomas Kuhn (Blende 8) halte, habe ich in einer kleinen Rezension niedergeschrieben.

Witziger Weise habe ich hinter den Kulissen meines Blogs sehr viel Zeit in die Fotografie investiert, obwohl es in diesem Monat nur diese beiden Beiträge gab.

 

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Neue Fotogalerien

Unter anderem habe ich einige neue Galerien veröffentlicht. Die meisten der Bilder stammen noch aus unserer BeNeLux Reise aus dem letzten Jahr, die ich noch immer nicht vollständig verarbeitet habe. Aber ich bin mit Hochdruck dabei, denn die nächsten Reisen stehen bereits in den Startlöchern.

Stockfotos verkaufen

Schon im letzten Fotogramm angedeutet – ich habe begonnen, mich intensiver mit Stockfotografie zu beschäftigen. Ich hatte mich schon vor vielen Jahren bei Fotalia.de angemeldet und dort ein paar Bilder hochgeladen. Ich war jedoch relativ schnell frustriert, da viele Bilder abgelehnt wurden und letztendlich nur wenige Verkäufe für kleine Beträge zu Buche standen. Ich habe das dann nicht weiter verfolgt und stattdessen versucht, eine eigene Galerie mit Bilder Verkauf auf die Beine zu stehen. Doch auch hier blieb der wirkliche Erfolg aus.

Und so bin ich schon seit langem hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, etwas mit meinen Bildern zu verdienen und meinem Stolz, die Bilder nicht für ein Appel und ein Ei irgendwo einzustellen, wo ich mit nur wenigen Cents am Gewinn beteiligt werden würde.

In den letzten Monaten habe ich wieder vermehrt über den Stockfoto-Verkauf nachgedacht und ich gehe das Thema jetzt noch einmal intensiver an, um auszutesten, ob durch Stockfotos für mich ein zusätzliches passives Einkommen möglich ist, oder nicht. Schließlich gibt es genügend Beispiele im Netz, die belegen, dass es funktionieren kann.

Ich habe mich also im Februar bei 6 großen Stockfoto Agenturen angemeldet und begonnen, eine größere Zahl an Bildern hochzuladen. Statt über Qualität werde ich versuchen, durch Quantität zu ein paar Einkünften zu kommen. Mein Ziel ist es, am Ende des Jahres mindestens 1.000 Fotos pro Agentur hochgeladen zu haben.

Folgende Agenturen habe ich dafür ausgewählt:

Um das Hochladen zu automatisieren, habe ich mich für StockSubmitter als Programm entschieden, mit dem ich nach ein wenig Eingewöhnungsphase ganz gut klar komme. Im Fotogramm werde ich nun regelmäßig den entsprechenden Fortschritt dokumentieren.

Im Februar habe ich in jeder Agentur die gleichen 250 Bilder hochgeladen. Meine Akzeptanz-Rate lag im Schnitt bei tollen 81% – ich hatte mit deutlich weniger gerechnet. Sogar ein paar Verkäufe hat es bereits gegeben.

GesamtFebruar
AgenturBilder im VerkaufEinnahmenEingereichtAkzeptiertVerkaufte BilderEinnahmen
iStock207025020700
Adobe.Stock1612,01 USD25016122,01 USD
Dreamstime197025019700
Shutterstock1966,88 USD250196216,88 USD
123rf210025021000
Alamy250025025000

Unter dem Strich habe ich 6 x 250 = 1.500 Bilder hochgeladen. Davon wurden 1.221 Bilder akzeptiert. Der Verdienst lag im Februar bei 8,89 USD – vorrangig durch Verkäufe bei Shutterstock und Adobe Stock.

Allerdings habe ich das Verschlagworten nur sehr halbherzig und mit wenig Liebe durchgeführt. Das werde ich im nächsten Monat definitiv ändern. Im ersten Monat ging es mir vor allem darum, zu sehen, wie das Ganze so läuft, wie viele Bilder akzeptiert werden und wie das mit den Stockagenturen überhaupt funktioniert.

Die Anmeldungen haben teilweise etwas länger gedauert – vor allem IStockfotos ließ mich nach Bewerbung ein wenig warten. Auch die Steuerformulare bei den in den USA ansässigen Agenturen habe ich bereits ausgefüllt. Geholfen haben mir da als Einstieg dieser Artikel und das folgende Buch von Robert Kneschke:

Stockfotografie: Geld verdienen mit eigenen Fotos*

Fürs Keywording habe ich mich inzwischen für Englisch entschieden, auch wenn mir deutsch sicher leichter fallen würde. Aber ich glaube, dass ich mit englischen Keywörtern einfach mehr Interessenten erreichen kann.

Für das Verschlagworten nutze ich hauptsächlich die entsprechende Funktion in StockSubmitter selbst, als auch das Microstock Keyword Tool.

Was ich bisher bezüglich akzeptierter Bilder gelernt habe:

  • Keine Über- bzw. Unterbelichtungen einreichen. Fotos sollten technisch einwandfrei sein.
  • Bei abgebildeten Personen braucht es immer entsprechende Model Release Verträge.
  • Sind Bilder zu ähnlich, werden sie abgelehnt.
  • Keine sichtbaren oder erkennbaren Marken (auch auf Schuhen oder im Hintergrund etc.).
  • Ein Foto kann durchaus von der einen Agentur angenommen und von der anderen abgelehnt werden.
  • Rechtliche Aspekte beachten!

Einen Artikel zum Thema Fotografie & Recht habe ich hier schon mal veröffentlicht.

Eine weitere Übersichtsseite zum Thema Panoramafreiheit ist hier im Entstehen.

Ich werde die Seite zur Panoramafreiheit Schritt für Schritt parallel zu den hochgeladenen Bildern updaten. Der erste Schwung stammt aus Deutschland, Spanien und den USA. Entsprechend habe ich mich für diese Ländern speziell vorab über die Panoramafreiheit informiert und das in meiner Übersichtsseite zusammengefasst.

Mal sehen, wie sich das weiter anlässt. Die nächsten 250 Bilder habe ich bereits ausgewählt und begonnen zu verschlagworten. Außerdem werde ich mir die Affiliate Programme der Anbieter näher ansehen und mich dort ebenfalls entsprechend bewerben.

Ein Update gibt’s natürlich hier im Fotogramm im nächsten Monat.

Zukunft meiner eigenen Fotoausrüstung

Ich habe mich im APS-C Sektor bisher sehr wohl gefühlt, zumal ich nicht Tausende Euros für meine Fotoausrüstung ausgeben möchte. Aber das Vollformat reizt mich trotzdem immer mehr – vor allem wegen des besseren Rauschverhaltens und der qualitativ besseren Objektive. Die entsprechenden Kameras werden langsam bezahlbarer und die Qualität beispielsweise der L-Objektive von Canon sind tatsächlich einfach mehr als eine Klasse besser als alles, was ich aktuell nutze.

Gerade durch die Kooperation mit Canon und der Möglichkeit, Kameras und Objektive auszutesten, sehe ich das sehr deutlich. Drum habe ich mich entschieden. In zwei bis drei Jahren werde ich mir eine Vollformatkamera leisten. Am liebsten die aktuelle Canon 5D Mark IV*, die mir derzeit aber einfach zu teuer ist. Sobald der Nachfolger herauskommt, sollte der Preis für die Mark IV deutlich sinken. Muss ja nicht immer das neuste Modell sein. Die Mark III dagegen finde ich aktuell weniger interessant – schlicht, weil sie abgesehen vom Vollformat meiner 7D Mark II einfach zu ähnlich ist.

Objektive werde ich mir ebenfalls entsprechend ab sofort nur noch kaufen, wenn sie sowohl an APS-C, als auch am Vollformat funktionieren. Das erste habe ich bereits im Auge. Demnächst gibt es mehr dazu auf meinem Blog.

Neues auf dem Markt

Wie angekündigt hat Canon inzwischen die M6 und ihre Spezifikationen veröffentlicht. Alles in allem eine durchaus interessante spiegellose Systemkamera, die durchaus als Zweitkamera zur DSLR Ausrüstung gute Dienste leisten dürfte. Für mich persönlich aber doch eher uninteressant, weil es doch keine Vollformatkamera geworden ist. Schade eigentlich!

Canon EOS M6

Mehr Informationen gibt es nun auch zur erwarteten Canon EOS 77D. Sie gilt als Nachfolger der EOS 760D entspricht aber eher der Canon EOS 80D. Die Nummerierung lässt allerdings vermuten, dass sie zweiter unterlegen ist. Warum Canon hier so eine doch etwas merkwürdige Produktliniengangart verfolgt, ist mir nicht ganz klar. Bisher war die 760D eher für mich eine leicht verbesserte 750D mit zusätzlichen Features für Anspruchsvolle. Diese nun mit einer 77D forzusetzen, die fast einer 80D entspricht, hat für mich eher wenig ersichtlichen Mehrwert.

Canon EOS 77D

Die ebenfalls neu angekündigte EOS 800D dagegen gilt als Nachfolger der EOS 750D.

Canon EOS 800D

Etwas sehr Interessantes habe ich noch bei Tamron gefunden. Demnächst wird es hier ein neues, leistungsstarkes Weitwinkelobjektiv für APS-C Kameras geben. Aktuell hadere ich da ziemlich mit dem auf dem Markt verfügbaren Objektiven. Zwei Testberichte diesbezüglich werde ich voraussichtlich im März veröffentlichen. Das neue Objektiv von Tamron könnte das sein, worauf ich gewartet habe – vorausgesetzt, die Abbildungsleistung stimmt und ist der einer Canon 10-18 bzw. Canon 10-22 mm überlegen. Ich bin gespannt!

10-24mm F/3.5-4.5 Di II VC HLD

Vom neuen Canon EF 70-300mm f/4-5.6 IS USM II habe ich bisher noch nichts weiter gehört. Weitere Testberichte lassen noch auf sich warten. Ich selbst stehe auch noch immer auf der Warteliste bei Canon. Aber es scheint sich zu bewahrheiten, dass es nicht der große Wurf in Sachen Abbildungsleistung ist, wie von mir erhofft. Ich schiele daher gegenwärtig tatsächlich eher auf das 70-300L als Verstärkung meiner Fotoausrüstung für Südafrika.

Ausblick

Im März wird es wieder ein bis zwei neue Testberichte gegeben – dieses Mal aus dem Weitwinkel-Bereich. Auch an neuen Interviews mit Raja arbeite ich bereits. Weitere Stockfotos sind in der Pipepline und nachdem ich mit den Fotos aus den BeNeLux nun fast durch bin, werde ich mich den Aufnahmen aus Vendig widmen.

Stay tuned!

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Bis zum nächsten Monat & allzeit gutes Licht!

Fotogramm #1
Fotogramm #3

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05.03.2017|Fotogramm|

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