Sambia liegt im Süden Afrikas und grenzt an, die Demokratische Republik Kongo, Mosambik, Simbabwe, Tansania, Malawi, Botswana und Namibia. Das Land bietet spektakuläre Landschaften und atemberaubende Wasserfälle sowie herrliche Nationalparks, in denen beeindruckende Tierbeobachtungen erlebt werden können.

HauptstadtLusaka
Größe752.614 km²
Einwohner17.351.822
AmtsspracheEnglisch
WährungKwacha
ZeitzoneUTC+2
Telefonvorwahl+260

Interessant zu wissen

  • Die Viktoriafälle gehören zu den größten und beeindruckendsten Wasserfällen der Wert. Sie sind 1989 Weltnaturerbe.
  • Sambia gilt als recht sicheres Reiseland. Die Grenzgebiete zum Kongo sollten gemieden werden.
  • In Sambia herrscht Linksverkehr.
  • Fahren in Sambia ist mit seinen endlosen Schlaglochstrecken und tiefen Sandpisten mitunter ermüdend.
  • In der Regenzeit sind viele Gebiete nicht passierbar.
  • Stromausfälle sind in quasi allen Landesteilen an der Tagesordnung.
  • Der Internationale Führerschein ist erforderlich.
  • Die Einreise mit Mietwagen nach Sambia ist höchst problematisch.
  • Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das vor der Einreise von der sambischen Botschaft in Berlin, online als e-Visa oder für touristische Aufenthalte auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden kann.
  • Keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Reisende unter vier Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) haben.
  • Sambia ist Malariagebiet.
  • Eine Auslandskrankenversicherung ist dringend zu empfehlen.
  • Leitungswasser sollte gemieden werden.
  • US Dollar werden genau wie die Landeswährung meist akzeptiert. Kreditkarten werden weitestgehend angenommen.
  • Seit der Unabhängigkeit ist die Amtssprache Englisch, mit der man fast überall weiterkommt.
  • Die meisten Reiseanbieter, Hotels und Lodges haben Internetanschluß, allerdings ist die Geschwindigkeit recht langsam.
  • Strom: englische 3-Pol-Stecker / 230V.
  • Nur eine Stunde Zeitverschiebung.
Steckbrief Sambia

 

Spannende Städte in Sambia

  • Livingsstone
  • Lukasa
  • Ndola

Geschichte von Sambia

  • Besiedlung bereits in frühmenschlicher Zeit .
  • Erste Bewohner San, später durch Bantu verdrängt.
  • Ab 1000 Kuperbergbau.
  • 1851 durch Briten entdeckt.
  • Ab 1890 zur britischen Kolonie Rhodesien gehörig.
  • 1918 Tausende Tote durch die Spanische Grippe.
  • 1954-64 Teil der Zentralafrikanischen Föderation.
  • 1964 Kenneth Kaunda von der United National Independence Party (UNIP) wird erster Präsident Sambias.
  • 1973 Sambia wird von Kaunda zum Einparteienstaat erklärt.
  • 1990 erste demokratische Mehrparteienwahl seit der ersten Republik.
  • 1991 Frederick Chiluba neuer Präsidenten.
  • 2002 wird Levy Mwanawasa Präsident und Staatschef.
  • 2008 Rupiah Banda wird Staatspräsident.
  • 2011 Nach Machtübernahme Satas finden zahlreiche Korruptionsprozesse statt.
  • Ehemals privatisierte Betriebe werden wieder verstaatlicht.

Klima & Reisewetter in Sambia

  • Wechselfeuchtes tropisches Klima.
  • Temperaturen relativ mild.
  • Mai bis August: kühle Trockenzeit.
  • September bis November: heiße Trockenzeit.
  • November – April: heiße und schwüle Regenzeit.
  • Im Norden mehr Niederschlag als im Süden.
  • Empfohlene Reisezeit:
    • Trockenzeit zwischen Mai und September.
    • Safaris: Oktober, November.
    • Victoriafälle, Vogelbeobachtungen: Dezember bis April.

Ideen für Ausflüge in Sambia

  • Bootsfahrt auf dem Zambezi
  • Vogelbeobachtungen
  • Wilde Tiere auf Safari beobachten
  • Riesige Gnu-Herden beobachten
  • South Luanga Tierreservat
  • Kapishya Hot Springs
  • Wandern und Mountainbiken in der Mutinondo-Wilderness
  • Devil’s Pool am Rande der Viktoriafälle
  • Fahren mit dem Royal Livingstone Express
  • Livingstone Museum

Essen & Trinken in Sambia

  • Grundnahrungsmittel: Mais.
  • Verbreitete Beilagen: Bohnen, Kraut.
  • Gerichte meist recht fleischlastig.
  • Verarbeitete Fleischsorten: Rind, Schaf, Elefant, Büffel, Warzenschwein, Krokodil, Affen, Huhn.
  • Leitungswasser sollte nirgends getrunken werden.
  • Nsima wird in der Regel mit der rechten Hand gegessen (Kugel formen, Mulde für Gemüse etc. reindrücken, essen).
  • Beim Volk der Tumbuka gelten Mäuse als besondere Delikatesse.
  • Vor dem Essen waschen sich alle Familienmitglieder die Hände in der Reihenfolge ihres Status innerhalb der Familie (Vater > Mutter > Kinder in der Reihenfolge ihres Alter).
  • Gegessen wird nach Geschlechtern getrennt.
  • Weit verbreiteter Snack: Biltong (getrocknetes Fleisch).
  • Oft getrunken: Maheu (Jogurt aus Maismehl) und Fruchtsäfte.
  • Bei Bier eher vorsichtig sein, getrunken wird hauptsächlich klares oder naturtrübes Bier.
  • Landestypische Gerichte:
    • Nsima (Brei aus Maismehl).
    • Chiwaya Cho Kazinga (gerösteter Mais).
    • Ndivo (Eintopf mit verschiedenen Zutaten).
    • Inswa (Termiten).
    • Vinkubala (Raupen).
    • Vimbombo Va Nkhuku (Hühnerfüße).
    • Dobe (Frischer Mais).

Landschaftlich besonders reizvoll

  • Victoriafälle
  • Ngonye Wasserfälle
  • Die schönsten Nationalparks:
    • Kafue Nationalpark
    • Lower Sambesi Nationalpark
    • Luambe Nationalpark
  • Bangweulu Swamp
  • Fluss Sambesi
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