Steckbrief Guyana

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Regenwälder, Schildkröten und Goldsucher

Steckbrief Guyana

Guyana liegt in Südamerika und grenzt an Venezuela, Brasilien und Suriname sowie an den Atlantischen Ozean. Unberührte Regenwälder und beeindruckende Wasserfälle sind nur 2 von vielen Gründen, dieses spannende Land zu besuchen.

Steckbrief Guyana

Hauptstadt:GeorgetownSteckbrief Guyana
Größe:214.970 km²
Einwohner:735.000
Amtssprache:Englisch
Währung:Guyana-Dollar
Zeitzone:UTC-4
Telefonvorwahl:+592

 

Interessant zu wissen

  • Name bedeutet „Land der vielen Wasser“.
  • Einziger südamerikanische Staat, der die Todesstrafe weiterhin anwendet.
  • Guyana-Dollar unterliegt einer relativ starken Inflation.
  • Einziges Land in Südamerika, in dem Englisch gesprochen wird.
  • Schwemmlandzonen, Flußdeltas, Mangroven und Salzwiesen meist nicht zum Baden geeignet.
  • Durch seine Kolonialgeschichte in Kultur und Lebensart eher ein karibisches Land.
  • Gold- und Diamantenfelder bedrohen die Natur, viele illegale Schürfer.
  • Iwokrama und Pakaraima Mountains sind eine der vier letzten noch weitgehend unberührten Regenwaldzonen der Erde.
  • Es herrscht Linksverkehr.
  • Guyanas Verfassung garantiert Glaubens- und Religionsfreiheit > buntes Nebeneinander zahlloser Glaubensrichtungen.
  • Unerforschte Regenwälder mit mehr als 700 Vogelarten und mehr als 1.000 Baumarten.
  • Beherbergt Vielfalt exotischer Pflanzen wie die riesige Victoria Regia (Seerose), farbenfreudige Orchideen, der Greenheart (eisenhartes Ebenholz), der himmelstürmende Mora-Baum oder die Bromelien, in deren Blüten sich der winzige Pfeilgiftfrosch „Golden Frog“ sein Leben lang verbirgt.
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Spannende Städte in Guyana

  • Georgetown
  • New Amsterdam
  • Corriverton
  • Bartica

Geschichte von Guyana

  • Bestand im 17. und 18. Jahrhundert aus den durch die Niederlande gegründeten Kolonien Essequibo, Demerara und Berbice.
  • 1763 Sklavenaufstand in Berbice.
  • Besitz wechselt bis 1815 mehrmals zwischen den Kolonialmächten Niederlande, Großbritannien und Frankreich.
  • 1831 wird daraus die Kolonie Britisch-Guayana gegründet.
  • 1834 Abschaffung der Sklaverei.
  • 1953 intervenierten britische Truppen in Britisch-Guayana, um einen kommunistischen Staat zu verhindern.
  • 1966 Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.
  • 1970 Erklärung zur Kooperativen Republik unter Premier Forbes Burnham.
  • 1978 Jonestown-Massaker.
  • 1989 Wirtschaftsprogramm: weg von staatlich kontrollierter Planwirtschaft hin zu einer freien Marktwirtschaft.

Klima & Reisewetter in Guyana

  • Ganzjährig tropisches Klima mit geringen nur Temperaturunterschieden.
  • Küste: zwei ausgeprägte Regenzeiten (November bis Januar, Mai bis Juli).
  • Savannenregion: eine Regenzeit von Ende April bis Ende September.
  • Guyana liegt außerhalb des Hurrikan-Gürtels und ist nicht von den Wirbelstürmen bedroht.
  • Empfohlene Reisezeit:
    • Süßwasserfischen: Mitte Februar bis April sowie Ende August bis Ende November.
    • Trekkingtouren und Vogelbeobachtungen: Trockenzeiten.
    • Wasserfälle im Nationalpark Potaro: Ende der Regenzeit / Anfang Trockenzeit.

Ideen für Ausflüge in Guyana

  • Orinduik Falls.
  • Bootsfahrten durch Regenwälder der Iwokrama und Pakaraima Mountains.
  • Iwokrama Canopy Walkway erleben (Hängebrücken & Plattformen in den Baumwipfeln).
  • Geführte Tour zu den Diamanten- und Goldminen.
  • Georgetown:
    • Town Hall.
    • Walther-Roth-Museum.
    • Nationalmuseum von Guyana.
    • Botanischer Garten.
    • Stabroekmarkt.
  • Potaro-Nationalpark.
  • Urlaub auf einer Ranch.
  • Reitausflug in der Savanne.
  • Geführte Touren entlang des Guyana Rivers durch herrliche Natur.

Essen & Trinken in Guyana

  • Einfluss von europäischer, afrikanischer und indianischer Kultur spürbar.
  • Gewürze wie Muskat, Ingwer, Rohrzucker, Pfeffer und Piment gelten als wichtige Elemente.
  • Grundnahrungsmittel: Reis, Brot, Yams, Süßkartoffeln, Maniok und Kochbananen.
  • Reich an frischem Gemüse und Früchten aus dem Regenwald.
  • An der Küste: Fisch und Garnelen im Überfluss.
  • Nationalgericht: Bouillon d’Awara.
  • Generell ist die Küche Guyanas relativ scharf und würzig.
  • Beliebte Getränke: Banks (lokales Bier) und Demerara-Rum (Spezialität Guyanas).
  • Landestypische Gerichte:
    • Poulet und Poisson boucané (geräuchertes Huhn und Fisch).
    • Blaff (Suppe aus Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Basilikum).
    • Pimentade (Fischsuppe mit Tomatensauce).
    • Rôti Cougnade (gegrillter Fisch).
    • Frikassees mit Reis und roten Bohnen.
    • Bouillon d’Awara (Fruchtfleich dieser Palmenart mit Ragouts aus geräuchertem Huhn und Fisch).
    • Fufu (Kochbananen).
    • Metemgee (Kochbananen mit Yams, Maniok und Edow in Kokosmilch und Kokosfleisch gekocht).
    • Chicken Sag (Hähnchen Curry).
    • Garlic Pork (Schweinefleisch in Knoblauch).
    • Pfeffertopf (Scharfer Eintopf mit Cassreep, einem Extrakt aus der Maniokwurzel, gewürzt).

Landschaftlich besonders reizvoll

  • Savannenlandschaft Rupununi.
  • Nationalpark Potaro mit den Kaieteur Wasserfällen.
  • Unberührte Regenwälder.
  • Hochlandsregion.
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20.06.2017|Länderprofile|

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