Kapitel 3 – Strategiewechsel

Strategiewechsel

Kapitel 3

Kapitel 3 beleuchtet wichtige Themen, die mich im Oktober und November beschäftigt haben. Allem voran findet ihr Gedanken zur Art und Weise, wie ich künftig bloggen möchte. Standen die ersten 9 Monate meines Blogs deutlich im Zeichen der Reichweitenerhöhung, so erkenne ich doch mehr und mehr, dass das nicht alles ist. Ich möchte meinem Blog künftig mehr Tiefe verleihen und mich qualitativ verbessern. Außerdem habe ich für mich erkannt, dass ich alle Zeit der Welt habe, um Erkunde die Welt ganz in Ruhe aufzubauen.


 

Entspannter Bloggen

Kapitel 3.1

In den ersten Monaten von Erkunde die Welt habe ich sehr, sehr viel Zeit in den Blog investiert und versucht, möglichst oft neue Artikel zu veröffentlichen. Teilweise waren es bis zu 5 neue Artikel pro Woche. Das gefiel Google und auch über Facebook & Co. kam so jede Menge Traffic auf meinen Blog. Die Seitenaufrufe stiegen schnell und da mein Blog noch jung war, gab mir das viel Auftrieb und Motivation.

In den letzten Wochen und Monaten ist mir jedoch mehr und mehr bewusst geworden, dass Quantität sich langfristig nicht auszahlen wird. Natürlich locken neue Artikel kurzfristig Leser auf meinen Blog, aber was nutzen mir langfristig sehr viele Beiträge, wenn diese im Einzelnen dann wieder in der Versenkung verschwinden, weil sie nicht gut genug in Suchmaschinen ranken? Von daher habe ich beschlossen, künftig eben nicht mehr wie beispielsweise im Mai 24 Artikel im Monat, sondern zwischen 10 und 15 Artikel zu veröffentlichen. Grob gesagt sind das zwei bis maximal drei Artikel die Woche. Der Arbeitsaufwand bleibt letztlich der gleiche, denn ich stecke inzwischen sehr viel mehr Zeit in die einzelnen Artikel. Und ich muss sagen – genau das macht mir richtig Spaß. Einfach immer noch ein wenig tiefer graben, spannende Fakten entdecken und versuchen, diese locker verpackt weiterzugeben. Da lernen nicht nur meine Leser einiges dabei, sondern auch ich selbst.

Lektion #31:

Qualität vor Quantität. Blogge lieber seltener, aber dafür mit mehr Tiefgang!

Davon abgesehen gibt es aber auch noch einen zweiten Grund, warum ich etwas weniger bloggen möchte – mir ist etwas bewusst geworden. Das erste halbe Jahr des Blogs stand für mich ganz im Zeichen dessen, möglichst schnell die Seitenaufrufe zu erhöhen. Aber was nutzt mir das? Der Spaß am Bloggen geht mir dabei zwar nicht flöten, aber es gab durchaus immer mal wieder Phasen, wo ich mir dadurch selbst viel zu viel Druck gemacht habe. Das ist aber nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Klar, möchte ich den Blog voran bringen und erfolgreich werden – aber ich muss ja nicht schon im ersten Jahr “an die Spitze eilen“. Mir ist bewusst geworden – mehr denn je – dass ich Zeit habe! Ich habe ein tolles Leben, einen tollen Vollzeitjob, Familie und Hobbys. Dieser Blog ist Herzblut und Leidenschaft – aber Druck, davon leben zu müssen oder zu wollen habe ich nicht. In 9 Jahren geht es auf Weltreise. Bis dahin läuft noch viel Wasser den Fluss hinunter. Das wäre der perfekte Zeitpunkt, um etwas Grundlegendes zu ändern – so ich denn auf Weltreise feststelle, dass ich das auch wirklich will. Aber bis dahin ist eben auch noch viel Zeit. Viele beginnen das (Reise-) Bloggen mit genau einer solchen Weltreise oder kurz vorher. Ich werde dann schon viele Jahre lang diesen Blog aufgebaut haben. Warum schiele ich also schon jetzt ständig auf die Seitenaufrufzahlen? Das muss sich ändern. Ein erster Schritt war, diese nur noch quartalsweise zu veröffentlichen. Der zweite wird sein, zu versuchen, da nicht ständig drauf zu schauen – auch wenn mir das zugegebenermaßen sehr schwer fällt.

Aber das Ziel ist klar – entspannter Bloggen!


 

Klinken putzen

Kapitel 3.2

So langsam rückt das Jahresende näher und ich habe begonnen, meine Fotoparade vorzubereiten. Nachdem ich in der ersten Ausgabe eher aus Zufall heraus einen 20 € Gutschein als Preis ausschreiben konnte, wollte ich dieses Mal deutlich bessere Preise ausloben. Ich habe dazu in der ersten Runde 3 Anbieter aus dem Foto-Produkte-Umfeld angeschrieben, um meine Aktion vorzustellen und um Unterstützung in Form von Gutscheinen zu bitten. Zwei haben nicht mal geantwortet, einer war interessiert, ist aber nach Nennen meiner Vorstellungen – die nun wahrlich nicht utopisch waren, wortlos wieder abgesprungen. Oder vielmehr – er hat nicht mehr auf meine Antwort reagiert – ein Verhalten, das ich übrigens gar nicht leiden kann. Wenn etwas nicht meinen Vorstellungen entspricht, dann sage ich das offen, ehrlich und freundlich, anstatt einen Mailverkehr einfach wortlos abzubrechen. Da fühlt man sich als Blogger schon etwas von oben herab behandelt. Und nebenbei bemerkt, das war kein ganz kleines Unternehmen.

Lektion #32:

Als Blogger im ersten Jahr bist du ein kleiner Fisch.

Auf jeden Fall habe ich daraufhin meinen Pitch etwas im Wortlaut verändert und nach Ablauf der von mir gesetzten Frist, 3 weitere Anbieter angeschrieben. Dieses Mal hatte ich mehr Erfolg – ich konnte einen ersten Gutschein für meine Aktion generieren.

Meine Erkenntnis daraus: Niemand wartet auf mich. Eine Blogger-Aktion, die ich als erfolgreich empfinde, mag in anderen Augen klein und unbedeutend sein. Letztlich muss man für so etwas “Klinken putzen” – ob es Spaß macht oder nicht. Auf dem heute sehr überlaufendem Feld der Blogger ist es nicht einfach, als “kleiner Fisch” etwas vom Kuchen abzubekommen. Aber, ich bleibe dran. Auch das gehört wohl zum Handwerk einfach dazu.

Lektion #33:

Klinken putzen gehört zum Geschäft. Von nichts, kommt nichts.

 


 

Banana Content

Kapitel 3.3

Lest ihr auch wie ich regelmäßig den Affenblog? Ich hole mir da ganz gern mal die eine oder andere Anregung und war sehr gespannt auf das schon lange angekündigte “ultimative SEO Addon”. Ich mein, die Jungs verstehen schließlich ihr Handwerk. Sie haben einen sehr erfolgreichen Blog, schreiben tolle Artikel, die auch mir schon sehr wertvolle Anregungen gegeben haben und kündigen nun groß ihr ultimatives Plugin an?! Ich war gespannt. Natürlich wollte ich das auch testen.

Am Tag des Releases rief ich dann ihre Seite auf und entdeckte das Plugin Angebot. Der erste Dämpfer – es handelt sich um ein Plugin, für das man monatlich zahlen muss. Das ist etwas, was ich verabscheue. Eine Einmalzahlung für ein gutes Plugin nehme ich gern mal in Kauf. Monatliche Zahlungen jedoch, nein, Danke. Trotzdem war ich neugierig und immerhin boten sie eine Geld-zurück-Garantie. Also rang ich mich durch und schloss das preiswerteste „9 Euro im Monat – Paket“ ab und holte mir das Plugin. Es war flux installiert und ich war gespannt, was es mir bot. Doch die Ernüchterung folgte schnell.

Im Wesentlichen bot es mir:

  • Den Komfort einer Google Analytics-Abfrage direkt im WordPress Backend – aber mit weniger Features und dazu noch kostenpflichtig.
  • Hinweise zur SEO Optimierung meiner Artikel, die ich dank des großartigen Yoast SEO Plugins absolut nicht brauche und bereits durch eben jenes Plugin abgedeckt habe.
  • Das Verfolgen von Rankings.
  • Aufzeigen von Konkurrenz und Kooperationsmöglichkeiten.

Einzig das letzte Feature fand ich halbwegs spannend – leider lieferte es nur bedingt gute Ergebnisse. Bei den von mir getesteten Artikeln bekam ich pro Abfrage vielleicht ein bis zwei brauchbare Links, die ich jedoch genauso gut mit einer einfachen Google Suche ermitteln hätte können. Und ganz ehrlich, wenn mir ständig Wikipedia als Linkpartner vorgeschlagen wird, dann nutzt mir das gar nichts.

Ende vom Lied – ich deinstallierte das Plugin noch am gleichen Tag wieder und forderte mein Geld zurück. Klappte auch problemlos. Nach Feedback gefragt, habe ich den Affenjungs dieses auch gern gegeben. Umso erstaunlicher – dass sie am nächsten Tag von ausschließlich „sehr positivem Feedback der ersten Nutzer“ sprachen. Aber das zeigt mir, auch diese Jungs kochen nur mit Wasser und versuchen ihr Produkt an den Mann zu bringen – egal wie. Jetzt verstehe ich auch, warum sie in letzter Zeit viel über SEO schrieben und darüber, wie wichtig es beispielsweise sei, regelmäßig andere Seiten / Magazine etc. direkt nach Verlinkungen zu fragen. Klar, wenn ich für dieses Problem mit dem eigenen Produkt eine Lösung anbiete, dann greif ich das natürlich auf und unterstreiche die Wichtigkeit. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

Ich mag da vielleicht falsch liegen – wie gesagt, ich weiß, die Jungs sind kompetent – aber ich vertraue lieber meinem Gefühl. Ich werde nicht jeden Tag 2-3 Webseiten anschreiben, um nach Verlinkungen zu fragen. Dazu fehlen mir ehrlich gesagt die Zeit, die Lust und auch der Glaube daran, dass das sinnvoll ist. Wer meine Seite verlinken möchte, tut das auch ohne mein Bitten. Wenn ich einen guten SEO Job mache, werde ich auch gefunden werden. Punkt. Alles in allem bot mir dieses Plugin jedenfalls keinen Mehrwert, der eine monatliche Zahlung rechtfertig. Bei einer Einmalzahlung im Bereich 20-30 Euro hätte ich es drauf gelassen – wobei auch das nicht sicher ist, da sich im Plugin auch noch ein, zwei Kinderkrankheiten versteckt haben und ich die ein oder andere Design- und Usability-Entscheidung fragwürdig finde. Aber als Abo? Nein danke.

Lektion #34:

Andere kochen auch nur mit Wasser. Mach dein eigenes Ding!


 

Wikipedia

Kapitel 3.4

Wikipedia habe ich gerade ja schon angesprochen – natürlich war auch ich schon lange scharf auf eine Verlinkung aus Wikipedia heraus. Schließlich soll diese die eigene Webseite stark aufwerten, da ein Backlink der Wikipedia allgemein als sehr wertvoll betrachtet wird.

Ergo hab auch ich mir einen Account angelegt und einen Wikipedia Artikel zu einem Thema aus Irland geschrieben, der noch nicht vorhanden war. In meinem eigenen Artikel zu dem Thema habe ich entsprechende gut recherchierte Fakten dargelegt und dann diesen Artikel als Beleg angegeben. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schnell dieser Link vom Reviewer wieder gelöscht wurde. Ich glaube, das geschah innerhalb von 30 Sekunden nach Veröffentlichung. Was folgte, war eine längere Diskussion, an deren Ende ich mich geschlagen gab von dem Argument, dass private Blogs nicht als Referenz taugen und in der Wikipedia nichts zu suchen hätten.

Ok, aber wie schaffen das dann andere Blogs? Hartnäckig wie ich bin, habe ich es 2 Monate später erneut probiert – dieses Mal nicht als Referenz, sondern als Weblink quasi als ergänzender Inhalt. Tatsächlich habe ich mir die Richtlinien für Artikel und Verlinkungen sehr genau durchgelesen und mich entsprechend daran gehalten. Ich habe einen qualitativ hochwertigen, gut recherchierten Artikel geschrieben (Seepark Freiburg) und wollte mit diesem den recht kurzen Artikel der Wikipedia Seite bereichern. Aber ich fiel erneut auf die Nase. Dieses Mal geriet ich an einen Reviewer, der nicht nur meinen Link sofort entfernte, sondern mich auch noch als “Vandale” meldete. Ernsthaft? Ich war geschockt! Ich versuchte, Kontakt mit ihm aufzunehmen, er antwortete jedoch nicht, sondern meldete mich erneut – dieses Mal den Administratoren. Erneuter Schock. Was folgte, war eine lange, offene und höfliche Diskussion mit einem der Admins, die ich auf der Diskussionsseite meines Accounts öffentlich sichtbar stehen gelassen habe. Das Ergebnis: Eine Verlinkung auf einen Blog wie dem meinen ist nicht erwünscht – egal wie gut der Inhalt etc. ist. So etwas akzeptiert man maximal von den 1% der besten / größten / etabliertesten Blogs am Markt – wenn überhaupt.

Ich persönlich finde das sehr schade, akzeptiere das aber. Gibt so viele gute private Blogs, die die entsprechenden Artikel als Weblink ergänzt echt bereichern würden. Aber ein Magazin oder eine fragwürdige kommerzielle Seite ist als Referenz zugelassen? Da passt was für mich nicht. Aber sei es drum. Ich werde das nicht noch einmal versuchen, möchte aber trotzdem etwas zur Wikipedia beitragen. Von daher werde ich auch weiterhin entsprechende Artikel schreiben / ergänzen / berichtigen – aber ohne den Versuch, meinen eigenen Blog zu verlinken. Während der Beschäftigung mit dem Thema ist mir übrigens noch etwas aufgefallen. Alle Links in der Wikipedia sind NoFollow getaggte Links! Ist also dieser vermeintlich wertvolle Backlink überhaupt “relevant”? Ich zweifle. Vielleicht hat Google für Wikipedia ja wirklich eine “Ausnahme in der Ranking-Berechnung” integriert, aber ich habe da so berechtigte Zweifel. Vielleicht ist das letztendlich alles nur “heiße Luft um nichts”. Wer weiß das schon so genau. Letztendlich sind Links heute längst nicht mehr so wertvoll wie früher. Ich jedenfalls riskiere dafür kein Schließen meines Accounts oder möchte weitere Diskussionen diesbezüglich führen.

Illustration_Chapter_3.4_2

Lektion #35:

Verlinkungen privater Blogs sind in Wikipedia nicht erwünscht.

Am Rande erwähnt, private Blogs, die diese Verlinkung “geschafft” haben, werden kontinuierlich und sofort bei Entdeckung wieder gelöscht und auch die Verlinkung des eigenen Blogs auf der eigenen Profilseite des Wikipedia Accounts ist definitiv unerwünscht und zieht Sanktionen nach sich. Mein Rat also: Lasst es!


 

Mailliste aufbauen

Kapitel 3.5

Ich habe von Anfang an eine Abo Funktion auf meinem Blog integriert gehabt, da ich schon früh darüber gelesen habe, wie wichtig direktes E-Mail Marketing sei. Ein Newsletter ist da sicher die ideale Variante – aber für diesen fehlen mir ehrlich gesagt Zeit und Muße. Ich wollte eher etwas Einfaches integrieren. Daher die Blog-als-E-Mail-Abo Version. Der Erfolg ließ jedoch zu wünschen übrig – ich hatte nach 7 Monaten gerade mal 3 Abonnenten. Ich stellte mir also die Frage – abschaffen oder forcieren? Ich entschied mich für Letzteres und pimpte mein Angebot auf. Meinen Abonnenten bot ich nun neben den kostenlosen Benachrichtigungen auch ein PDF als Goodie an (Reiseapotheke Checkliste) plus die Möglichkeit, meine Chroniken 25% preiswerter zu erwerben plus die Teilnahme an der monatlichen Verlosung eines meiner Fotos aus meiner Galerie (in voller Auflösung inklusive kompletter Nutzungsrechte für Nicht-kommerzielle Zwecke). Außerdem machte ich die Abo Funktion präsenter, in dem ich sie auf den Seiten, auf denen ich mein Blog vorstelle, zusätzlich integrierte, den Footer damit pimpte und auch ein Popup Plugin installierte.

Letzteres mag ich persönlich eigentlich gar nicht auf anderen Webseiten. Nichts ist nerviger, als wenn nach 5 Sekunden irgendein Popup aufgeht und den Inhalt, den ich eigentlich gerade konsumiere, überdeckt. Trotzdem probierte ich das aus – allerdings mit einem Trigger, der nicht an die Zeit, sondern an das Verlassen meiner Webseite gebunden ist. Laut Studien verlassen 70 % der Besucher einer Webseite diese, ohne jemals wieder zu kommen. Und wenn der Besucher meine Seite ohnehin gerade verlassen will, warum nicht dann doch noch fragen, ob er an einem Abo interessiert ist, um auch künftig meine Inhalte, die ihm hoffentlich gefallen haben, zu erhalten? Mehr als trotzdem oder erst recht meine Seite verlassen, kann er ja auch nicht tun. Dachte ich mir jedenfalls. Zumindest wollte ich das mal für ein paar Wochen ausprobieren. Und siehe da, nach nur einem Monat sind aus den 3 Abonnenten immerhin schon eine zweistellige Zahl geworden. Negatives Feedback habe ich bisher nicht erhalten. Warum also nicht? Vorerst werde ich das also dabei belassen und das ungeliebte Popup in Kauf nehmen. Mal sehen, wie sich das weiter entwickeln wird. In ein paar Monaten entscheide ich neu.

Lektion #36:

Ein Popup kann durchaus nützlich sein – aber bitte nur mit Exit-intent als Trigger.


 

Youtube

Kapitel 3.6

Ich habe ja vor einiger Zeit schon einen Artikel darüber geschrieben, dass ich dem Foto treu bleiben werde und nicht auf Teufel komm raus auf Youtube gehen werde, nur weil es trendy ist oder eben zunehmend als Muss für erfolgreiche (Reise-) Blogger angesehen wird. Aber so ganz lässt mich das Thema trotzdem nicht los. Immerhin ist YouTube inzwischen eines der größten und erfolgreichsten sozialen Netzwerke überhaupt.

Lektion #37:

YouTube ist eines der größten sozialen Netzwerke.

Auf der anderen Seite fehlen mir aber nach wie vor schlicht die Zeit und die Lust, mich mit Videos auseinanderzusetzen.

Aber ich glaube, ich habe eine Lösung gefunden. Ich bleibe bei Fotos und ich bleibe dabei, keine Videos zu drehen, aber ich habe vielleicht trotzdem eine Integrationsmöglichkeit für YouTube gefunden. Zumindest möchte ich das gern mal als Versuchsballon ausprobieren. Ich lese einfach meine Artikel vor! Als Video benutze ich einfach eine Slideshow entsprechend passender Fotos, die ich ohnehin ja schon vorrätig habe. Damit bleibt der Aufwand klein und ich bekomme vielleicht trotzdem einen Fuß in diese Tür. Der Account ist zumindest angelegt und wer weiß, vielleicht nutze ich ja tatsächlich bei den nächsten Reisen das ein oder andere kurze Filmchen, um meine Reiseberichte zu ergänzen.

Ich bin sehr gespannt, ob diese Idee etwas taugt oder sich als Blödsinn herausstellt. Wie sagt man so schön, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Der erste Bericht ist jedenfalls bereits in meinem Kanal eingestellt. Mal schauen, ob das Angebot, sich meine Artikel von mir vorlesen zu lassen, angenommen wird oder nicht.

Lektion #38:

Sei mutig. Sei kreativ. Finde eigene Lösungen, teste und bewerte sie.

 


VG Wort

Kapitel 3.7

Mehr oder weniger zufällig bin ich in einer meiner Facebookgruppen auf die VG Wort aufmerksam gemacht worden. Spannende Sache. Als Blogger kann man über diesen Verein nämlich finanzielle Zuschüsse für erfolgreiche Blogartikel bekommen.

Für jeden Artikel mit mindestens 1.800 Zeichen (nicht Wörter!), der mindestens 1.500 mal aufgerufen wurde im jeweiligen Kalenderjahr, kann man im nächsten Jahr bis zu einem bestimmten Stichtag eine Vergütung von 10 Euro beantragen. Bei Artikeln mit mehr als 10.000 Zeichen genügen sogar schon 750 Aufrufe. 10 Euro klingen auf den ersten Blick nicht viel. Aber wenn man bedenkt, dass man beliebig viele Artikel, die diese Kriterien erfüllen, melden kann und das Ganze Jahr für Jahr wiederholend, dann kann da ein nettes Sümmchen bei zusammenkommen, wenn man einen langen Atem hat. Qualität für Artikel zahlt sich somit also doppelt aus.

Lektion #39:

Es gibt mehr Einnahmemöglichkeiten für Blogger, als man denkt. VG Wort ist eine davon.

Das möchte auch ich mir natürlich nicht entgehen lassen, weshalb ich mich im Oktober bei der VG Wort online registriert habe. Im zweiten Schritt erhält man entsprechende Vertragsdaten als PDF, die man ausdrucken und unterschrieben einsenden muss. Erst danach bekommt man Zugang zu den Zählpixeln, die man in seine Artikel einbauen muss. Das macht man am einfachsten durch Benutzung eines entsprechenden Plugins. Ich habe mich für Prosodia VGW OS für Zählmarken entschieden. Einfach zu bedienen und automatisiert einfach mit wenigen Schritten alle Artikel mit Zählpixel ausstatten. Fertig. Erst ab dann zählen natürlich die Seitenaufrufe. Für dieses Jahr kommt das Ganze natürlich zu spät für mich. Aber für nächstes Jahr rechne ich mir da durchaus ein wenig was aus. Meine früheste Auszahlung ist dann allerdings erst 2017. Scheint lange hin, ist es auch. Aber ab dann sollte da ja jedes Jahr mit entsprechender Steigerung eine nette Auszahlung bei rumkommen.

Lektion #40:

Wer einen langen Atem hat, gewinnt. Manchmal muss man eben einfach Geduld haben!

Ende nächsten Jahres verrate ich euch dann, wenn es soweit ist, auch noch ein paar Tricks, um diesen Umsatz zum Jahresende hin noch ein wenig zu pushen. Aber natürlich ist bis dahin noch ein wenig Zeit.

Kleiner Hinweis noch: Natürlich ist auch für den Zählpixel der VG Wort eine entsprechende Datenschutzklausel in den Datenschutzrichtlinien des jeweiligen Blogs aufzunehmen.

Wie finanziert die VG Wort das? In erster Linie durch Kopiergeräteabgaben. Mehr Informationen zur VG Wort findest du hier:

http://www.vgwort.de/startseite.html

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Kapitel 2
Übersicht
Kapitel 4

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