Tag 11 – Auf nach Las Vegas

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Reiseberichte

Tag 11 – Auf nach Las Vegas

Auf sieben Uhr den Wecker gestellt, ging es kurze Zeit später zum Frühstück, das von Toast über Müsli bis hin zu Eiern und Speck alles bot, was man so braucht. Gut gestärkt traten wir gegen 8 Uhr die Fahrt nach Las Vegas an – allerdings mit einem netten, kleinen Zwischenstopp.

Calico Ghost Town

Nach gut 3 Stunden erreichten wir Calico Ghost Town. Dieser auf verlassene Wildweststadt getrimmte Ort war jedoch nicht so verlassen, wie gedacht. Denn hier wurden die Touristen gleich Bus-weise abgeladen. Trotzdem gefiel uns der Ort sehr – Wild West Feeling pur! Viele tolle Geschäfte, Saloons, eine alte Mine und auch eine echt Wild West Szene inklusive wilder Schießerei ließen uns staunenden Auges gleich eine ganze Stunde hier verbringen. Lucas kaufte sich gleich voller Stolz noch einen echten Cowboy Hut.

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Gut gestärkt und mit neuen Souveniren in der Tasche setzten wir unseren Weg nach Las Vegas fort. Dieses Mal fuhren wir dabei sogar auf einem Freeway, der statt der sonst üblichen 65 Meilen sogar 70 Mph (~ 120 km/h ) gestattete. Wuhuu!

Las Vegas

Las Vegas liegt mitten in der Wüste Nevadas und hat knapp 600.000 Einwohner. Der Name stammt aus dem Spanischen und bedeutet “Die Auen” oder “Die Wiesen”. Las Vegas ist ein global bedeutendes Touristikzentrum, in das jährlich etwa 40 Millionen Touristen reisen.
Berühmt ist es jedoch vor allem für seinen Strip und dem Glücksspiel sowie den zahlreichen Hotelkomplexen mit Themenbezug.
Tagsüber steigen die Temperaturen in der Regel auf über 40° während es in den Hotels und Spielhallen aufgrund der Klimaanlagen relativ kühl ist.
Neben den Casinos prägen die Shows den öffentlichen Charakter der Stadt. Zu den in Las Vegas tätigen Künstlern zählten und zählen Musiker wie Elvis Presley, The Rat Pack mit Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin, Céline Dion, Johnny Cash, Elton John und Illusionisten wie Siegfried und Roy, David Copperfield, Criss Angel oder der Cirque du Soleil.
Die Stadt ist auch für ihre große Anzahl an Hochzeitskapellen bekannt, da Nevada unkomplizierte Eheschließungs- und Scheidungsgesetze hat. Hochzeit “to go” ist hier also kein Problem.

 

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Nach gut zwei Stunden überquerten wir die Stadtgrenze von Vegas und steuerten zunächst direkt unser Hotel – The Carriage House – an. Dieses in zweiter Reihe zentral am Strip gelegene Hotel bot uns ein toll ausgestattetes Zimmer inklusiver kompletter Küche und bot jede Menge Platz für uns und unser stetig wachsendes Gepäck. Wir verstauten schnell unsere Koffer und los ging es auf den Strip.

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Las Vegas Erforschung Teil I

Diese Hotelwelten sind einfach nur gigantisch. Wir starteten im bekannten MGM, wo wir Tickets für eine schon von Deutschland aus reservierte Show abholten. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

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Weiter ging es zum Mandalay Bay, wo wir uns auch gleich noch stärkten – schließlich war es auch schon 16 Uhr durch. Es folgten das Luxor, einer gigantischen Pyramide im Stile des alten Ägyptens, das Excalibor, eine Art Märchen- und Ritterschloss und das New York New York, das inklusive New Yorker Skyline, Freiheitstatue und Brooklyn Bridge auch noch mit einer gigantischen Achterbahn aufwartete. Letztere bestiegen wir jedoch nicht, sondern beließen es beim Bestaunen der Bahn, die sogar durch die Hallen des Hotels rauscht. Im Inneren wandelten wir dort auf den nachgestellten Straßen New Yorks über den Broadway und fühlten uns tatsächlich irgendwie nach New York versetzt.

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Wieder zurück auf dem Strip bummelten wir nun durch den bekannten Coca Cola Laden und den noch bekannteren M&M Shop, der auf über 4 Etagen alles rund um die kleinen knackigen Schokodrops bot, was man sich an Merchandising vorstellen kann. Allein in diesem Laden hätte man Stunden verbringen können. Natürlich schlugen auch wir wieder kräftig zu.

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Inzwischen ging auch schon langsam die Sonne unter und trotzdem uns allen schon die Füße vom vielen Laufen schmerzten, liefen wir noch bis zum Bellagio, um das großartige von Musik untermalte Schauspiel der Wasserfontainen zu genießen und anschließend auch noch weiter bis zum Mirage, wo wir den künstlichen Ausbruch des Hotel eigenen Vulkans bestaunten. Letzteres war eine verdammt heiße und feurige Angelegenheit. Tolles Spektakel! Neben uns stand dort übrigens wieder mal eine deutsche Familie, mit der wir natürlich auch sofort ins Gespräch kamen.

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Müde und erschöpft schlugen wir nun den Rückweg zu unserem Hotel ein – allerdings nicht ohne einen erneutem Stopp beim Bellagio, wo dieses Mal die gigantischen Wasserfontainen zur Titelmusik des Films Titanik tanzten. Klasse!

In der Zwischenzeit war es auch vollkommen dunkel geworden, so dass wir jetzt in den Genuss des hell erleuchteten und blinkenden Las Vegas kamen. Was für ein Lichtspektakel!

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Wir waren allerdings ganz froh, dass unser Hotel nur in zweiter Reihe und somit etwas abseits vom Strip lag. Am Hotel eigenen Getränkeautomat versorgten wir uns dann noch relativ preiswert mit Cola, Sprite & Co nachdem wir auf dem Strip bei Temperaturen an die 40 Grad gefühlt ein Vermögen für Getränke ausgegeben hatten (bis zu $ 3.75 für 0.5 l). Selbst jetzt nach 22 Uhr lag die Temperatur noch immer bei 34° Celsius.

Unterkunftsinfo - The Carriage House - 105 E Harmon Ave, Las Vegas, NV 89109

Webseite:
www.carriagehouselasvegas.comd13

Das Hotel The Carriage House liegt ziemlich zentral am Strip, allerdings in zweiter Reihe, weshalb wir dieses auch ausgesucht hatten. Denn zumindest nachts wollten wir ein wenig Abstand zwischen uns und dem Trubel des Strips bringen, was uns auch gelang. Das Hotel war ruhig und trotzdem waren wir zu Fuß innerhalb weniger Minuten mitten auf dem Strip.
Unser Zimmer war sehr groß und sehr komfortabel ausgestattet. Wir hatten sogar eine komplette Küchenzeile zur Verfügung. Alles war sehr sauber, die Betten sehr bequem. W-Lan funktionierte ausgezeichnet, das Personal war professionell und freundlich und auch der (kleine) Pool war einen Besuch wert.
Frühstück gab es – wie in Vegas allgemein üblich – keines. Dafür gab es jede Menge Gutscheine, Tipps und eine Willkommensmappe, die uns mit allem notwendigen versorgte.
Wir als Familie können The Carriage House als ruhiges Hotel in unmittelbarer Nähe zum Strip nur empfehlen. Wir haben hier drei Nächte verbracht und uns sehr wohl gefühlt. Das Preis-Leistungsverhältnis empfanden wir als hervorragend.

In Sternen ausgedrückt bewerten wir wie folgt:

Lage:
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Lautstärke:
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Sauberkeit:
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Frühstück:
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Komfort:
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[Sterne auf einer Skala von 1 – 3. Je mehr, desto besser, leiser, sauberer etc.]

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14.08.2014|Reiseberichte, USA|

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