Wie man in nur 36h nach Thailand, zum Bodensee und durch Südamerika reist!

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Kurztrips & Ausflüge

Wie man in nur 36h nach Thailand, zum Bodensee und durch Südamerika reist!

Wie schafft man es, 3 Kontinente in nur 36 Stunden zu bereisen? Ganz einfach, man ist kreativ! Auf unserem Plan für die nächsten 2 Tage standen unter anderem Thailand, der Bodensee und Südamerika – allerdings ganz ohne Flugzeug und Grenzüberschreitung!

Tag 1 von Thailand nach Meersburg am Bodensee

Unser 2tägiger Kurztrip startete zunächst mit einem herrlich gemütlichen Frühstück und frischen Brötchen daheim. Allerdings war Lucas leider nicht mit von der Partie. Da es sich um einen Freitag handelte, war er natürlich bereits in der Schule. Ich nutzte daher den quasi freien Vormittag für eine kleine Entspannungs-Reise nach Thailand – nämlich, indem ich mir eine 60 minütige Thai-Massage in der Thai-Massage-Praxis Silawadee in meinem Stadtteil gönnte. Davon mache ich ganz gern immer mal wieder von Zeit zu Zeit Gebrauch. Herrlich, so eine kleine Auszeit von allem. Entspannend, wohltuend und neue Lebensgeister weckend kann ich diese Form der Erholung jedem nur ans Herz legen. Ich genieße das jedenfalls immer wieder sehr.

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Auf diese Weise auf die nächsten 2 Tage eingestimmt, lief ich mit einem breiten Lächeln heim, wo Susi und ich uns nun mit einem italienischen Mittagessen mit Pasta und Tomatensauce stärkten. Danach ging die kleine Reise auch schon los. Der Koffer war schnell im Auto verstaut und so holten wir Lucas direkt von der Schule ab, um zusammen durch den herrlichen Schwarzwald zum Bodensee zu fahren. Der westlichste Zipfel liegt gerade mal 140 Kilometer von Freiburg entfernt, so dass man in nicht mal 2 Stunden dieses herrliche Gewässer erreicht.

Unser erster Weg führte uns direkt zu unserem Hotel in Hagnau, das ich zuvor bereits über das Internet gebucht hatte. Der Hoteleigentümer – zumindest nehme ich an, dass er es war – schien etwas verwirrt, aber nach einigem Suchen in seinen Unterlagen fand er unseren Namen und führte uns dann auf unser Zimmer im ersten Geschoss. Das Zimmer war angemessen groß für drei Personen, funktional eingerichtet, aber vollkommen ausreichend für uns für eine Nacht. Wir hielten uns nur kurz auf und machten uns dann gleich wieder auf den Weg, schließlich wollten wir ja auch noch ein wenig was sehen vom Bodensee. Eine kurze Fahrt führte uns zum Nachbarort Meersburg, von dem wir wussten, dass es hier eine nette kleine Burg geben soll. Ausgeschildert war diese allerdings nur am Anfang von Meersburg, so dass wir anschließend eher nach Gefühl fahren mussten. Wir parkten nach kurzer Strecke auf einem Parkplatz leicht außerhalb der eigentlichen Innenstadt. Von hier aus entdeckten wir nun auch weitere Hinweisschilder auf die Burg, denen wir entsprechend folgten.

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Unser Spaziergang führte uns durch die wunderschöne Altstadt mit ihren farbenfrohen Häuserfassaden und vielen tollen Fachwerken. Vor allem auch der Schlossplatz mit seinen angrenzenden Cafés gefiel uns sehr. Von hier aus war auch die Burg Meersburg schnell erreicht. Eintrittskarten für die Besichtigung nebst Turmbesteigung lösten wir im Souvenirshop direkt vor der Burg, bevor es dann über die kleine Brücke mit ihrer tollen Aussicht auf die Stadt in die Burg ging.

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Auf unsere Führung brauchten wir nicht allzu lang warten und so ging es mit einem sehr netten Führer und vielen interessanten Infos durch die entsprechenden Räume bis hinauf zum Turm. Von diesem aus durften wir dann durch größtenteils offene Fenster die herrliche Sicht in alle 4 Himmelsrichtungen genießen. Die Sonne stand bereits tief und tauchte den Bodensee in teils goldenes Licht.

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Und auch auf Meersburg konnten wir vor hier einen tollen Blick werfen. Anschließend ging es wieder hinab – unter anderem auch in eine kleine Gefängniszelle, die im Gegensatz der Zellen auf Alcatraz oder in Cork jedoch wie Luxus erschien. Als wir schließlich wieder unten ankamen, setzten wir dann auf eigene Faust die Erkundung des Restes des Rundweges fort. Uns erwarteten spannende Räume, Ritterrüstungen, Waffen und vieles mehr. War natürlich vor allem für Lucas sehr interessant.

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Nach dieser spannenden Besichtigung suchten wir uns in der nahen Gutsschänke einen netten Tisch, um uns zu stärken. Die Gaststätte wirkte sehr einladend und gemütlich. Die Karte hielt nette Vesper-Ideen für uns parat und so bestellten wir einen süßen Flammkuchen, ein Saures Duo mit Brägele und für Lucas ein paar Goldtaler aka Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Alles sehr lecker und vollkommen nach unserem Geschmack. Vor allem der süße Flammkuchen war extrem lecker!

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So gestärkt schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt und machten uns dann wieder in Richtung Hagnau auf den Weg. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, unbedingt den Sonnenuntergang am Bodensee sehen zu wollen. Da es schon recht spät war, steuerte ich daher direkt mit dem Auto die Uferpromenade an. Die Parkplatzsuche gestaltete sich allerdings recht schwierig. Erst, nachdem ich den Ort fast komplett einmal durchfahren hatte, entdeckte ich eine Möglichkeit, das Auto abzustellen.

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Zügigen Schrittes machten wir uns nun Richtung des zentralen Steges auf – ich erhoffte mir von dort besonders schöne Aussichten. Gerade als wir den Steg erreichten, schimmerten die letzten roten Strahlen der untergehenden Sonne am Horizont, der in wunderschönen Farben Himmel und Wasser beleuchtete. Welch herrlicher Anblick! Ein Schwan und ein paar Enten genossen ebenso wie wir diesen Anblick. Am Steg hatte zudem gerade ein Fährschiff angelegt, ein zweites steuerte ebenfalls gerade auf den Steg zu. Das gab direkt weitere schönen Foto-Motive für mich. Wir liefen über den Steg, genossen Ausblick und das farbenfrohe Panorama und waren echt froh, dass wir es gerade noch rechtzeitig zum See geschafft hatten.

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Auf dem Rückweg genehmigten wir uns ein tolles Eis aus der Hand in einer italienischen Eisdiele, die ich schon auf dem Hinweg entdeckt hatte. Während mein Tiramisu Eis sehr lecker war, war in der Kugel Malaga eindeutig zu viel Rum. Gut, dass Susi den kurzen Rückweg per Auto übernahm. Im Hotel angekommen verbrachten wir den Rest des Abends entspannt lesend bzw. spielend, denn das Fernsehprogramm, das neben ARD und ZDF lediglich einige Dritte anbot, konnte nicht wirklich überzeugen.

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Tag 2 von Konstanz zur Insel Mainau nach Südamerika

Nach einer sehr angenehmen Nacht, die deutlich ruhiger war, als befürchtet – immerhin befindet sich das Hotel direkt an der vielbefahrenen Hotelstraße – klingelte unser Wecker bereits um 8 Uhr. Wir hatten ja auch noch einiges vor. Bevor wir aber richtig in den Tag starten konnten, erwartete mich erst einmal ein kleines Ständchen und Geschenke meiner Lieben. Denn ja, auch ich werde einmal im Jahr (leider) ein Jahr älter. So langsam werden es wohl 2 Plus-Zeichen an der 29. *lach*

Nach diesem schönen Start begaben wir uns zum Frühstück im angeschlossenen Restaurant in der Etage unter uns. Uns wurde ein netter Ecktisch zugewiesen und auch das Frühstücksbüfett sah vielversprechend aus. Frische Brötchen, Croissants, verschiedene Brotsorten warteten ebenso wie eine sehr gute Wurst- und Käseauswahl, verschiedene Müsli Sorten und was man sonst noch so von einem guten Frühstück erwartet. Mit etwas Rührei und ähnlichem wäre es perfekt gewesen, aber auch so waren wir absolut zufrieden und hauten uns die Bäuche entsprechend voll.

Danach checkten wir relativ zügig aus und machten uns bei herrlichem Wetter mit dem Auto erneut auf den Weg nach Meersburg. Dieses Mal wollten wir uns allerdings nicht die Stadt anschauen, sondern unser Ziel war die Autofähre, mit der wir nach Konstanz übersetzen wollten. Außen herum zu fahren hätte uns doch einiges an Zeit gekostet und so entschieden wir uns für diese Variante, wenngleich das für uns absolute Premiere war. Mit unserem Auto über ein größeres Gewässer – das gab es bisher noch nicht.

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Entsprechend nervös, aber auch neugierig waren wir. Der Fährhafen war gut ausgeschildert und ehe wir uns versahen, standen wir schon in einer Reihe wartender PKWs, die ebenfalls übersetzen wollten. Keine 10 Minuten später ging es los. Die Fähre war bereit und wir fuhren als eines der ersten Autos auf unser Wassertaxi. Die Tickets konnten wir bequem an Bord lösen – ein Kassierer ging einfach von Auto zu Auto und kassierte entsprechend ab. Wir zahlten knapp 15 Euro, stiegen aus und genossen nun die wunderschöne, etwa 15 Minuten dauernde Überfahrt über den Bodensee. Ich machte ein paar Bilder und ließ mir ansonsten einfach die frische, aber guttuende frische Brise um die Nase wehen. Die Aussicht war etwas diesig, aber trotzdem sehr schön. Kurz bevor wir anlegten, stiegen wir wieder ein und kurze Zeit später verließen wir schon wieder das schwimmende Gefährt.

Jetzt fuhren wir ca. 10 Minuten durch Konstanz mit Ziel Altstadt, was dank guter Ausschilderung auch problemlos funktionierte. In einem Parkhaus mit dem Namen “Altstadt Parkhaus” schließlich bogen wir ab – bei dem Namen konnte es ja schließlich nicht allzu weit von unserem Ziel entfernt liegen. Ein Parkplatz war schnell gefunden und schon wenige Meter nach Verlassen des Parkhauses trafen wir auf eine erste kleine Sehenswürdigkeit Konstanz’ – nämlich den Konstanzer Triumphbogen entworfen von Peter Lenk. Allerdings lässt sich über die Schönheit dieses Brunnen durchaus kontrovers diskutieren. Wir verweilten nur kurz und liefen weiter Richtung Altstadt.

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In dieser angekommen fiel uns natürlich sofort der Kirchturm des Münsters Unserer Lieben Frau ins Auge. Entsprechend zielstrebig visierten wir dieses sehr beeindruckende Gebäude an. Die Gassen, durch die wir kamen, waren wunderschön. Sehr viel Fachwerk, farbenfroh und mehr als einladend wirkend. Die Kirche selbst ist ein tolles Bauwerk, das bereits im Jahr 1089 geweiht wurde. Natürlich waren wir auch neugierig, wie es im Inneren aussah. Dort erwartete uns eine durchaus schön gestaltete Kirche, die uns aber irgendwie nicht recht in ihren Bann ziehen konnte. Ich weiß gar nicht genau, woran das lag, aber der Funke sprang an diesem Tag einfach nicht über.

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Wir schauten uns trotzdem in Ruhe um und Lucas zündete sogar eine Gedenkkerze an. Wenige Minuten später waren wir wieder draußen, wo ich nun erneut ein paar sehr schöne Aufnahmen machen konnte. Das Gebäude zog mich von außen deutlich mehr in seinen Bann.

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Die Bäume bunt, die Kirche als toller Kontrast vor dem blauen Himmel und der Mond, der trotz fortgeschrittener Tageszeit noch immer sehr schön am Himmel zu sehen war, begeisterten mich schwer.

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Etwa 20 Fotos später liefen wir weiter und steuerten den Stadtgarten, der direkt am Bodensee gelegen ist, an. Welch herrlicher Tag heute! Das sahen auch viele andere Besucher der schönen Stadt Konstanz genauso und verweilten hier – die schöne Aussicht und das tolle Wetter genießend – auf Parkbänken. Auch wir nahmen uns entsprechend Zeit, bevor wir weiter an der Promenade entlang vorbei an vielen Cafés in Richtung Sea Life schlenderten.

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Das schöne Aquarium hatten wir allerdings schon vor ein paar Jahren ausführlich unter die Lupe genommen, weshalb wir ihm keinen erneuten Besuch abstatteten. Damals hatten wir es als eher eng und bei weitem nicht so schön wie ein Monterey Bay Aquarium in Kalifornien wahrgenommen.

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Von hier aus nahmen wir dann wieder die Altstadt ins Visier, wo wir uns ein sehr leckeres Eis gönnten. Wir spazierten die tollen Gassen und Straßen entlang und staunten immer wieder über die kunstvollen und prächtig gestalteten Häuserfassaden. Ich muss sagen, ich habe selten eine so wunderschöne Altstadt gesehen, wie die von Konstanz. Einfach nur herrlich. Natürlich trugen auch das traumhaft schöne Wetter und meine Geburtstagslaune zu dem tollen Eindruck entsprechend bei.

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Leider schritt die Zeit recht zügig voran und so steuerten wir alsbald wieder unser Parkhaus an. Wir hatten noch ein weiteres tolles Ziel auf dem Radar – die wunderschöne Insel Mainau. Wir waren zwar schon oft am Bodensee gewesen, aber auf die Blumeninsel hatten wir es bisher noch nicht geschafft. Mit dem Auto war die Insel bzw. der Besucher-Parkplatz unmittelbar vor der Insel schnell erreicht und so schritten wir bestens gelaunt in Richtung Eingang, wo uns jedoch erst einmal ein kleiner Schock in Form von recht saftigen Eintrittspreisen erwartete. 42 Euro für 2 Erwachsene und einen PKW fand ich schon heftig – dafür kommt man andernorts ja schon in Freizeitparks hinein. Naja, immerhin kam Lucas als Kind kostenlos auf die Insel, so dass wir den Gedanken, aufgrund des teuren Eintritts auf einen Besuch zu verzichten, schnell wieder verwarfen.

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Am Eingang bekam Lucas dann eine Schatzkarte in die Hand gedrückt, was sich als spannendes und unterhaltsames Unterfangen herausstellen sollte. Wir überquerten zu Fuß die Brücke zur Insel und wurden von einem wunderschön bepflanzten und begrünten Park empfangen. Das sah vielversprechend aus! Entsprechend Lucas’ Plan steuerten wir als erstes die Sequoias an, wo sich die erste Rätselstation befinden sollte. Insgesamt gibt es davon 7 Stück auf der ganzen Insel verteilt. Jede Station birgt die Lösung einer Rätselfrage plus einen weiteren versteckten Buchstaben in sich – es galt also 14 Buchstaben für das Lösungswort zu finden.

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Das Ganze stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Allein schon die erste Station zu finden, entpuppte sich durchaus als Problem und stellte uns vor eine Herausforderung. Nach mehreren Rundgängen entdeckten wir dann zumindest die Informationstafel, auf der sich die Lösung für Frage 1 verbarg – vom versteckten Buchstaben jedoch keine Spur. Wir ließen uns davon aber nicht aufhalten und liefen einfach weiter. So schwer kann das mit dem Lösungswort ja nicht sein, dachten wir uns.

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Auf dem Weg zu den nächsten Stationen kamen wir an der Dahlien Ausstellung vorbei, die uns total in ihren Bann zog. Dutzende verschiedenster Dahlien in allen möglichen Farben blühten prächtig und verzückten die Besucher und uns. Was für ein farbenprächtiger Anblick! Eine Dahlien-Art schöner als die nächste. Ich hätte nicht entscheiden können, welche mir am besten gefällt.

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Auch die weiteren Stationen überzeugten: Der Bodensee als Blumenbeet, der Rosengarten, die Blumenuhr – alles sehr spannende Stationen, an denen wir nun auch bezüglich der Buchstaben zumeist fündig wurden. Inzwischen hatten wir erkannt, dass die versteckten Buchstaben auf Holzsternen angebracht waren, die Lucas mit beeindruckender Geschwindigkeit fand.

Kurz nachdem wir den Rosengarten hinter uns gelassen hatten, trafen wir auf das wunderschöne Schloss Mainau, vor dem ein Chor gerade eine stimmliche Kostprobe gab. Herrlich. Der Anblick, der Gesang, das strahlende Wetter – einfach toll.

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An dieser Stelle entdeckten wir dann neben der letzten Station auch den Kostümverleih – wir hatten schon bewundernd den ein oder anderen vermeintlichen Schausteller in historischen Kostümen beobachten dürfen. Tatsächlich waren das aber keine Angestellte, sondern jeder konnte sich hier beim Verleih ein solches Kostüm ausleihen, um stilecht in dem schönen Park zu wandeln. Eine großartige Idee – die Damen mit Schirm und weiten Röcken, die Herren mit Zylinder und Anzug. Klasse!

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Hier befand sich dann auch die Parkinformation, an der Lucas nun mit seinem inzwischen gelösten Lösungswort (das ich natürlich nicht verrate) seinen Schatz abholen durfte. Dieser bestand aus einem kleinen Spielzeug, einer Schokolade und einer Urkunde, auf die er natürlich besonders stolz war.

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Mit diesem Erlebnis schritten wir nun wieder in Richtung des Parkplatzes zurück. Kurz vor Verlassen des Parks entdeckten wir dann sogar noch zufällig den Buchstaben, den wir anfangs so lange vergeblich gesucht hatten. Schon witzig. Ein rundum perfekter Ausflug neigte sich damit dem Ende. Am Ausgang griffen wir dann noch rasch ein paar Brezeln ab, denn inzwischen knurrten unsere Mägen ganz schön. Immerhin war es bereits 14 Uhr.

Wir machten uns nun mit dem Auto wieder auf den Rückweg nach Freiburg und genossen erneut die wunderschöne Fahrt durch den Schwarzwald. Gegen 16.30 Uhr schließlich waren wir wieder daheim – unterwegs hatten wir noch auf amerikanische Weise für Nahrungszufuhr gesorgt. Ein Highlight wartete jedoch am heutigen Tage noch auf uns. Seit Jahren mit Leidenschaft dabei, stand natürlich auch an diesem Tag unser Tanzkreis auf dem Programm. Sonst hätten wir uns sicher auch deutlich mehr Zeit am Bodensee und auf Mainau genommen. Aber auf einen “Kurztrip nach Südamerika” in der Tanzschule Gutmann zusammen mit unserer tollen Tanzlehrerin Evelyn wollten wir natürlich nicht verzichten. Und so verbrachten wir den Abend unter anderem mit Tango aus Argentinien, sowie Cha-Cha-Cha und Rumba aus Kolumbien. So einfach kann eine “Reise nach Südamerika” aussehen! Mit viel guter Laune und flotten Rhythmen verflog unser Kurs, mit dem wir unsere 36 stündige “Reise durch 3 Kontinente” beendeten.

2 herrliche Tage und ein toller Ausflug gingen damit zu Ende.
! Schön war’s !

 

Unterkunft in Hagnau

Unterkunftsinfo - Hotel Weinberg - Hauptstrasse 34, 88709 Hagnau, Deutschland

Webseite:
www.hotel-weinberg-hagnau.com

Das Hotel Weinberg befindet sich in Hagnau direkt an der viel befahrenen Hauptstraße. Parkplätze sind vorhanden, aber knapp. Im Erdgeschoss besitzt das Hotel eine nette geräumige Gaststube, in der auch das Frühstück serviert wird. Unser Zimmer war von der Größe her für 3 Personen völlig ausreichend. Es war funktional eingerichtet, aber hell und freundlich. Straßenlärm haben wir in der Nacht keinen vernommen. Das Bad war mit einer Dusche ausgestattet. An der Sauberkeit hatten wir nichts auszusetzen. Die Fliesen wirkten aber nicht mehr so ganz modern. Auf dem Zimmer, das mit einem Doppelbett und einem Schlafsofa ausgestattet war (die Betten waren sehr weich), gab es einen Schreibtisch, einen kleinen Kühlschrank und ein TV. Leider ließen sich hier nur wenige interessante Sender empfangen. Einen Balkon hatten wir nicht.
Das Frühstück war der Größe des Hotels völlig angemessen. Eine gute Wurst- und Käse-Auswahl war genauso vorhanden wie verschiedene Müsli-Sorten, Obstsalat, Quark, Marmeladen und Honig sowie verschiedene Brot- und Brötchen-Sorten. Kaffee und Tee Bedienung erfolgte per Selbstbedienung an einer großen aufgestellten Kanne. Mit etwas Rührei und Getränkebedienung am Platz hätte ich vielleicht auch einen Stern mehr vergeben.
Das Personal war freundlich, bei der Vergabe des Zimmers schien es jedoch etwas Zerstreuung zu geben. Auch unser Name wurde falsch geschrieben. Unschlagbar dagegen war der Preis – kurzfristig gebucht hätten wir nicht annähernd etwas zum gleichen Preis in der Gegend gefunden. Super Preis-Leistungsverhältnis!
Die Nähe zu Meersburg hat uns sehr gefallen. Wir setzten von dort mit der Autofähre nach Konstanz über. Hagnau selbst ist ein netter, kleiner Ort mit einer Anlegestelle, einer schönen Promenade und einer netten Einkaufsgasse zum Bummeln.
Wir haben uns im Hotel Weinberg für eine Nacht als Familie sehr wohl gefühlt.

In Sternen ausgedrückt bewerten wir wie folgt:

Lage:
Bodensee

Lautstärke:
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Sauberkeit:
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Frühstück:
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Komfort:
Bodensee

[Sterne auf einer Skala von 1 – 3. Je mehr, desto besser, leiser, sauberer etc.]

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4 Kommentare auf "Wie man in nur 36h nach Thailand, zum Bodensee und durch Südamerika reist!"

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Sebastian
User

Klasse Artikel mit tollen Fotos. Erinnert mich so sehr an unsere Reise zum Bodensee vor 2 Jahren.
Vor allem Meersburg zählt zu den ganz besondere Uferschätzen, die ich nur jedem Bodenseebesucher wärmsten ans Herzen legen kann. :)

Horst
User

Servus Michael!

Eigentlich wollte ich mir heute einige Blogs der Fotoparaden-Teilnehmer ansehen, aber ich hänge noch immer an deinem :). Wirklich super, was du in diesem Blog alles auf die Beine gestellt hast!

Diese Beitrag ist auch klasse. Eine ausführliche Beschreibung und vor allem sehr viele, sehr schöne Bilder!

Have fun
Horst

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