Kapitel 6 – Erkunde die Welt nimmt Fahrt auf

Erkunde die Welt nimmt Fahrt auf

Kapitel 6

Die Monate seit dem letzten Update vergingen wie im Flug, was nicht zuletzt daran lag, dass das Bloggen mir mehr denn je Spaß macht und Erkunde die Welt so langsam richtig Fahrt aufnimmt. Ich war Ende letzten, Anfang diesen Jahres lange Zeit nicht so richtig mit den Zugriffszahlen zufrieden. Seit Ende April haben diese jedoch deutlich angezogen und sich inzwischen bei etwa 14.000 Aufrufen im Monat stabilisiert. Meine zuletzt durchgeführten SEO Maßnahmen und technische Verbesserungen scheinen also zu greifen. Aber auch ein Google Update, das zwischenzeitlich erschien und mobilfreundliche Seiten weiter gepusht hat, kam mir zugute.

Davon abgesehen zeigen mir viele tolle Kooperationsangebote, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Details dazu folgen in diesem Kapitel. Zwar sind die Einnahmen overall noch immer relativ bescheiden, aber darum sollte es dieses Jahr ja auch noch nicht gehen. Ziel war und ist der Ausbau der Reichweite und Bekanntheit – alles andere wird später von selbst kommen, zumal ich viele tolle Ideen zur Monetisierung des Blogs habe. Darauf werde ich mich jedoch erst im nächsten Jahr verstärkt konzentrieren.

Hier ein paar aktuelle Zahlen zu meinem Blog:

Illustration_Chapter_6_1

Aufrufe seit Blogstart: 145.000


 

Calvendo

Kapitel 6.1

Obwohl sich die Einnahmen aus dem Kalenderverkauf wie erwartet in sehr überschaubarem Rahmen bewegen, hatte ich mich trotzdem entschlossen, weitere Kalender hinzuzufügen. Eigentlich wollte ich sogar jeweils einen Pro Reiseziel erstellen – aber da hat mir Calvendo schneller einen Strich durch die Rechnung gemacht, als ich Kalender buchstabieren kann. Schon der erste Kalender mit Irland-Fotos wurde sofort abgelehnt mit der Begründung, dass es schon zu viele Kalender von der Grünen Insel gäbe. Das hat mich extrem geärgert.

Immerhin empfahl man mir, einen Kalender über meine Region zu erstellen, was ich ohnehin vorgehabt hatte. Aber auch bei der Erstellung eines Schwarzwaldkalenders legte man mir einige Steine in den Weg. Immer wieder wurde ich gebeten, Layout, Farben, Schriftarten zu ändern, so dass ich im Grunde überhaupt keine Lust mehr hatte, weiterzumachen. Irgendwie habe ich den Kalender dann doch noch durch bekommen, aber es wird vermutlich der letzte Kalender sein, den ich dort erstellt habe. Denn statt einem Layout wie es mir vorschwebt, wurde ich quasi gezwungen, es den Vorstellungen der Calvendo Jury anzupassen.

Zu meinen Kalendern

Da ich pro verkauften Kalender aber ohnehin nur einen winzigen Betrag verdiene, werde ich wohl keine Zeit mehr in Kalender bei Calvendo stecken. Ist es einfach nicht wert. Ich lasse die aktuellen jetzt einfach noch bis Anfang 2017 laufen und werde dann ein Fazit ziehen. Ziehen die Verkäufe nicht an, dann werde ich dort komplett alle Kalender einstampfen und stattdessen lieber Kalender per Eigenproduktion anbieten.

Der einzige Vorteil, den ich bei Calvendo sehe, ist, dass man sehr bequem an Verkaufskanäle wie Amazon, Bücher.de etc. kommt. Verdienen tut mit Kalendern bei Calvendo jedoch nur einer – Calvendo selbst. Für mich ist es im Moment lediglich eine Art Visitenkarte. Nicht mehr und nicht weniger.

Lektion #58:

Mit Calvendo kannst du kaum etwas verdienen, zudem bist du gezwungen, es der Jury möglichst recht zu machen. Eigene Vorstellung und Wünsche bleiben da schnell auf der Strecke.


 

Fotoparade #3

Kapitel 6.1

Auch meine dritte Fotoparade lief außerordentlich gut. Nach zuvor 50 und dann 70 Teilnehmern waren es dieses Mal 94 Beiträge. Es hat mir erneut außerordentlich viel Spaß gemacht, die ganze Aktion durchzuführen und all die schönen Fotos zu betrachten.

Ich habe allerdings auch festgestellt, dass der Aufwand zum Tracken der Beiträge und das Teilen auf den sozialen Netzwerken immer zeitaufwendiger werden. Ich bin mir also nicht sicher, ob ich die Bonussterne für das Teilen per #fopanet weiteraufrecht erhalten sollte. Die Auswertung ging dank vorbereiteter Excelformeln relativ smooth. Auf der einen Seite die Beiträge einpflegen und auf der anderen Seite den herauspurzelnden HTML Code einfach per Copy & Paste einbinden. Schöner wäre nach wie vor eine Datenbank und ein eigenes Plugin dafür, aber dazu fehlt mir eifnach im Moment die Zeit. Funktioniert so ganz gut.

Die Einrichtung der FopaNet Hall of Fame, war da schon etwas aufwendiger. Aber auch hier habe ich darauf geachtet, dass es mir beim nächsten Mal sehr leicht fallen sollte, diese um weitere Teilnehmer zu ergänzen. Hintergrund für diese Hall of Fame sind folgende 3 Aspekte:

  1. Sie soll ein Dankeschön für besonders fleißige und regelmäßige Teilnehmer sein. Ich kann leider nicht jedem Teilnehmer einen Preis verleihen, auch wenn ich das gern würde. Auf diese Weise kann ich mich aber trotzdem bei allen bedanken und ich hoffe sehr, dass das meinen Teilnehmern gefällt.
  2. Sie soll natürlich auch Anreiz für andere Blogger sein, ebenfalls teilzunehmen und somit ihren Blog dort vorstellen zu können.
  3. Sie verhindert zugleich aber auch das Ausufern der Ranking Tabelle ins Unendliche. Denn jeder Teilnehmer mit 5+ Sternen landet nun auf dieser Seite und wird von mir aus der Ranking Tabelle entfernt. Letzteres hat sogar noch einen weiteren positiven und durchaus beabsichtigten Nebeneffekt. Ich möchte nicht, dass die ganze Aktion zu sehr in einem Wettbewerb mündet. Denn ich hatte bereits Feedback von 2 Teilnehmern, dass ihnen genau das nicht gefällt. Letztendlich geht es um den Spaß am Fotografieren und ich möchte, dass sich alle Teilnehmer damit wohlfühlen.

Ich bin außerdem gespannt, ob sich Teilnehmer, die die Aufnahme erreicht haben, nun künftig von der Fotoparade zurückziehen oder weiter teilnehmen werden. Ich hoffe natürlich auf Letzteres.

Bezüglich der Preise überlege ich, beim nächsten Mal mehr den Zufall regieren zu lassen. Das würde allen Teilnehmern zu Gute kommen, die eben tatsächlich eher Anfänger im fotografischen Bereich sind. Mal sehen. Denke ich noch weiter drüber nach. Ideal wäre vielleicht eine ausgewogene Kombination aus beiden.

Worüber ich mir außerdem noch klar werden muss, ist, ob ich beim nächsten Mal den Gewinner per Abstimmung ermitteln lassen werde. Das würde die Entscheidung einfach auf breitere Schultern stellen und sie transparenter gestalten.

Aber erst einmal heißt es wieder Sponsoren zu suchen. Toll wären Preise aus dem Fotografie- oder dem Reise-Umfeld.

Dazu habe ich 4 aus meiner Sicht interessante Unternehmen angeschrieben. Von einem bekam ich keine Rückmeldung, von einem eine freundliche, aber eben doch eine Absage. Die beiden anderen waren jedoch schon interessanter. Einer der beiden gab mir zwar eine Absage für die Fotoparade, stellte mir aber in Aussicht, anderweitig mit mir zu kooperieren. Da es sich um ein sehr großes Unternehmen handelt, das perfekt passen würde, habe ich mich tierisch darüber gefreut. Bevor das aber nicht in trockenen Tüchern ist, möchte ich da noch nicht zu viel verraten. Im nächsten Update gibt es da sicher mehr zu berichten.

Und beim vierten Unternehmen, einem Verlagshaus, das unter anderem tolle Fotobücher verlegt, hatte ich Glück – es stellt mir 3 neue Bücher zur Verfügung, die thematisch zudem perfekt zu meiner Zielgruppe, fotoaffiner Blogger passt. Das ist super. Diese 3 Bücher werde ich vermutlich nach dem Zufallsprinzip beim nächsten Mal unter allen Teilnehmern verlosen.

Der Kontakt mit dem Verlag könnte sich aber noch aus einem zweiten Grund als Glückstreffer herausstellen. Ich besitze selbst einiger der Bücher des Verlages und werde vermutlich auf Rezensionsbasis weitere Bücher gestellt bekommen, wenn ich Lust habe, über diese auf meinem Blog zu berichten. Da ich das ohnehin vorgehabt habe, passt das perfekt und spart mir zudem künftig vielleicht den ein oder anderen Euro, selbst für diese spannenden Bücher aufkommen zu müssen. Ein Win-Win für beide Seiten also!

Lektion #59:

Kooperationen mit Verlagen sind vorteilhaft für beide Seiten. Du bekommst kostenlos tolle Bücher, der Verlag entsprechende Werbung durch deine Rezension.

Alles in allem lief diese dritte Fotoparade jedenfalls extrem gut und hat einiges an Transparenz hinzu gewonnen. Inzwischen ist sie mir auch dermaßen ans Herz gewachsen, dass sie zu Recht einen größeren Raum auf meinem Blog bekommen wird. Ziel ist es ganz klar, sie als Institution unter den foto-affinen Blogger zu etablieren.


 

SEO Maßnahmen

Kapitel 6.3

Nach wie vor bin ich mit meinen Zugriffszahlen noch nicht 100% zufrieden. Seit April / Mai haben diese zwar einen deutlichen Sprung gemacht, aber mir würde mir ein langsames, stetiges Wachstum viel mehr gefallen. Warum ich diese Schwankungen oder Zeiten der Stagnation habe, weiß ich nicht genau. Aber letztlich heißt das einfach, weiter an SEO Maßnahmen zu arbeiten.

Grundsätzlich lege ich seit Anfang des Jahres ein viel größeres Augenmerk auf Image SEO. Die wichtigsten Maßnahmen diesbezüglich sind:

  • Jedes Foto mit aussagekräftigem Dateinamen ausstatten
  • Titel und Alt Text vernünftig setzen ohne Keyword Stuffing zu betreiben (Genau das habe ich unbewusst anfangs getan. War wahrscheinlich nicht so gut)
  • Unter Fotos immer eine entsprechende Caption setzen
  • Niedrige Ladezeiten durch geeignete Kompressionsgröße (Plugin: EWWW)
  • Verwendung einer Image XML Sitemap (Plugin: Udinra Image Sitemap Pro)
  • Nutzen von Open Graphs (macht mein SEO Plugin The SEO Framework automatisch für mich)
  • Fotos gern auch mehrfach verwenden und auf anderen Kanälen teilen

 

Image Seo – World of Travel photos

Kapitel 6.4

Vor allem aus letztem Grund habe ich auch noch ein weiteres Projekt in Angriff genommen: Einen neuen, englisch sprachigen Fotoblog, der Anfang 2017 live gehen soll. Dazu habe ich mir die sehr nette Domain „worldoftravel.photos“ gesichert. Auf diesem Blog werde ich mich vorwiegend auf Fotos konzentrieren – und zwar tatsächlich nur die besten und schönsten. Das hat gleich noch einen weiteren Vorteil – ich werde früher oder später meinen gesamten Fotoverkauf darüber abwickeln können. Denn sowohl der Verkauf über fotocommunity als auch über meine Galerie auf michael-mantke.de laufen nicht so, wie ich es gern hätte. Das entsprechende Portfolio dort aufzubauen kostet jedoch viel Zeit, weshalb ich den Go-Life auch erst Anfang des nächsten Jahres sehe.

Hauptintention der Seite wird jedoch sein, das Image SEO auf erkunde-die-welt.de zu unterstützen und zusätzlich Traffic dorthin zu leiten. Ich verwende ein Foto-basiertes Theme und investiere sehr viel Zeit, die Bilder gut zu beschreiben und zu verschlagworten. Außerdem werde ich auf dem Blog Übersetzungs-Links mittels Google Translation setzen. Ziel ist es, dass die Bilder dort vor allem im großen, englischsprachigen Raum per Google Suche gefunden werden. Jemand der dann einen der entsprechenden Links aufruft, wird auf einer übersetzten Version der entsprechenden Seite auf erkunde-die-welt.de landen. So zumindest lautet mein Plan. Mal schauen, inwieweit das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.

Was ich jedoch schon jetzt sehr positiv an der Arbeit an diesem zweiten Blog mitnehme, ist, dass ich mir sehr bewusst meine bisherigen Fotos anschaue und knallhart aussiebe. Ich möchte mich künftig viel stärker durch wirklich gute Fotografieren von anderen Reiseblogs absetzen. Lieber werde ich nur 10 wirklich tolle Fotos in einem Artikel veröffentlichen, als wie bisher 30 – darunter aber auch 50%, die so lala sind.

Lektion #60:

Image SO ist gerade für einen Fotoblog extrem wichtig. Investiere ausreichend Zeit und Aufwand, um deine Fotos optimal einzubinden und ranken zu lassen.


 

#FotoJuwel

Kapitel 6.5

In genau diesem Fahrwasser fährt auch ein neues Feature auf meinem Blog. Ich werde künftig bei Ausflugs- und Reiseberichten jeweils das schönste Foto des Tages mehr herausstellen und erläutern. Das wird unter einem neuen Hashtag #FotoJuwel auf meinem Blog zu finden sein. In dem Zuge stelle ich auch die Signatur meiner Fotos von meinem Namen auf das quadratische Logo des Blogs um. Beides dient dazu, mich noch besser und noch mehr auf wirklich schöne Fotos zu konzentrieren.

Das FotoJuwel selbst werde ich auch mit den entsprechenden Aufnahmeparametern versehen. Eventuell werde ich sogar irgendwann dazu übergehen, das bei allen Fotos so zu machen. Allerdings fehlt mir da auch noch ein Tool zur Automatisierung.

Sobald einige dieser Fotos online sind, werde ich auch beginnen, eine Landing Page dafür zu erstellen, wo ich alle diese Fotos, die ja jeweils einzeln in den Artikeln verteilt sind, entsprechend übersichtlich zusammenführen werde.


 

Rich Snippets

Kapitel 6.6

Eine weitere SEO Maßnahme ist die Einführung und Verwendung von Rich Snippets. Solche zusätzlichen Informationen werden inzwischen von Google in den Suchergebnissen supportet. Sterne für Bewertungen, Fotos von Videos, Autoren oder Ähnlichem sind ein weiteres Beispiel. Nachweislich ranken Beiträge mit Rich Snippets besser und ziehen durch mehr Aufmerksamkeit auch mehr Klicks auf sich. Ich habe experimentell mal etwa 10-20 Artikel damit ausgestattet und werde mal beobachten, wie sich das auf meinem Blog entwickelt und ob es sich wirklich positiv auswirkt. Ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Allerdings scheint das mit den Snippets bei Artikeln noch nicht so recht zu funktionieren. Bewertungen dagegen klappen gut. Einige meiner Restaurant Tests u.Ä. tauchen nun mit Sternen versehen bei entsprechenden Google Abfragen auf und stechen so besser aus der Masse hervor.

Lektion #61:

Rich Snippets sind eine weitere gute Möglichkeit, um deine Artikel in Suchergebnissen besser sichtbar zu machen. Mehr Sichtbarkeit bedeutet höhere Klick-Raten. Mit entsprechendem Plugin sind diese sehr einfach einzubinden.


 

Überarbeitung älterer Artikel

Kapitel 6.7

Genau in diesem Zusammenhang habe ich auch begonnen, ein paar ältere Artikel zu überarbeiten. Schon erstaunlich wie viel anders mein Stil und der Aufbau bei Artikeln vor 12 Monaten noch bei mir aussahen. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, folgende Stilmittel beim Schreiben zu nutzen:

  • Einführender Absatz mit kurzer Inhaltsangabe in Fett
  • Abschließendes Fazit oder Call to action ebenfalls fett
  • Gute Strukturierung und Inhaltsverzeichnis am Anfang des Artikels
  • Gute interne und externe Verlinkungen
  • Hervorhebung wichtiger Blick-Fang Worte in Fett
  • Ausreichender, umfangreicher, ansprechender Inhalt, der Mehrwert bietet
  • SEO Optimierungen vornehmen, aber es damit nicht übertreiben
  • Besseres Image SEO betreiben

Vor einem Jahr habe ich dagegen einfach so schnell vor mich hingeschrieben und fertig. Aus heutiger Sicht war da einiges an Murks dabei, weshalb ich solche Artikel inzwischen entweder off genommen habe oder zumindest auf noindex gesetzt habe. Auf diese Weise stärke ich auch andere indizierte Artikel. Die Artikel, die trotzdem gut ranken, überarbeite ich entsprechend, wann immer es sich anbietet. Ich denke, auch Google mag solche Aktualisierungen und meine Leser werden aktuellen Inhalt, aktualisierte Öffnungszeiten oder Angaben bei Events etc. ebenfalls gutheißen.

Letztendlich halte ich es für extrem wichtig, seinen eigenen Content zu hegen und zu pflegen.

Lektion #62:

Care about your content anstatt fire and forget!

Ich bin überzeugt davon, dass sich das langfristig auszahlen wird.


 

Erfolgreiche Kooperationen in Barcelona, Brüssel, Schwarzwald und mit Travelbook

Kapitel 6.8

Einige tolle Kooperationen liegen hinter mir – mehr, als ich Anfang des Jahres zu hoffen gewagt hätte. In Brüssel wurden Flug, Hotel und Verpflegung gestellt, in Barcelona immerhin die Unterkuft. Da wir aber schon immer nach Barcelona wollten, haben wir die Flüge etc. gern selbst gezahlt. Am Ende standen in beiden Fällen sehr zufriedene Kooperationspartner, die mir tolles Feedback gegeben haben. Einen solchen Ruf aufzubauen ist mir sehr wichtig. Nicht umsonst habe ich auch ein entsprechendes Mission Statement auf meinem Blog veröffentlicht.

Gerade als ich drüber nachgedacht habe, die Kooperation mit Travelbook zu beenden, kam vor dort auch wieder die Anfrage für einen kurzfristigen, gesponserten Artikel. Die 400 Euro waren mit einem Artikel leicht verdientes Geld und allein schon aus diesem Grund lasse ich die Kooperation weiterhin bestehen. Die Seitenaufrufe über dort veröffentlichte Artikel ist vernachlässigbar klein, aber solche Aufträge hier und da lohnen dann halt doch.

Auch auf Pressereise war ich dieses Jahr wieder mit der BW Tourismus GmbH. Das waren 3 tolle Tage mit 2 schönen Wanderungen, tollen Führungen in der Zeller Keramik und dem Uhrenmuseum in Furtwangen, sehr netten Hotels und tollen Restaurants. Alles komplett gestellt und genug Inhalt für mindestens 4 Artikel. Eine sehr angenehme und schöne Zusammenarbeit, die ich weiter pflegen werde, um so vielleicht regelmäßig mindestens einmal im Jahr mit der TMBW unterwegs sein zu können. Auch die neu geknüpften Kontakte und Gespräche mit den anderen teilnehmenden Journalisten und Fotografen sind immer wieder spannend und geben mir wertvolle Einblicke in die Welt der Presse. Vor allem aber lerne ich dabei immer mal wieder folgendes: Auch Berufsfotografen oder Journalisten kochen nur mit Wasser! Bei einer dieser Pressevertreter habe ich mich sehr ausführlich auf dem entsprechenden Blog umgeschaut – und ganz ehrlich – ich kenne duzende Amateur-Blogs, die besser gestaltet sind und professioneller wirken. Der Vorteile der Pressevertreter liegt dagegen ganz klar in den Beziehungen und deren Netzwerk. Mit entsprechenden Kontakten bei den richtigen Adressen Artikel platzieren kann schon ein enormer Vorteil sein!

Weitere Kooperationsangebote, die ich aus Termingründen und Zeitmangel ablehnen musste, waren:

  • Eine 2wöchige, komplett finanzierte Indonesien-Bloggerreise für 1 Person
  • 2 komplett finanzierte Pressereisen nach Frankreich
  • Ein Angebot in Italien, bei dem die Übernachtung für 2 Nächte gestellt werden würde

Eine weitere angebotene Familienpressereise für mich und meine lieben über 4 Tage im Schwarzwald steht noch Ende des Jahres aus. Auch darauf freuen wir uns schon sehr. Es ist toll, langsam wirklich aussuchen zu können, was passt und was eben nicht passt. Insgesamt bin ich an der Front bisher extrem zufrieden dieses Jahr!

Lektion #63:

Kooperationen lassen sich nicht erzwingen. Sie kommen von der Zeit allein, wenn du kontinuierlich an deinem Blog arbeitest, ihn verbesserst und regelmäßig mit Content versorgst.


 

Südafrika Kooperation

Kapitel 6.9

Nach spannenden Kooperationen für Kurztrips im ersten Halbjahr hat sich auch der Fakt bezahlt gemacht, dass ich meine Reisepläne transparent auf meinem Blog veröffentliche. Südafrika stand für uns schon seit einiger Zeit für 2017 fest und nun wurde ich tatsächlich von einem sehr netten Reiseveranstalter angesprochen, auf dieser Reise zu kooperieren. Die ersten Verhandlungen haben stattgefunden, Chemie und gegenseitige Erwartungen passen perfekt und so haben wir die Reise bereits gebucht (Den Löwenanteil zahlen wir trotzdem selbst – aber es gibt ein paar nette Vergünstigungen). Diese Kooperation betrachte ich aber weniger deswegen so positiv, weil wir da finanziell einen Vorteil haben, als vielmehr, weil die Kooperation ein tolles Sprungbrett und zugleich Aushängeschild für weitere, künftige Kooperationen sein kann. So zumindest mein Plan.

Ich werde also alles dran setzen, meinen Kooperationspartner rundum zufrieden zu stellen, um im Gegenzug auch entsprechend positives, werbewirksames Feedback zu bekommen. Ich glaube, sich einen guten Ruf aufzubauen ist viel mehr wert als jeder finanziell lukrative Deal. Diese Kooperation wird einiges an Raum auf meinem Blog einnehmen und auch auf den Reiseberichten selbst entsprechend gekennzeichnet sein. Davon abgesehen freuen wir uns ungemein auf die Realisierung dieses lange gehegten Traumes, der nun mit viel Kompetenz durch einen tollen Kooperationspartner sicher ein besonders tolles Erlebnis werden wird. Auch hierzu im vierten Quartal sicher mehr.


 

Kapitel 6.10

Der Sponsor des Monats entwickelt sich ganz gut. Zwei Mal konnte ich ihn bereits verkaufen, zwei weitere Anfragen stehen aktuell in Verhandlung. Das bringt (noch) nicht viel, ist aber ein guter Anfang. Langfristig sehe ich darin wertvolle „Werbeflächen“ während unserer geplanten Weltreise. Sind zwar noch ein paar Jährchen bis dahin, aber ich habe fest vor, alles in meiner Macht stehende zu tun, um diese optimal vorzubereiten und gut zu vermarkten. Wieso, weshalb, warum – dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt.

Für mich ist der Sponsor des Monats einfach eine perfekte Möglichkeit, Unternehmen eine gute “Werbefläche” in Form von Advertorials anzubieten, ohne dass das zu viel wird. Denn maximal 12 davon gibt es nun mal pro Jahr bei mir. Nicht mehr. Ich denke, das ist ein Maß, das auch für Leser, die Werbung auf meinem Blog überhaupt nicht mögen, akzeptabel ist. Im Laufe der Zeit hoffe ich außerdem, dass diese “Werbeflächen” lukrativer werden. Ja nach Nachfrage, möchte ich die Preise dafür im Laufe der nächsten Jahre erhöhen. Aktuell liegt der Preis recht niedrig und bewegt sich je nach Option zwischen 100 und 200 Euro. Im Gegenzug gibt es dafür allerdings auch wirklich nur ein knappes, einfaches Advertorial, das mich nicht mehr als eine Stunde Aufwand kostet. Die Optionen habe ich vor allem deswegen eingeführt, um dem interessierten Unternehmen einen entsprechenden finanziellen Spielraum zu lassen.

Wer ein aufwendigeren Artikel im Rahmen einer Kooperation haben möchte, muss dann schon auf einen “Sponsored Post” zurückgreifen, für den ich einerseits deutlich mehr nehme, andererseits aber auch deutlich mehr Aufwand hineinstecke.

Der Sponsor des Monats hat aber auch noch eine weitere nette Anwendungsmöglichkeit für mich – ich kann mich so auch für kleine Sponsoring in Form von Sachleistungen o.ä. adäquat bedanken. visitluxemburg.com hat mir beispielsweise auf Nachfrage die Luxembourg Card gestellt. Mit einem kleinen Advertorial konnte ich mich einerseits bedanken und andererseits auch für andere Unternehmen einen kleinen Anreiz schaffen, mich in ähnlicher Weise zu unterstützen.

Lektion #64:

Advertorials sind Werbung und müssen gekennzeichnet werden. Zu viel Werbung stört einige deiner Leser, drum gehe bewusst mit Werbung um und überlege dir, wie viel Werbung gesund für deinen Blog ist.


 

Werbung auf m(einem) Blog

Kapitel 6.11

Das Thema Werbung liegt mir am Herzen. Drum findest du auf meinem Blog hier einen eigenen Eintrag dafür!

Lektion #65:

Das korrekte Kennzeichnen von Werbung ist essentiell wichtig. Andernfalls drohen teure Abmahnungen.


 

Weltreise als Chance

Kapitel 6.12

Für mich stellt unsere geplante Weltreise eine Chance dar, meinem Leben nochmal eine ganz neue Wendung zu geben. Ein Leben mit Reisen und Bloggen ist schon ein netter Gedanke, wenngleich ich auch meinen Job sehr mag. Und mal ganz ehrlich – nüchtern und sachlich betrachtet, ist es schon recht vermessen, zu glauben, dass ich eines Tages über das Bloggen genauso viel verdienen könnte wie mit meinem Job als Software Architekt. Aber wer weiß?! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Und ich muss zugeben, das Bloggen macht mir mit jedem einzelnen Tag immer mehr Spaß. Hätte ich nie für möglich gehalten. Schreibblockaden, Frustmomente und Tiefs habe ich keine zu vermelden. Ganz im Gegenteil, ich habe Hunderte von Ideen. Leider habe ich gar nicht die Zeit, alle umzusetzen. Mein aktueller Rhythmus von ein Artikel ca. alle 3-4 Tage ist ein guter Kompromiss, um neben dem Vollzeitjob und der Familie das Bloggen ideal zu takten.

Mal so als Beispiel: Aktuell habe ich ca. 30 fast fertige Berichte und weitere 60 angedachte und begonnene Artikel in der Pipeline. Der Stoff wird mir also über Jahre nicht ausgehen. Und das ist einfach ein geiles Gefühl!

Zum Start unserer Weltreise werde ich jedenfalls einen gut etablierten Blog mit hohen 5stelligen Zugriffszahlen haben und ein begehrter Kooperationspartner sein. So jedenfalls mein Plan. Mein Ziel ist es – im Gegensatz zu vielen anderen Reisebloggern – meine Weltreise nicht als Sprungbrett zum Bloggen zu nutzen, sondern den Blog als Sprungbrett für eine unvergessliche Weltreise!

Wäre doch toll, wenn mögliche Kooperationspartner dann zu mir kommen, weil ich entsprechend interessant für sie bin, statt dass ich Klinken putzen muss, was sowieso nicht so recht meinem Naturell entspricht. Und das Beste bei all dem – das Bloggen und Fotografieren macht einfach nur Spaß! Berufung? Vielleicht. Mal sehen, wie sich das die nächsten Jahre weiter entwickeln wird.


 

Enttäuschung Fotoaufgabe

Kapitel 6.13

Meine Idee mit der Fotoaufgabe verlief bisher extrem enttäuschend. Diese werde ich also einfach wieder einstampfen. Es gab kaum Resonanz, ich habe trotz einiger Werbung dafür nicht einen weiteren Beitrag dazu erhalten. Nun gut, dann halt nicht. Den entsprechenden Artikel dazu werde ich bei Gelegenheit einfach umschreiben und ihn informativ statt als Aufruf bzw. Aufgabe zu gestalten. Vielleicht bin ich das auch zu früh angegangen. Vielleicht muss ich mich selbst erst noch besser als Fotograf etablieren.

Lektion #66:

Nicht jede Idee funktioniert. Manchmal musst du einfach testen und ausprobieren. Bei dem, was sich als Flop herausstellt, solltest du die Reißleine ziehen.


 

Verstärkte Positionierung zur Fotografie mit Canon

Kapitel 6.14

Genau in diese Kerbe schlägt eine weitere, neue Kooperation, die ich mit Canon eingehen werde. Im Gegenzug für das kostenlose Ausleihen von Objektiven und Kameras schreibe ich entsprechende Testberichte. Auf diese Weise kann ich den Fotografie Aspekt auf meinem Blog deutlich besser herausstellen und hoffentlich auch eine neue Zielgruppe ansprechen, die entsprechende Testberichte zu aktueller Fotoausrüstung sucht. Auf diese Kooperation freue ich mich daher schon sehr. Die ersten Leihgeräte und Objektive sollten demnächst bei mir eintrudeln!


 

Blog als Marke sichern – ja oder nein?

Kapitel 6.15

Seit einiger Zeit denke ich drüber nach, Erkunde die Welt als Marke sichern zu lassen. Darauf gekommen bin ich, weil ich zufällig entdeckt habe, dass sich jemand unter der meinen sehr ähnlichen URL www.erkundediewelt.de ebenfalls begonnen hat, einen Reiseblog aufzubauen. Das passt mir gar nicht! Finde ich extrem ärgerlich. Leider konnte ich mir diese 2. URL damals nicht auch gleich noch sichern. So muss ich also wohl mit diesem Trittbrettfahrer leben.

Die größere Gefahr jedoch ist, dass irgendwann ein Unternehmen daher kommt, „Erkunde die Welt“ als Marke sichert und mir dann unter Abmahnung o.Ä. die URL quasi ganz legal „abknöpft“. Das darf auch keinen Fall passieren. Um „Erkunde die Welt“ als Marke zu sichern, müsste ich 300 Euro in die Hand nehmen, die es mir aktuell aber einfach noch nicht wert ist. Bei entsprechender Bloggröße und entsprechenden Einnahmen werde ich das aber in Zukunft irgendwann tun. Angeschaut habe ich mir schon, wie das geht und ich denke, ich bekomme den Markenschutz auch durch. Nun für jetzt ist mir das einfach noch zu teuer, wenn ich dem meine aktuellen Einnahmen gegenüberstelle.


 

Artikel Freiburger Wochenbericht

Kapitel 6.16

Und abschließend gibt’s noch einen Grund zum Freuen, denn just in dem Moment, wo ich gerade am neuen Kapitel schreibe, wurde in der lokalen Presse im Freiburger Wochenbericht (Auflage: 107.000 Stück) ein Artikel über beliebte Blogger in Freiburg veröffentlicht, in dem auch ich erwähnt und vorgestellt werde. Da freue ich mich extrem drüber. Nicht, weil mir das jetzt sehr viel für den Blog bringt, als vielmehr, dass ich einfach auch lokal hier in meinem geliebten Freiburg immer mehr wahrgenommen werde. Das ist einfach ein super tolles Gefühl!

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Kapitel 5
Übersicht
Kapitel 7

Um über neue Inhalte in den Chroniken informiert zu werden, brauchst du dich nur in meinen Verteiler einzutragen. Der Verteiler dient ausschließlich für Infos über die Chroniken.

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