Tag 1 – Ankunft in San Francisco

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Reiseberichte

Tag 1 – Ankunft in San Francisco

Schon am Vortag des Fluges reisten wir mit der Bahn nach Frankfurt, wo wir im Hilton Garden Inn direkt am Flughafen übernachteten. Dieses Hotel gefiel uns wesentlich besser als das Sheraton, wo wir im Jahr zuvor die Nacht verbrachten. Das Zimmer war komfortabel und modern und bot alles, was wir benötigten.

Am nächsten Morgen ging es dann früh los. Bereits kurz nach sieben Uhr waren wir am Check-in und gaben unsere Koffer auf. Auf dem Weg zum Gate frühstückten wir noch eine Kleinigkeit bevor dann pünktlich das Bording begann.

Ankunft in San Francisco

Flug mit der Lufthansa

Unser Flug mit dem beeindruckenden A380 sollte knapp 11 Stunden dauern und verlief äußerst entspannt. Lucas schaute einen Trickfilm nach dem anderen und auch wir machten ausführlich Gebrauch von dem guten Filmangebot der Lufthansa. Und so verging der Flug viel schneller als befürchtet. Pünktlich um 12.45 Uhr Ortszeit waren wir am Boden und begaben uns sogleich Richtung Immigration. Hier hieß es ein wenig Anstehen, aber das tat nach dem langen Sitzen ganz gut. Der Immigration Officer war nett und wir durften ohne Probleme passieren.

Ankunft in San Francisco

Jetzt nur noch rasch den Mietwagen abholen und fertig – so dachten wir zumindest. Doch schon der Anblick der langen Schlange am Hertz-Schalter war wenig erbaulich. Doch es kam noch schlimmer. Ich hatte den Wagen bereits in Deutschland über den ADAC gebucht und dachte, ich bräuchte ihn nun nur noch in Empfang nehmen. Pustekuchen! Ich wurde auf eine Warteliste gesetzt mit der Aussage, ich müsste ca. 30 Minuten warten. Doch weit gefehlt! Nach 90 Minuten stand ich zwar nun mehr auf Platz 1 der Warteliste, aber ein Wagen wollte sich trotzdem nicht finden. Auf wiederholte Nachfrage erklärte man mir, das Problem sei das bestellte Navigationssystem. Unser Tag war lang genug und so verzichtete ich auf das GPS in der Hoffnung, dass sich nun schneller ein Fahrzeug finden würde. Und siehe da, 20 Minuten später saßen wir in unserem Chevrolet Cruze und fuhren Richtung Hotel.

Auf der Fahrt gewöhnte ich mich schnell wieder an amerikanische Straßenverhältnisse und auch die ungewohnte Automatikschaltung stellte nur kurz ein Hindernis dar.

San Francisco

San Francisco gilt für viele als eine der schönsten Städte der Welt. Im Kern leben nur rund 750.000 Menschen. Zählt man jedoch das besiedelte Umland hinzu, so kommt man auf rund 6 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt am Kopf der südlichen Landzunge, die die gleichnamige Bucht vom Pazifik abgrenzt. Sie erstreckt sich über 43 Hügel und ist unter anderem berühmt für ihre Wahrzeichen, der Golden Gate Bridge, der Gefängnisinsel Alcatraz und dem größten Stadtpark der Welt, dem Golden Gate Park. Einst als Goldgräberstadt gegründet zeichnet sie sich heute vor allem durch ein buntes Völkergemisch und eine sehr liberale Gesellschaft aus. Typisch für die Stadt ist auch der Nebel, unter dem die Stadt oder zumindest der Bay Bereich rund 1.000 Stunden im Jahr liegt.

 

Das Seaside Inn, unser Hotel, lag direkt an der Lombard Street und war gut zu finden. Leider lag unser Zimmer an der Straße und war somit recht laut. Auch hatten wir nur ein sehr kleines Doppelbett – dafür war das Zimmer modern eingerichtet inklusive Kühlschrank, Mikrowelle, großem Flatscreen und war erst 2012 komplett neu renoviert worden. Und die tolle Lage sprach ebenfalls für sich.

Blick auf die Golden Gate Bridge

Schnell verstauten wir unser Gepäck und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Bucht. Und 10 Minuten später sahen wir sie dann – die Golden Gate Bridge.

Golden Gate Bridge

Das wohl berühmteste Wahrzeichen San Franciscos ist die Golden Gate Bridge. Sie ist mit einer Länge von 2737 Metern bei einer Spannweite von 1280 in ihrer markanten und übrigens patentierten, zinnoberroten Farbe ein wirklich gigantisches Bauwerk. Auf 6 Spuren verbindet sie die nördlichen Gebiete des Marin County mit dem weniger dicht besiedelten Napa- und Sonoma-Valley. Sie wurde in der Zeit vom 5. Januar 1933 bis zum 27. Mai 1937 unter der Leitung des umstrittenen Chefingenieurs Josef B. Strauss gebaut und am 28. Mai 1938 um zwölf Uhr mittags durch ein telegraphisches Signal von Präsident Franklin D. Roosevelt aus dem Weißen Haus für den Straßenverkehr freigegeben. Ihr höchster Pfeiler ist 227 m hoch und die längsten Kabelstränge sind 2.332 m lang bei einer maximalen Dicke von 92 cm. Täglich befahren rund 100.000 Fahrzeuge die Brücke. Fährt man in die Stadt ein, so muss man eine Mautgebühr bezahlen. Bemerkenswert auch, dass ein Team von 40 Malern permanent im Einsatz sind, um den Anstrich, der die Brücke gegen Rost schützt, zu erneuern.

 

Ankunft in San Francisco

Nun fühlten wir uns wirklich „Angekommen“!

Und auch auf Alcatraz hatten wir vom Yachthafen aus einen guten Blick:

Ankunft in San Francisco

Alcatraz

Wir spazierten ein wenig an der Bucht entlang, machten erste Fotos von der im guten Wetter komplett sichtbaren Brücke, liefen vorbei am Palace of Fine Arts und tätigten sogleich ein paar erste Einkäufe im nahen Safeway.

Palace of Fine Arts

Der Palace of Fine Arts wurde im Jahre 1915 für die Panama-Pacific International Exposition im Stile der römischen und griechischen Tempel erbaut. Entworfen vom Architekten Bernard Maybeck ist er heute ein beliebtes Fotomotiv für viele San Francisco Besucher. Seine schon von weitem sichtbare, Gold glänzende Kuppel ist das wohl markanteste Merkmal. Im Inneren befindet sich das Exploratorium, welches ein Museum ist, das im Jahre 1969 vom Physiker Frank Oppenheimer gegründet wurde und sich mit den Naturwissenschaften befasst.

 

Und so ließen wir den Anreisetag nach unserer Ankunft in San Francisco müde, erschöpft, aber auch zufrieden und glücklich ausklingen und freuten uns auf den nächsten Tag, der uns sogleich nach Alcatraz führen würde.

Unterkunftsinfo

Unterkunftsinfo - Seaside Inn - 1750 Lombard St, San Francisco, CA 94123

Webseite:
www.sfseasideinn.com
d1

Das Seaside Inn war ein sehr schönes, kleines, direkt an der Lombard Street gelegenes Hotel. Parkplätze waren vorhanden, wenngleich mehr als knapp bemessen, so dass man später am Abend in der Regel keinen freien Slot mehr bekam. Die Zimmer zur Strasse heraus sind relativ laut. Das einfache Doppelzimmer, wie wir es hatten, war sehr klein. Dafür war alles top renoviert und sehr sauber. Die Lage war für uns unschlagbar und der Preis noch ok. San Francisco ist nun mal ein teures Pflaster. Ausgestattet mit großem Flatscreen, Kühlschrank und Mikrowelle fehlte es uns an nichts. Das Frühstück war ein klassisches „Continental“. Im kleinen Office gab es verpackte Teilchen, frisches Obst, Saft und Kaffee zum Mitnehmen. Das Personal war sehr nett und hilfsbereit. Wir waren zufrieden.

In Sternen ausgedrückt bewerten wir wie folgt:

Lage:
Ankunft in San Francisco_3t

Lautstärke:
Ankunft in San Francisco_1t

Sauberkeit: 
Ankunft in San Francisco_3t

Frühstück:
Ankunft in San Francisco_1t

Komfort:
Ankunft in San Francisco_2t

[Sterne auf einer Skala von 1 – 3. Je mehr, desto besser, leiser, sauberer etc.]

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04.08.2014|Reiseberichte, USA|

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