Tag 4 – Sehenswürdigkeiten San Francisco

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Reiseberichte

Tag 4 – Sehenswürdigkeiten San Francisco

Unser dritter Tag in San Francisco begann sehr trüb, daher planten wir um und verzichteten auf einen Ausflug nach Sausalito, das wir uns eigentlich anschauen wollten.

Sehenswürdigkeiten San Francisco

Unser erstes Ziel war nun Presidio – ein sehr schön gepflegter ehemaliger Militärstützpunkt.

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Presidio

Leider war um diese morgendliche Zeit das Walt Disney Museum noch geschlossen. Daher spazierten wir zunächst zum San Francisco National Cemetery. Die vielen gleich aussehenden und in Reihe und Glied stehenden Grabsteine von Soldaten und Kriegsveteranen ließen schnell Ehrfurcht und auch ein wenig Bedrücktheit aufkommen, waren aber auf alle Fälle einen Besuch wert.

Presidio National Cemetery

Der Presidio National Cemetery wurde am 12. Dezember 1884 eröffnet und war der erste nationale Friedhof an der Westküste. Früher war das ganze Areal ein bekannter Militärstützpunkt und bestand aus 350 Gebäuden. Letztere sind heute restauriert und von historischem Wert. Der Nationalfriedhof liegt eingebettet im Presidio National Park und bietet eine umwerfende Aussicht.

 

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San Francisco National Cemetery

Anschließend ging es dann noch einmal zur fast völlig im Nebel versunkenden Golden Gate Bridge, die wir nun auch endlich einmal zu Fuß erkunden wollten. Wir liefen bis zum ersten mächtigen Pfeiler und drehten dort dann um. Die letzten zwei Tage hatten wir ja extrem viel Glück mit Sicht und Wetter und so war es auch schön, die Brücke in diesem so typischen Nebel zu erleben.

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Golden Gate im Nebel

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Beeindruckende Pfeiler

Am Ausgangspunkt begutachteten wir dann noch den angeschlossenen Souveniershop – ich kaufte eine Tag aktuell abgestempelte Postkarte als Beweis der Brückenüberquerung – und fuhren dann weiter zu Land’s End. Hier spazierten wir zum Cliff House und warfen einen ausführlichen Blick auf den Pazifik.

Land's End und das Cliff House

Land’s End ist eine Parkanlage in der Golden Gate National Recreation Area. Hier gibt es zahlreiche Wanderwege entlang der steinigen und windgepeitschten Küste. Die meist befahrene Strecke in Lands End ist die Coastal Trail, ein Abschnitt der California Coastal Trail, der das Cliff House folgt.
Das Cliff House bietet einen fantastischen Blick auf den Pazifik und liegt direkt am Ocean Beach. Es ist bekannt als sehr gutes Restaurant und eröffnet vor allem bei Sonnenuntergang einen atemberaubenden Blick. Außerdem beinhaltet es ein kleines Museum. Das Musée Mécanique stellt alte Spielautomaten aus und man erfährt eine Menge über die alten Lochkameras.

 

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Cliff House

Die Sonne hielt sich heute auch weiterhin hartnäckig bedeckt, was uns aber nicht davon abhielt, nun den Golden Gate Park zu besuchen. Hier hat uns vor allem der japanische Garten sehr gut gefallen.

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Golden Gate Park

Nach einer kleinen Stärkung im Park hieß unser nächstes Ziel Alamo Square, wo wir den „Painted Ladies“ einen Besuch abstatteten. Leider versteckte sich eine der sechs Damen hinter einem Gerüst, was mich aber nicht davon abhielt, sie trotzdem zu fotografieren.

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Painted Ladies

Inzwischen hatten sich nun auch die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken gekämpft, so dass wir voller Optimismus Twin Peaks ansteuerten. Der Weg war nicht ganz einfach zu finden, aber wir bewältigten auch das.

Twin Peaks

Einen herrlichen Ausblick auf San Francisco kann man von Twin Peaks aus genießen. Diese Hügel sind mit 300 m die zweithöchsten der Stadt. Von hier kann man gleichzeitig den Pazifik, die Bay, die Skyline, Downtown, die Golden Gate und die San Francisco Oakland Bay Bridge sehen. Auf dem Hügel selbst befindet sich zudem ein großer Sendemast, der selbst ebenfalls noch einmal fast 300 m hoch ist. Der Sutro Tower, so sein Name, wurde 1972 im Bauhaus-Stil fertiggestellt.

 

Leider war es hier oben immer noch sehr neblig, so dass die Sicht gleich Null war. Ab und an gab es trotzdem ein paar größere Löcher, so dass wir für ein paar Sekunden sogar Downtown und die Transamerica Pyramide ausmachen konnten.

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Blick von Twin Peaks

Da Susi von hier oben vor allem die City Hall auffiel, steuerten wir anschließend genau diese an. Wir parkten unser Auto in der nahen Tiefgarage und beschlossen spontan, zum Union Square zu laufen.

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City Hall

Leider stellte sich der kürzeste Weg als keine gute Idee heraus. Wir liefen durch Straßen, in denen neben vielen Obdachlosen auch einige finstere Gestalten herumlungerten. Doch zum Glück gelangten wir schnellen Schrittes unbehelligt ans Ziel. Letzteres war allerdings erneut eine Enttäuschung, denn anstelle des schönen Union Squares fanden wir eine riesige Baustelle vor. Also liefen wir kurzer Hand noch ein paar Meter weiter und schauten uns das bunte Treiben in Chinatown an.

Chinatown

Chinatown ist wohl einer der bekanntesten Stadtteile San Franciscos. Das markante Drachentor am Eingang ist ein Geschenk Taiwans aus dem Jahre 1969 und markiert die südöstliche Grenze jenes Stadtteils, der hier seit den 1850ern als chinesische Enklave in der amerikanischen Großstadt entstanden ist. Hier leben über 100.000 Chinesen in 24 Häuserblöcken. Das Zentrum von Chinatown liegt zwischen der Kearny- und der Powell Street. Die Auswahl an chinesischen Restaurants ist riesig. Ferner findet man viele Geschäfte, welche chinesische Waren aller Art führen.

 

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Chinatown

Und auch Cable Cars begegneten wir an diesem Tag öfter. Zwei Tage zuvor hatten wir noch in der Lombard Street eine ganze Weile vergblich gewartet, um das berühmte Transportmittel zu sehen.

Cable Cars

Die berühmten Cable Cars sind schon seit über 100 Jahren ein Wahrzeichen der Stadt. Heute gibt es noch 3 aktive Strecken. Am 1. September 1873 fuhr das erste Cable Car durch San Francisco. In den Anfangsjahren wurden sie von Pferden gezogen und erst später von Dampfmaschinen ersetzt. Im Mai 1912 lief der Betrieb auf 8 Linien in der Stadt. Am 1. Oktober 1964 wurden die Cable Cars zum Nationaldenkmal der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt und blieben somit bis heute erhalten.

 

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Cable Car

Danach ging es wieder zurück – dieses Mal aber über die Market Street, um sicheren Fußes zum Auto zu gelangen. Kurz vor der City Hall gingen wir noch in einen Burger Laden, in dem es allerdings erneut von zwielichtigen Gestalten wimmelte. Schnell wurde uns klar, warum Security mit in dem Laden stand. Wir machten uns jedenfalls schnellst möglich wieder aus dem Staub und liefen die letzten 200 Meter mit einem mulmigen Gefühl zur Parkgarage.

Dort angekommen ging es mit dem Auto wieder zum Seaside Inn, wo wir das vierte Mal in Folge quasi den letzten freien Parkplatz erhaschten. Glück muss man haben!

Es folgte noch ein letzter Spaziergang zur Bucht, ein letzter Blick auf die im Nebel stehende Golden Gate Bridge und ein kleiner Einkauf, bevor wir die letzte Nacht in San Francisco verbrachten.

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Abschied

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07.08.2014|Reiseberichte, USA|

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1 Kommentar auf "Tag 4 – Sehenswürdigkeiten San Francisco"

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