In diesem Artikel gebe ich dir tolle Tipps für einen Urlaub in Freiburg und Umgebung, die wir im Sommer 2021 selbst alle bereits ausprobiert haben.

Corona hat uns nun schon das zweite Jahr fest im Griff und entgegen unseren Erwartungen, dieses Jahr endlich wieder Fernreisen unternehmen zu können – schließlich sind wir alle 3 vollständig geimpft – haben sich sowohl unsere Pläne für Namibia (Virusvariantengebiet) als auch für die USA (Travel Ban) erneut zerschlagen.

Darum haben wir uns entschieden, unseren 3-wöchigen Sommerurlaub zu zwei Dritteln mit schönen Ausflügen in Freiburg und Umgebung und zu einem Drittel in Österreich zu verbringen. Schließlich haben unsere schöne Heimat und unser Nachbarland ebenfalls viel zu bieten.

Mein heutiger Blog stellt dir in 6 tollen Tipps unsere Erlebnisse in und um Freiburg vor.

Tipp 1: Historix Tour in Freiburg

Wir wohnen nun schon für viele Jahre im wunderschönen Freiburg und wollten schon seit langem mal an einer Tour von Historix-Tours teilnehmen. Gesagt getan buchen wir die Tour „Hexen, Folter, Scheiterhaufen“, die es schon seit 1998 gibt.

Treffpunkt ist um 19.30 Uhr am Eingangstor der Martinskirche am Rathausplatz, wo wir von unserem weiblichen Tour-Guide mit Laterne und vielen Anekdoten empfangen werden. Nach kurzer Einweisung und der Hinterlegung unserer Kontaktdaten – auch Masken müssen getragen werden – geht es auch schon los.

Historix-Tours Freiburg - Hexen, Folter, Scheiterhaufen

 

Wir werden durch die Innenstadt Freiburgs zu verschiedenen Punkten der Stadt geführt, wo einst Margaretha Mößmerin, Catharina Stadellmenin und Anna Wolffartin wohnten, lebten und leider auch gefoltert, eingesperrt und schließlich hingerichtet wurden.

Wir erfahren viel Spannendes, aber auch Schockierendes über die düstere Zeit der Hexenverfolgung und der ungerechten Behandlung dieser drei reichen Witwen von Stadträten Freiburgs, die stellvertretend für so viele Schicksale in diesen Zeiten stehen.

Die anderthalb Stunden vergehen wie im Flug und wir alle sind uns im Anschluss einig – das war wirklich interessant – definitiv eine empfehlenswerte Tour!

historix-tours-freiburg-ticket

 

Übrigens finden diese Touren jeden Tag statt und können ohne Voranmeldung mitgemacht werden. Es gibt verschiedene, wechselnde Themen und auch ein Audio-Guide für die selbstständige Durchführung einer virtuell geführten Tour ist verfügbar.

Tipp 2: Wanderung Breitnauer Roßberg Rundweg

Wir fahren nach Breitnau im Schwarzwald und parken direkt am Wanderparkplatz an der Kirche des kleinen, hübschen Ortes, um hier eine schöne, kleine 5 Kilometer lange Wanderrunde in Angriff zu nehmen.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Nach kurzem Studium der Wanderkarte entdecken wir unsere angedachte Route – den Breitnauer Roßberg Rundweg. Der schöne Panorama-Rundweg mit Ausblicken auf den Feldberg, den Kandel, St. Peter und St. Märgen ist gerade Mal knapp 5 Kilometer lang und damit ideal für „das kleine Wandererlebnis zwischendurch“.

Direkt rechts neben der Wanderkarte führt ein Weg mit ordentlicher Steigung entlang der Häuser Richtung Roßberg hinauf.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Wir biegen nach links auf den Panoramaweg ein, um so dann wenige Meter später wieder nach rechts auf einen schönen, aber mit ordentlicher Steigung versehenden Weg zwischen den Wiesen einzubiegen. Du solltest dich hier unbedingt das ein oder andere Mal umdrehen, um den Blick über Breitnau zu genießen.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Am Waldrand angekommen, tauchen wir ein in den schönen Forst und laufen auf breitem Weg vom Roßberg hinab.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Wir biegen in einen kleinen Fußweg ab und landen weinige Meter später am Hugenweiher, einem kleinen, aber hübschem Tümpel am Waldrand.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Zwischen Weiden führt uns unser Weg nun auf offenem Gelände einen weiteren kleinen Anstieg hinauf, auf dem wir viel Spaß am Beobachten der grasenden Kühe haben. An der Straße am oberen Fahrenberg biegen wir nach links ein und staunen dabei, dass hier doch einiges an Verkehr an uns vorbei rollt.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Wir folgen der Straße aber nur kurz bis zum Naturfreundehaus, an dem wir links vorbei laufen, um schließlich wieder in einen hübschen Waldweg einzubiegen.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Als wir den Wald wieder verlassen, führt unser Weg eine Zeitlang direkt am Waldrand entlang, bis wir schließlich an einer kleinen Kreuzung ankommen, von der aus das Schanzenhäusle erreichbar ist. Wir entscheiden uns jedoch für den Weg links direkt am Waldrand entlang, um ein wenig länger die herrliche Aussicht über den Hochschwarzwald bis hin zum Feldberg zu genießen.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Bevor der Weg jedoch wieder in den Wald einbiegt, wählen wir einen schmalen Pfad direkt über die Wiesen hinunter zum eigentlichen Wanderweg zurück nach Breitnau. Am Weg angekommen, entdecken wir eine hübsche Bank unter einem Baum, die uns zu einer kleinen Pause einlädt.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Tipp: Alternativ kannst du auch einfach dem Höhenweg am Waldrand direkt bis nach Breitnau folgen. Beide Varianten führen parallel nach Breitnau zurück.

Ich mache ein paar schöne Aufnahmen, bevor wir schließlich der Straße am Roßberg zurück nach Breitnau hinein folgen.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Wir entdecken ein paar wunderschöne, urige Häuser bevor wir schließlich wieder an der Kirche anlangen, wo wir unsere kleine Rundwanderung beenden.

Wanderung auf dem Breitnauer Roßberg Rundweg

 

Zusatz Tipp: Unweit von Breitnau befindet sich auch die wunderschöne Ravennaschlucht, die ebenfalls immer einen Wanderbesuch wert ist. Sie ist eines meiner absoluten Lieblingswanderungen im Schwarzwald!

Tipp 3: Wasserwelt Rulantica des Europa-Parks

Heute steht bei uns eine Premiere auf dem Plan – der Besuch der Wasserwelt Rulantica des Europa-Parks! Wir stehen bereits um 7:30 auf – nicht einfach, wenn man zwei Abende hintereinander erst spät ins Bett gekommen ist – frühstücken gut und sitzen kurz vor 9 Uhr bereits im Auto.

Die kurze, zwanzigminütige Fahrt über die A5 von Freiburg aus geht schnell und ereignislos – selbst dem üblichen Autobahnstau vor Rust kommen wir noch zuvor. Während die meisten PKWs nach der Abfahrt den Europa-Park ansteuern, biegen wir zum Parkplatz von Rulantica ab. Ein freies Plätzchen ist schnell gefunden, denn der Ansturm ist (noch) überschaubar, zumal Rulantica – Corona-Zeit sei Dank – nur eine limitierte Anzahl an Besuchern einlässt. Rechtzeitiges Buchen im Internet vor dem Besuch ist also Pflicht.

Der Check-in funktioniert sehr einfach – unsere 3 G Tauglichkeit haben wir bereits draußen bei einem Mitarbeiter nachgewiesen. Eine Maskenpflicht gibt es innerhalb der Wasserwelt nicht. Wir bekommen jeder ein Rula-Band, mit dem wir in der Wasserwelt nicht nur unsere Schließfächer verschließen, sondern auch bis zu einem Limit von 150 Euro pro Person alles bezahlen können. Das ist angenehm und funktioniert, wie wir später herausfinden, prima.

Ausflugsidee Rulantica Europa-Park

 

Flux ziehen wir uns um, duschen und dann geht es auch schon los. Wir suchen uns drei freie Liegen nach dem Eingang, verstauen unsere Badelatschen und unsere Tasche und dann ziehen wir auch direkt los.

Wir starten mit Snorri’s Saga, einer sanften Fahrt mit Reifen auf den Strömungskanal quer durch Rulantica. Das ist nett und gibt gleich mal einen kleinen Überblick. Danach setzen wir unseren Rundgang fort.

Wir laufen am Wellenbad vorbei, entdecken Imbiss, Cocktailbar und Hoppablad und werfen auch einen Blick nach draußen, wo uns jedoch recht frische Temperaturen erwarten. Zum Glück ist das Wasser auch im Außenbereich ebenfalls sehr angenehm warm, so dass wir nur kurz frösteln müssen.

Das Becken draußen ist groß und nett und beinhaltet ein paar Sprudelbänke, einen Wasserpilz und andere Wasser-Spielerein. Natürlich werfen wir von hier auch einen Blick auf Svalgurok, der nordischen Outdoor-Rutschenwelt. Aufgrund der frischen Temperaturen und den doch eher heftiger aussehenden diversen Rutschen in teils beeindruckender Höhe und mit ordentlich Gefälle, zieht es uns jedoch wieder nach drinnen, wo es sehr angenehm temperiert ist.

Als nächstes kommen wir an Vinterhal vorbei, wo Lucas und ich uns gleich mal einen Doppelsitzer schnappen, um die erste rasante Abfahrt namens Stormvind in Angriff zu nehmen. Die Wartezeit ist überschaubar und langsam geht es Stufe für Stufe hinauf bis unters Dach. Und dann geht es auch schon los. Was ein Spaß! Mit ordentlich Tempo geht es in der Röhre abwärts bis wir schließlich in einen Strudel geraten. Nach 2 Runden im Strudel zieht es uns rücklings in die nächste Röhre und sodann rückwärts die zweite Hälfte hinab. Eine herrlich rasante Fahrt, die richtig Spaß und Lust auf mehr macht.

Nach so viel Action gehen wir ins Wellenbad. Die Wartezeit ist auch hier nur kurz (maximal 100 Gäste gleichzeitig) und so können wir uns direkt in die Wellen stürzen. Und das ist nicht weniger Spaß. Glücklicherweise hat man selbst im hinteren Bereich noch Boden unter den Füßen – ansonsten wäre der Kampf mit dem Wellen durchaus schwierig. Man bekommt hier schnell ein gutes Gefühl dafür, wie heftig und auch gefährlich Wellen und Strömungen im offenen Meer sein können.

Hier jedoch können wir uns ganz auf den Spaßfaktor konzentrieren, indem wir uns stets rechtzeitig vom Boden abstoßen, um uns den Wellen entgegenzuwerfen. Das Ganze ist nach einer Weile anstrengend, macht aber auch Mords viel Spaß.

Auch Susi wird nun mutig und fährt mit mir zusammen Tva Fall, die zweite Röhrenrutsche in Vinterhal. Auch hier bekommt man nonstop ordentlich Tempo, das Susis Nacken ordentlich fordert. Lucas rutscht derweil ohne Reifen auf der Isbrekker, einer Sprung-Rutsche, die auch Susi und ich später noch mutig testen werden.

Zunächst, aber mal geht es weiter im Vildstrom, einem reißenden Wildbach mit allerlei Strömungen, der unter freiem Himmel verläuft und ebenfalls viel Spaß macht.

Die Zeit verfliegt und so langsam bekommen wir Hunger, so dass wir uns zwei Snorri Becher für je 17,50 € (man kann diese den ganzen Tag beliebig oft wieder mit Getränken füllen) und Burger und Pommes in der Skal Bar gönnen. Die Pommes sind gut, die Burger okay, aber gut sättigend, so dass wir gut gestärkt die nächsten Attraktionen in Angriff nehmen.

Wir stürzen uns im Laufe der nächsten 3 Stunden wiederholt in die Wellen, in den Vildstrom, schwimmen nochmal draußen und erkunden u.a. auch noch die Hugin Duell-Rutsche.

Auch die Sprung-Rutsche testen Susi und ich, sind uns hinterher aber einig, das ist weniger was für uns. Bei mir meldet sich nach hartem Aufschlag mein Steißbein, Susi verliert trotz Taucherbrille fast ihre Kontaktlinsen – trotzdem hat natürlich auch diese Rutsche Spaß gemacht. Aber einmal reicht uns heute.

Lucas ist da anderer Meinung und nutzt die kurze, aber coole Rutsche deutlich häufiger als wir. Auch einen Cocktail leisten wir uns noch in der Skogbar, einer Swin-Up Bar. Schließlich ist Urlaub und da darfs auch einfach mal ein wenig mehr von allem sein. Am Ende des Tages werden wir einschließlich Eintritt, Parken, Gastronomie und Getränke übrigens rund 210 Euro zu dritt ausgegeben haben, was im Endeffekt aber okay ist – auch wenn Rulantica insgesamt nicht so groß ist, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte.

Nach rund 5 Stunden quasi nonstop Wasserspaß bekommen wir langsam Schwimmhäute, so dass wir beschließen, wieder heimzufahren. Unser erster Besuch in Rulantica wird uns aber sehr gut in Erinnerung bleiben, da wir echt viel Spaß hatten – ein tolles Sommervergnügen, das sich wirklich lohnt. Wir haben längst nicht alles ausprobiert, da Freifall-Rutschen und Riesenrutschen doch einen Tick zu heftig für uns sind. Das Schöne an Rulantica ist jedoch – hier findet jeder das Richtige für sich. Von den kleinsten bis zum älteren Semester – es ist für alle was dabei!

Ausflugsidee Rulantica Europa-Park

 

Tipp 4: Ausflug zur Insel Mainau am Bodensee

Susis Wunsch für unseren Urlaub in Freiburg und Südbaden ist ein Besuch der Insel Mainau am Bodensee. Drum satteln wir am Freitag die Hühner bzw. unser Auto und fahren über die B31 durch unseren schönen Schwarzwald direkt bis zur Insel Mainau – natürlich nicht ohne etwas Stau in Bodensee-Nähe. Hält sich aber zum Glück in Grenzen.

Auf der Insel Mainau angekommen – Karten hatten wir daheim online erworben – ziehen wir bei durchwachsenem Wetter los. Ab und zu blinzelt die Sonne durch die Wolken, aber zumindest ist es trocken. Eine Maskenpflicht gibt es nur in den Innenräumen wie dem Schmetterlingshaus, die wir aufgrund des Andrangs aber meiden.

Insel Mainau am Bodensee

 

Natürlich ist die Blütenpracht Ende August nicht mit der im Frühling zu vergleichen, trotzdem entdecken wir einige wirklich schöne Blumen, die wir alle drei auch reichlich fotografieren.

Insel Mainau am Bodensee

 

Insel Mainau am Bodensee

 

Insel Mainau am Bodensee

 

Insel Mainau am Bodensee

 

Zur Mittagszeit kehren wir am Hafen am kleinen Außenbistro ein – gerade noch rechtzeitig, denn plötzlich öffnet der Himmel mit Regen seine Pforten. Wir stärken uns unter einem Schirm sitzend mit einer heißen Suppe, bevor wir schließlich bei nun deutlich eingetrübten Wetter und leichtem Nieselregen weiter die Insel erkunden. Natürlich macht das weniger Spaß als bei Sonnenschein, aber so ist das eben mit dem Wetter. Letztlich muss man es einfach nehmen, wie es kommt. Das tun auch wir, indem wir uns einfach mit einem Softeis aus der Hand das Sommerfeeling zurückholen.

Wir setzen unseren Rundgang noch ein wenig fort, vorbei am Schloss Mainau, dem Schmetterlingshaus und kehren schließlich nach rund einer Stunde Fahrt nach Freiburg zurück.

Insel Mainau am Bodensee

 

Es war sicher nicht unser letzter Besuch der schönen Blumeninsel am Bodensee!

Tipp 5: Europa-Park Rust

Nachdem wir vor 2 Wochen bereits Rulantica besucht haben, ist heute mal wieder ganz klassisch der eigentliche Europa-Park Rust unser Ziel. Tickets haben wir bereits online erworben – 180 € kostet uns der Spaß zu dritt, da Lucas bereits voll zahlen muss. Dazu kommen 7 € fürs Park-Ticket. Ganz schön viel Schotter!

Wir reisen zu 9.30 Uhr an und staunen über das Meer an Autos. Der vordere Parkplatz ist bereits komplett gefüllt, so dass wir auf der Rückseite der Silver Star Achterbahn direkt in Eingangsnähe zum Stehen kommen. Mitarbeiter des Parks leiten uns dann zu einer ersten Kontrolle – dem 3 G Check, der nach kurzem Zeigen unserer Zertifikate überwunden ist.

Übrigens, wann immer ich bisher das Zertifikat zeigen musste – es hat noch nie irgendjemand mit einem Ausweis die Daten abgeglichen. In der Regel wird nicht mal die Gültigkeit überprüft, was eigentlich traurig ist. Ein einziges Mal wurde das Zertifikat in Österreich bei einem Restaurant ausgelesen und überprüft – allerdings ebenfalls ohne Ausweiskontrolle. Aber das nur am Rande.

Den nächsten Check, den wir auf dem Weg zum Eingang überwinden, ist die Taschenkontrolle. Beim dritten und letzten Check werden dann unsere mobilen Tickets gescannt. Maskenplicht herrscht bereits seit dem ersten Checkpoint und gilt im kompletten Park für alle Innenräumen, Wartezonen und wo immer der Abstand von 1.5 Metern nicht gewährleistet werden kann, auch im Freien.

Wir marschieren froh gelaunt und von Sonne beschienen zusammen mit vielen anderen Besuchern in den Park – meines Wissens gibt es keine limitierte Anzahl an Besuchern und genau so fühlt es sich auch an.

Wir entscheiden uns heute mal entgegen unserer Gewohnheit gegen den Uhrzeigersinn durch den Park zu laufen und steuern als erstes den Euro-Tower an, da wir dort nur kurz anstehen müssen. Außerdem ist es immer schön, erstmal einen Überblick von oben zu bekommen.

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Die Aussicht ist herrlich, die Fahrt hinauf erhebend. Natürlich tragen wir in der Kabine unsere Masken. Auch Abstände werden brav eingehalten.

Danach laufen wir zufällig am Zelt der Eis-Show vorbei und das gerade 10 Minuten vor Beginn. Da Susi diese sehr mag, überlegen wir nicht lange und genießen wenig später im sehr gut klimatisierten und kühlem Zelt die Show „Surpr’Ice with the Fire Tiger“, die uns recht gut gefällt. Viele tolle Kostüme, aber irgendwie weniger Ice-Action als sonst fallen uns auf. Im Zelt selbst haben wir viel Platz, da es nur gut zur Hälfte gefüllt ist und wir somit gut Abstand zu anderen lassen können.

Als nächstes laufen wir in die Schweiz, wo wir gemeinsam eine Runde Schweizer Bobbahn fahren. Für Susi ist das schon hart an der Grenze, aber Spaß macht es allemal.

Nach so viel Action fahren wir erstmal genüsslich mit dem Floß in der African Queen und denken bei der gemütlichen Fahrt auch ein wenig sehnsüchtig an unsere ins Wasser gefallene Namibia Reise, auf der wir uns jetzt eigentlich noch befinden würden. Nun ja, die holen wir irgendwann nach.

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Lucas braucht nur ein wenig mehr Action und so überredet er mich zu einer Fahrt Fjord Rafting – etwas, was wir noch nie gemacht haben im Europa-Park. Die Sonne scheint, warum also nicht?! Die spritzige Fahrt macht echt Laune, allerdings bekommen wir auch mehrere Mal eine ordentliche Portion Wasser ab. Aber das gehört natürlich dazu!

Im Anschluss steigt Lucas direkt noch in die Vindjammer, die Schiffsschaukel, während ich trockne und mit Susi die Sonne auf einer Bank genieße.

Nun legen wir wieder zu dritt eine etwas ruhigere Runde ein, indem wir eine Rundfahrt mit der Monorail machen. Diese ist offen und einfach eine entspannte Sache.

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Mehr Action und erneut die ein oder andere kleine Dusche gibt es für mich und Lucas dann in der Tiroler Wildwasserbahn, die wir ebenfalls komischerweise trotz vieler Besuche noch nie ausprobiert hatten. Auch das ein großartiges Erlebnis, gerade wenn es sommerlich warm ist.

Nach der Fahrt im Baumstamm steuern wir Spanien an, um uns die Reitshow Show „El Barón“ anzuschauen. Die Arena ist zwar gut gefüllt, aber da wir auf der Sonnenseite sitzen, haben wir genügend Platz und freie Plätze um uns herum. Zudem herrscht auch hier Maskenpflicht, obwohl die Show draußen stattfindet.

Die Maskenpflicht wird „Corona-Scouts“ penibel überwacht, was wir persönlich echt gut fanden. Schon der kleinste Verstoß führt direkt zu einer kleinen Ansprache, wie wir das ein oder andere Mal beobachten können. Die Show selbst ist wie immer kurzweilig und unterhaltend, wenngleich dieses Mal die Pferde und die Akrobatik auf den Pferden für meinen Geschmack etwas kurz kommt.

Nach der Show gönnen wir uns ein leckeres Eis, bevor Lucas und ich schließlich den Alpenexpress Enzian besteigen, ein kurzes, aber ebenfalls sehr nettes Vergnügen. Beim nächsten Mal wollen wir unbedingt nochmal die virtuelle Variante davon erleben. Dieses Mal haben wir dafür leider den falschen Eingang gewählt. Aber in Corona Zeiten ist das vielleicht ganz gut. Wer weiß, wie gut die Masken tatsächlich sterilisiert werden.

Lucas hängt direkt noch eine Runde Wiener Wellenflieger dran. Die Fahrt mit dem Kettenkarusell schauen Susi und ich uns aber lieber vom Boden aus an.

Dann schlendern wir weiter ins Königreich der Minimoys, wo mich die Themenfahrt Arthur schon lange lockt, ohne dass wir es bisher schon mal geschafft hätten. Meist gab es lange Wartezeiten. Heute nehmen wir die „nur 20 Minuten“ jedoch gern in Kauf. Überhaupt haben wir den Eindruck, dass die Wartezeit bei den meisten Attraktionen kürzer ist als normal, während der Park selbst aber gefühlt voll wie eh und je ist. Vielleicht liegt das auch am Ende der Ferienzeit und daran, dass wir unter der Woche hier aufgeschlagen sind. Wer weiß.

Die Fahrt selbst ist echt schön und deutlich harmloser als von mir angenommen. Die Umgebung und das Königreich sind mit viel Liebe gestaltet, die hängenden und drehenden Gondeln nehmen aber nur kurzzeitig viel Fahrt auf, worüber ich ganz froh bin. Mehrere G Körpergewicht, wie auf Warnhinweistafeln zu lesen, spüre ich jedenfalls nicht. Gelohnt hat sich die Fahrt aber allemal. Eine wunderbare Attraktion.

So langsam machen sich Ermüdungserscheinungen bei uns bemerkbar, so dass wir unseren Europa-Park besucht gemütlich mit der obligatorischen Europa-Park Parade ausklingen lassen. Zu meiner Enttäuschung fällt diese aber deutlich kleiner und kürzer aus, als wir das von der Vergangenheit gewohnt sind. Ich tippe mal auf Sparmaßnahmen aufgrund der Corona Situation.

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Lucas beschließt unseren heutigen Besuch noch mit einer Runde Euro-Mir. Dann ist auch er schließlich nach eigener Aussage „durch für heute“. Nach rund 7 Stunden Spaß trotten wir gemütlich zum Ausgang, um die Heimfahrt anzutreten – im Gepäck die Erinnerung an einen herrlichen Familientag und zwei Tüten gebrannte Mandeln, die einfach bei jedem Besuch dazugehören.

Europa-Park macht einfach immer wieder Spaß – zumal wir jedes Mal wieder neue Sachen und Attraktionen entdecken und ausprobieren. Dazu kommen immer wieder neue Shows und drum ist Abwechslung eigentlich immer garantiert.

Wir kommen wieder!

Tipp 6: Hirschgrund Zipline Area Schwarzwald

Schon vor längerer Zeit hatte mir Susi einen Gutschein für die Hirschgrund Zipline Area Schwarzwald geschenkt, den wir nun endlich eingelöst haben. Und da so ein Event als Familie zusammen viel mehr Spaß macht, werfe ich mich nicht allein, sondern natürlich mit Susi und Lucas in das luftige Abenteuer.

Als wir zum gebuchten Termin ankommen, scheint herrlich die Sonne über dem Schwarzwald – perfekte Konditionen also. Wir werden superfreundlich von unserem Guide Andi empfangen und sind letztendlich eine Gruppe aus 10 Personen. Wie immer in letzter Zeit hinterlassen wir brav unsere Kontaktdaten. Maskenpflicht herrscht nur auf den engen Übungsplattformen und wo kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann.

Nach ausführlicher Einweisung und Erklärung legen wir unser Gurtzeug an, um uns dann auf die ca. 3-stündige Tour zu begeben. Nach einem durchaus heftigen kleinen Anstieg gelangen wir zur ersten Übungsstation, wo wir nach einer kleinen Trockenübung das erste Mal abheben, um 17 Meter an einem Stahlseil zu überbrücken. Der Vorgang des Ein- und Aushakens wird schnell Routine und so folgt sogleich Übungsseil Nummer 2 – dieses Mal sind es 20 Meter.

Auch Susi traut sich trotz ihrer Höhenangst, wenngleich es sie am Anfang schon etwas Überwindung kostet.

Und dann geht es richtig los. Nahtlos geht es auf die erste große Zipline, der Mühlelochbahn mit 260 Metern Länge in einer Höhe von 62 Metern über Boden, Tannen, Straße und Schwarzwald hinweg. Wow, was für ein Gefühl! Das erst noch vorherrschende mulmige Gefühl weicht schnell der Euphorie, als ich über die Bäume hinweg sause – begleitet von dem Summen der Rolle über das Stahlseil.

Auch Lucas saust entspannt dahin, während Susi auch dieses Mal all ihren Mut zusammennehmen muss, um sich von der Plattform abzustoßen. Das gibt sich aber im Laufe der nächsten Bahnen, denn wir sind dreifach gut gesichert, so dass auch Susi immer mehr Spaß an dem großartigen Erlebnis hat.

Die anschließende Hirschgrundbahn ist 220 Meter lang, während die dann folgende Kimmigbergbahn schon mehr als 310 Meter Länge besitzt. Ein ums andere Mal genießen wir die luftige Höhe, die Aussicht, das Summen der Rolle und das Gefühl von Freiheit über und zwischen den Baumwipfeln. Ich hätte nicht gedacht, dass das so viel Spaß macht!

Die für mich schönste Bahn ist Zipline Nr. 6, die Weinbühlbahn. Sie hat zwar nur 230 Meter Länge, ist aber 75 Meter hoch und überquert herrlich das Tal mit wundervollen Aussichten. Schade, dass es uns schwerfällt, die Richtung, in die wir schauen, besser zu steuern – wir drehen meist ganz von allein von vorwärts auf rücklings – aber im Grunde, ist es egal, wohin wir schauen. Es ist einfach ein Mords Spaß!

Das Highlight im wahrsten Sinne des Wortes folgt auf der letzten Zipline – der Gründlebahn. Mit 570 Metern Länge, 83 Metern Höhe und einer Rutschzeit von fast einer Minute geht es nun über die Bäume hinweg fast wieder zum Ausgangspunkt unserer Zipline Runde. So herrlich, den Wind im Gesicht zu spüren, das inzwischen vertraute Surren zu hören und einfach nur Fahrt und Schwarzwald zu genießen. Auch hier werden wir wie bei jeder Bahn sanft von unserem Guide abgebremst, so dass wir die Fahrt wirklich in vollen Zügen bis zum Ende genießen können. So herrlich!

Zu schade, dass die 3 Stunden so schnell verrinnen. Die Runde auf der Hirschsprung Zipline Area Schwarzwald hat uns allen drei irre viel Spaß gemacht. Das war bestimmt nicht unser letzter Besuch.

Lucas hat übrigens – wenn auch nicht ganz freiwillig – eine halbe Bahn mehr als Susi und ich erleben dürfen. Auf Bahn Nr. 6. Hat er nämlich ein wenig zu wenig Fahrt gehabt und so dann das rote Halteseil verpasst, so dass er einfach nochmal zur Mitte zurück gesaust ist, von wo er dann von unserem Guide „gerettet“ und mit Muskelkraft zurückgeholt wurde. War er aber natürlich nicht der einzige. Ich habe mich hinterher sogar fast geärgert, dass mir das nicht auch passiert ist.

Unser schöner Ausflug endet mit einer Bachüberquerung auf – natürlich – einem Stahlseil, bevor wir wieder am Camp ankommen, um die Gurte abzulegen und das Erlebnis ausklingen zu lassen. Wir hatten echt viel Spaß! Unser Tour Guide Andi war superfreundlich und hatte viel Spannendes zu erzählen, die Gruppe war cool und das Wetter war wie schon erwähnt auch mega.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Nach Ballonfahren und dieser Zipline Tour kommen wir echt langsam auf den Geschmack. Vielleicht steht als nächstes Paragliding oder Fallschirmspringen auf dem Programm?! Mal schauen!

Highlights unserer Fahrten

Fun in der Hirschgrund Zipline Area Schwarzwald

 

Fazit zum Urlaub in Freiburg

Natürlich gibt es noch viel mehr in und um Freiburg zu entdecken. Wir haben beispielsweise nach einem schönen Innenstadtbummel lecker in der Maria Bar Burger gegessen.

Burger essen in der Maria Bar

 

Ich habe mal wieder die Zeit genutzt, um neue Rezepte auszuprobieren – beispielsweise ging es mit Bifteki und Lammspießen wenigstens mal kulinarisch nach Griechenland.

Griechisch kochen - Bifteki & Lammspieße

 

Und wir waren nach anderthalb Jahren endlich mal wieder im Kino. Auf dem Programm stand klassische Hollywood Action mit Fast & Furious 9. Endlich mal wieder ein Kinosaal von Innen sehen und Popcorn und einen guten Film genießen! Herrlich!

Was für eine schöne Zeit! Wer sagt denn, dass man nicht auch daheim einen wundervollen Urlaub erleben kann? Ich denke, das Wichtigste ist einfach, genau wie auf einer „normalen Reise“ zu planen, sich Dinge vorzunehmen und dafür zu sorgen, dass man nicht im Alltagstrott bleibt. Für uns jedenfalls hat das in der ersten Woche schon mal prima funktioniert.

Und nächste Woche geht es nach Österreich!

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