In diesem Artikel gebe ich dir 19 Tipps, um deine wertvolle Fotoausrüstung – allem voran deine Kamera – in jeder Situation zu schützen. Ob Wetter, Diebe oder Umweltbedingungen – Gefahren lauern überall. Aber mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen lässt sich oft das Schlimmste verhindern.

Kamera gegen Wetter & Umwelt schützen

Tipp #1: Kamera vor Regen schützen

Regen und Nässe tun in der Regel keiner Kamera gut. Achte grundsätzlich beim Kauf darauf, ob deine Kamera spritzwassergeschützt ist – so du denn oft und bei jedem Wetter unterwegs bist. Aber selbst wenn nicht – oft reicht schon ein einfacher Regenschutz, um deine Kamera vor Nässe zu schützen. Zur Not tut es sogar eine Plastiktüte.

Tipps zum Schutz von Kamera und Fotoausrüstung bei Regen und Nässe

Kamera schützen beim Fotografieren im Regen

Hast du deine Kamera im Rucksack oder der Schultertasche verstaut, achte darauf, ob auch diese ausreichend gegen Nässe geschützt sind. Zur Not wickle die Kamera im Rucksack zusätzlich in eine Plastiktüte ein.

Tipp #2: Kamera vor (Luft-) Feuchtigkeit schützen

Fast noch schlimmer als Regen ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Überlege dir also gut, ob du mit deiner Kamera ins überheizte, feucht-warme Klima eines Terrariums eines Zoo gehst.

Bist du in Gegenden mit hoher Luftfeuchtigkeit unterwegs, denn lege dir ein paar kleine Päckchen Silicagel mit in deinen Fotorucksack bzw. deine Tasche. Verzichte bei solchen Verhältnissen auf den Wechsel deiner Objektive, um zu verhindern, dass sich im Inneren deiner Kamera Kondenswasser bildet. Gib deiner Kamera bei Zonenwechseln genügend Zeit, sich zu akklimatisieren. Bei Tropfenbildung aufgrund der Luftfeuchtigkeit wische diese regelmäßig ab, bevor sich Feuchtigkeit den Weg ins Innere deiner Kamera sucht.

Tipps zum Schutz von Kamera und Fotoausrüstung bei Nebel

Kamera schützen beim Fotografieren im Nebel

Bonus-Tipp: Hast du die Vermutung, dass Feuchtigkeit in deine Kamera eingedrungen ist, dann schalte deine Kamera sofort aus und entferne den Akku. Die Feuchtigkeit könnte zum Kurzschluss und irreparablen Schäden deiner Kamera führen.

Tipp #3: Kameraschutz unter Wasser

Kurz gesagt, eine DSLR hat unter Wasser nichts zu suchen. Möchtest du unter Wasser fotografieren, dann kaufe dir eine dafür geeignete Unterwasserkamera oder eine Action Kamera mit entsprechend wasserdichtem Gehäuse. Es gibt natürlich auch Gehäuse für DSLRs – ich persönlich habe aber nicht genug Vertrauen in diese Gehäuse, um damit mit meiner teuren DSLR abzutauchen.

Tipps zum Schutz von Kamera und Fotoausrüstung unter Wasser beim Tauchen und Schnorcheln

Kamera schützen beim Fotografieren unter Wasser

Beim Kauf einer Unterwasserkamera achte auf die zulässige Wassertiefe. Beim Schnorcheln mögen 10 Meter Wassertiefe ausreichen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst oder tiefer tauchst, dann greife lieber zu einem Modell mit mindestens 30 Meter zulässiger Wassertiefe.

Tipp #4: Kamera vor Staub und Sand schützen

Feiner Staub kann in bestimmten Gegenden in der Welt eine ernsthafte Gefahr für deine Kamera bedeuten. Unter solchen Bedingungen empfehle ich dir, die Kamera möglichst oft in der Tasche zu verstauen und nur kurzzeitig zum Fotografieren herauszuholen. Staubgeschützte Kameras und Objektive haben dabei natürlich schon von Haus her einen Vorteil in solchen Umgebungen.

Ansonsten gilt auch hier, Objektiv wechseln unbedingt zu vermeiden. Dann lieber ein Objektiv mit großer Zoomreichweite verwenden oder eine zweite Kamera dabei haben, um einen anderen Brennweiten Bereich abzudecken.

Je nach Verhältnissen ist es ferner ratsam, die Kamera beim Transport zusätzlich in einen Plastikbeutel zu verpacken. Nach Verlassen der staubigen Umgebung solltest du die Kamera erstmal gründlich mit einem Pinsel oder einem Blasebalg reinigen. Vorsicht bei der Verwendung von Pressluft. Du könntest feinen Staub damit erst recht ins Innere der Kamera befördern.

Bonus-Tipp: Ich habe immer eine einfache Rolle Müllbeutel auf Reisen dabei. Die sind vielfältig einsetzbar, nehmen kaum Platz weg und kosten quasi fast nichts. Sie sind bei Temperaturwechseln und in staubigen Umgebungen eine einfache, aber wirkungsvolle Hilfe.

Tipp #5: Fotoequipment & Kamera im Winter schützen

Im Winter musst du beim Wechseln von warmen in kalte Räume und umgekehrt beachten, dass deine Kamera Zeit zum Akklimatisieren braucht. Vor allem von kalt nach warm ist ein Problem, da es zur Kondenswasserbildung kommen kann.

Am besten steckst du in solch einem Fall deine Kamera noch in der Kälte in einen Plastikbeutel, den du mit so wenig Luft wie möglich fest verschließt. Im Warmen lässt du der Kamera mindestens 30 Minuten Zeit (besser 1-2 Stunden), um sich akklimatisieren zu können. Das Kondenswasser wird sich so außen an der Tüte bilden, statt direkt an oder gar in deiner Kamera. Alternativ lässt du die Kamera beim Wechsel zumindest in deiner Fototasche, in der du idealerweise auch ein paar Silicagel-Beutel getan hast.

Ferner solltest du im Winter genügend Ersatzakkus dabei haben, die du möglichst eng am Körper (warm halten!) trägst. Deine Kamera holst du nur kurz aus der Fototasche. Deine Frontlinse kannst du zusätzlich mit einem UV Filter schützen. Objektivwechsel in der Kälte solltest du vermeiden. Auch das Anhauchen deiner Frontlinse oder deines Kameradisplays solltest du lassen – dein Atem könnte kondensieren oder gar gefrieren.

Tipps zum Schutz von Kamera und Fotoausrüstung bei Kälte und im Winter

Kamera schützen beim Fotografieren im Winter

Lass deine Kamera nicht unnötig lange auf kalten Flächen liegen oder – falls du ein Stativ benutzt – stelle es windgeschützt auf, wenn möglich. In Fotopausen verstaue deine Kamera in einer schützenden Tasche oder in deinen Rucksack.

Schütze auch dich selbst mit ausreichend warmer Kleidung und trage möglichst Fingerhandschuhe, um die Kamera bequem bedienen zu können. Bei den Speicherkarten achte auf qualitativ hochwertige Markenartikel, die auch bei entsprechenden Extremtemperaturen nicht ausfallen.

Tipp #6: Kamera beim Skifahren schützen

Beim Skifahren solltest du deine Spiegelreflexkamera am besten gut geschützt in einem gepolsterten Fotorucksack transportieren. Mal eben auf der Piste anhalten und fotografieren ist eh keine gute Idee. Du wirst zur Gefahr für dich und andere Skifahrer. Sei also umsichtig. Es gibt auch spezielle Outdoor-Rucksäcke mit entsprechenden Protektoren, die speziell für Ski- und Snowboardfahrer entwickelt wurden.

Deine Kamera kannst du zusätzlich schützen, indem du sie mit einem kleinen Handtuch umwickelt in eine passende Tupperbox packst. Das hilft, deine Kamera auch bei einem Sturz recht zuverlässig zu schützen.

Besser ist es jedoch, eine Actionkamera in einem schützenden, wasserdichten Gehäuse zu verwenden. Es gibt gute Befestigungssysteme, um die Kamera am Helm oder am Körper zu befestigen. Mit einer Hand Skifahren, weil du in der anderen eine Kamera hältst, solltest du lassen.

Tipp #7: Kamera in Wüsten und vor Hitze schützen

Genau wie Kälte kann auch Hitze deiner Kamera schaden. Üblicherweise liegt die empfohlene Betriebstemperatur bei maximal 40° C. Darüber hinaus – in Wüsten beispielsweise – heißt es, besondere Obacht zu geben.

Tipps zum Schutz von Kamera und Fotoausrüstung bei Hitze und vor Sand in Wüsten

Kamera schützen beim Fotografieren in Wüsten

Lasse deine Kamera nicht in der prallen Sonne oder im nicht-klimatisierten Auto liegen, wo sie sich zu sehr aufheizt. Suche dir zur Ablage schattige Plätze und schütze sie vor direkter Sonneneinstrahlung. Da die meisten Kamera-Bodys schwarz sind, kann auch das Umwickeln mit einem weißen Tuch hilfreich sein. Verstaue deine Kamera lieber einmal zu oft, als dass du sie die ganze Zeit offen herum trägst.

Bei Zonenwechseln zwischen einem gut klimatisierten Hotel (z. B. in Las Vegas) oder aus einem Auto heraus (Wüsten) gib der Kamera Zeit zum Akklimatisieren und lasse sie am besten in der Tasche bzw. deinem Rucksack. Setze die Kamera nur kurzzeitig unnötig heißen Temperaturen aus. Ab 50-55 Grad kann sich Kameraöl in der Kamera dermaßen verdünnen, so dass es zur Gefahr für den Sensor werden kann.

Vermeide außerdem unnötige Eigenerhitzung der Kamera und stelle den Zeitraum, nachdem sich die Kamera automatisch abschaltet möglichst gering ein. Schalte die Kamera aus, wenn du sie nicht nutzt. Verzichte auf Langzeitaufnahmen und die Verwendung der LiveView Funktion. Auch Filmen erhitzt die Kamera stärker als Fotografieren. Setze eher auf Einzelaufnahmen, als auf die Serienbildfunktion.

Kamera vor Diebstahl & Raub schützen

Tipp #8: Kamera & Fotoausrüstung im Urlaub vor Diebstahl schützen

Auf Reisen solltest du stets gut auf deine Fotoausrüstung achtgeben. Lasse sie keinesfalls einfach im Auto liegen. Je nach Reiseland ist auch schon der Einschluss im Hotelzimmer keine gute Idee.

Ich für meinen Teil habe meine Kameraausrüstung einfach immer dabei. Ist es doch mal notwendig, einzelne Objektive oder das wertvollste Stück, die Kamera, im Hotelzimmer zu lassen, dann verwende ich einen Trafelsafe, den ich erstens verschließen und zweitens mit einem Stahlkabel am Bettrahmen oder einer ähnlich großen und festen Installation anschließen kann.

Das funktioniert übrigens auch an Karosserieteilen im Kofferraum o.ä. Trotzdem ist das natürlich nur eine Notlösung, zu der ich auch erst seit ich meine Kameraausrüstung komplett versichert habe, greife.

Tipps zum Schutz von Kamera und Fotoausrüstung vor Diebstahl mit dem Pacsafe Travelsafe

Pacsafe Travelsafe im Einsatz

Dein Fotorucksack sollte zudem nach innen zu öffnen sein, so dass er nicht unbemerkt oder im Gedränge einfach von außen geöffnet werden kann. In großen Städten solltest du – wenn du deine Kamera offen trägst – darauf achten, dass sie dir nicht einfach entrissen werden kann.

Um dem Vorzubeugen macht es außerdem Sinn, nicht aller Welt sofort zu zeigen, wie hochwertig deine Kamera ist. Trage also nicht den Originalkameragurt des Herstellers, sondern ersetze ihn mit einem neutralen Schultergurt. Mit schwarzem Isolierband kannst du zudem die Marke und das Model überkleben. Bei hochwertigen L Objektiven kannst du auf diese Weise auch den roten Ring verbergen. Die stark auffälligen weißen L-Objektive von Canon wirst du allerdings kaum tarnen können. Wenn du also in unsicheren Gegenden unterwegs bist, dann lasse diese Objektive besser im Rucksack und nutze andere, weniger auffällige.

Manchmal macht es aus Sicherheitsgründen auch Sinn, die teure DSLR gleich ganz im Rucksack zu lassen und lieber mit dem Handy oder einer einfacheren Digitalkamera ein Bild zu knipsen.

Beobachte deine Umgebung aufmerksam – und zwar, bevor du die Kamera herausholst.

Bist du mit dem Auto in Städten unterwegs und die Kamera liegt auf dem Beifahrersitz, dann denke dran, die Türen zu verriegeln und das Fenster oben zu lassen. Ein Überfall an einer roten Ampel ist durchaus in so mancher Stadt nichts Ungewöhnliches.

Hinweis: Es gibt manchmal nicht nur menschliche Langfinger. Auf dem Tafelberg in Kapstadt beispielsweise solltest du nicht mal eben deine Kamera neben dir auf einen Felsen ablegen – manch Affe schlägt schneller zu und verschwindet mit seiner Beute, ehe du “Hey!” buchstabieren kannst!

Tipp #9: Beschränke dich auf das Notwendigste

Überlege dir vor jeder Reise, welche Objektive und welche Teile deiner Ausrüstung du tatsächlich benötigst. Ausrüstung, die du nicht dabei hast, kann dir auch nicht gestohlen werden! Brauchst du wirklich deine gesamte Ausrüstung? Oder tut es auch ein Reisezoom statt des ganzen Zoos aus Objektiven?

Tipp #10: Sichere deine Bilder

Wechsle deine Speicherkarten häufig und sichere deine Bilder. Warum? Nun, eine gestohlene Kamera ist ärgerlich, kann in der Regel aber leicht ersetzt werden. Aufgenommene Bilder sind womöglich für immer verloren und können nicht ohne weiteres erneut aufgenommen werden.

Ich habe mir auf Reisen daher eine einfache Routine angewöhnt. Wenn möglich, wechsle ich die Speicherkarte täglich und sichere zusätzlich jeden Abend die Bilder auf ein zweites Medium. Wenn das nicht möglich ist oder ich nicht genügend Speicherkarten dabei habe, dann wechsle ich die Karten trotzdem immer mal durch. Sollte eine verloren gehen oder ausfallen, dann sind nicht gleich alle Bilder eines Ortes, an dem wir waren, weg, sondern maximal die Bilder eines Tages. Immer noch ärgerlich genug, aber das geringere Übel.

Bonus-Tipp: Sichere volle Speicherkarten nach der Entnahme mit dem Lock Schieber. Wenn du das regelmäßig machst, wirst du solche eine volle Speicherkarte nicht aus Versehen irgendwann als vermeintlich leere Karte einlegen und formatieren und dabei deine Bilder löschen!

Tipp #11: Fotoausrüstung und Kamera versichern

Wie schon zuvor erwähnt, versichere deine Kameraausrüstung! Wenn du wie ich mit einer teuren Ausrüstung unterwegs bist, dann solltest du ernsthaft überlegen, eine spezielle Kameraversicherung abzuschließen. Sie schützt dich vor Diebstahl genauso wie vor Unfällen und Missgeschicke. Jede Ausrüstung ist in der Regel ersetzbar – die Frage ist nur, kannst du es dir leisten, sie aus eigener Tasche komplett zu bezahlen? Eine solche Versicherung ist nicht preiswert, aber ich persönlich schlafe und reise damit deutlich entspannter als früher. Immerhin liegt der Wert meiner Ausrüstung im deutlich vierstelligen Bereich.

Ich empfehle die FOTO-ASSekuranz von P&P mit weltweitem Versicherungsschutz.

Schütze deine Aufnahmen

Ich hab’s gerade schon erwähnt – für mich persönlich sind in der Regel das Wertvollste meine Bilder, die ich aus aller Welt mitbringe. Eine Kamera ist mit Geld ersetzbar. Einzigartige Momente, festgehalten in schönen Bildern, sind es in der Regel nicht. Sie sind für immer vergangen.

Der Schutz deiner Aufnahmen sollte also oberste Priorität haben!

Tipp #12: Speicherkarten sichern auf Reisen

Wichtig auf Reisen ist also, dass du deine Speicherkarten sorgfältig schützt. Verwende Plastikhüllen und transportiere die Speicherkarten nicht lose in der Tasche. Behalte deine vollen Speicherkarten ebenso im Auge, wie deine restliche Ausrüstung. Überlege dir einen sicheren Platz und lege sie bei Flugreisen nicht ins Aufgabegepäck. Denn so ein Koffer kann schon mal verloren gehen.

Tipp #13: Datensicherung per Offline Backup

Die einfachste und unkomplizierteste Methode ist es, deine Bilder jeden Abend einfach auf ein zweites Medium zu kopieren. Ich selbst habe immer mein Laptop dabei, da ich meine Reiseberichte zeitnah unterwegs verfasse. Zusammen mit einer ausreichend großen und stoß-geschützten externen Festplatte ist es ein leichtes, den Inhalt einer Speicherkarte auf diese Festplatte zu übertragen. 2 TB Platten gibt es schon für unter 100 Euro.

Du kannst natürlich genauso gut die Bilder direkt aufs Laptop überspielen. Außerdem gibt es auch spezielle mobile Fotospeicher, mit denen du direkt Speicherkarten ohne zusätzlichen Computer einlesen kannst. Ich persönlich habe mit preiswerten Modellen aber keine guten Erfahrungen gemacht, da diese nicht immer zuverlässig funktionieren und unter Umständen auch nur Speicherkarten bis zu einer bestimmten Größe einlesen.

Manche Kamera haben auch zwei Speicherkartenslots, um direkt mit der Kamera Bilder kopieren zu können. Aber auch das ist meist eher eine Lösung für einige wenige Bilder, denn für eine größere Anzahl an vollen Speicherkarten. Für mich hat sich die tragbare, externe Festplatte in Kombination mit meinem leichten Reiselaptop als perfekte Kombination herausgestellt.

Tipp #14: Datensicherung per Online Backup

Noch besser und gerade auf sehr langen Reisen – womöglich einer Weltreise – ist es natürlich, deine Bilder online zu sichern, so dass du weltweit darauf zugreifen kannst und du außerdem von Backup Lösungen profitieren kannst. So bist du nicht darauf angewiesen, eine zunehmend größere Anzahl an Speicherkarten o.ä. mitzuschleppen, die zudem bei längerer Reise Gefahr laufen, durch Kälte, Hitze, Feuchtigkeit & Co. hops zu gehen.

Lösungen dafür gibt es einige. Du kannst heutzutage große Mengen an Onlinespeicher recht günstig mieten und kaufen oder wie ich sogar ein eigenes NAS System daheim betreiben, auf das du weltweit zugreifen kannst.

Allerdings hat die Sache einen großen Haken – du brauchst erst einmal eine gute Internetverbindung und ausreichendes Datenvolumen, um den Inhalt deiner Speicherkarten GB-weise durchs Netz zu schicken. Genau das ist nämlich an vielen Orten der Welt ein Problem. Vergiss kostenloses WLAN von Hotels oder Internet Cafés. Sie sind weder sicher, noch geeignet, um solch riesige Mengen an Daten hochzuladen. Vielleicht wird sich das im Laufe der nächsten Jahre ändern – im Moment jedenfalls ist für mich die Online-Sicherung noch nicht praktikabel.

Ich empfehle und setze daher auf die Offline-Sicherung der Bilder.

Allgemeine Tipps zum Kameraschutz

Tipp #15: Akkus schützen

Habe auf Reisen stets mindestens 2 besser 3 Akkus dabei und pflege diese ebenso wie deine Kamera. Achte bei Temperaturwechseln aufs Akklimatisieren und setze die Akkus weder zu großer Hitze, noch zu kalten Temperaturen aus. Bist du bei extremen Wetterbedingungen unterwegs, dann halte sie eng am Körper und lasse potentiell mindestens einen Akku auch im Hotel oder einem anderen sicheren Ort zurück.

Hinweis: Beim Flug gehören Akkus übrigens ins Handgepäck, nicht ins Aufgabegepäck!

Tipp #16: Displayschutz

Letztlich eine Geschmacksfrage – aber eine Displayfolie kann das Display deiner Kamera dauerhaft vor Kratzern und anderen Beschädigungen schützen. In der Regel sind hochwertige Displayschutzfolien kaum spürbar und vermindern auch nicht die Touchfähigkeiten deines Displays. Sie kosten nicht viel und sind – sorgfältig angebracht – eine wirklich gute Idee.

Tipp #17: Linsenschutz

Die Linse deines Lieblingsobjektivs zu schützen, geht recht einfach, indem du einen UV Filter davor schraubst. Während ich daheim und bei Ausflügen darauf verzichte, greife ich beispielsweise in staubigen Umgebungen oder auf Reisen ganz gern darauf zurück. Ist einfach eine zusätzliche Schutzschicht, die nicht viel kostet, kaum Nachteile hat und leicht umsetzbar ist.

Tipp #18: Kamera Sensorschutz

Den Sensor deiner Kamera zu schützen, sollte immer oberste Priorität haben. Vermeide also Objektivwechsel, wenn du befürchtest, dass Staub oder Feuchtigkeit in deine Kamera eindringen könnten. Überhaupt solltest du Objektive so selten wie möglich wechseln und wenn, dann am besten in wind- und wettergeschützter Umgebung.

Bonus-Tipp: Reise mit 2 Kameras, auf die du sehr unterschiedliche Objektive schraubst. Das bedeutet zwar mehr Gewicht, aber dafür Zeitersparnis und Schutz deiner Ausrüstung. Beim Wandern habe ich auf einer Kamera mein Weitwinkel, auf der anderen ein Standardzoom. Auf Safaris ist auf einer ein kleines Zoom und auf der anderen das Telezoom. Das ist unglaublich praktisch!

Tipp #19: Die richtige Tasche

Du gibst viel Geld für deine Kamera-Ausrüstung aus? Dann solltest du auch nicht an einem guten Fotorucksack sparen. Er wird dir auf vielen Reisen ein treuer Begleiter sein. Achte also darauf, dass du deine komplette Fotoausrüstung hinein bekommst, dass sich der Rucksack bequem und angenehm tragen lässt und er hochwertig verarbeitet ist. Ein All Weather Cover sollte genauso zur Standardausstattung gehören, wie ein zum Rücken hin zu öffnendes Hauptfach.

 

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Und wie schützt du deine Ausrüstung? Hast du noch andere Empfehlungen oder Fragen an mich? Dann hinterlasse mir gern einen Kommentar!

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