[Motivprogramme] Wozu ist der kleine Berg auf der Kamera?

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Raja Reiselust fotografiert - Folge 2

[Motivprogramme] Wozu ist der kleine Berg auf der Kamera?

In der heutigen Folge von „Raja fotografiert!“ nehmen wir ihre neue Kamera, eine EOS 760D in Betrieb und besprechen die wichtigsten Tasten an der Kamera. Anschließend reden wir über die zur Verfügung stehenden Motivprogramme und deren Einsatzgebiete.

Die neue Kamera

Michael: Hey Raja, wie geht’s?

Raja: Super! Soll ich dir was verraten? Ich hab mich für eine Kamera entschieden und direkt zugeschlagen!

Michael: Ehrlich? Cool! Welche Kamera ist es geworden?

Raja: Ich habe ja lange drüber nachgedacht und mich dann doch für eine Spiegelreflexkamera entschieden. Ich möchte das mit der Fotografie richtig anpacken und lernen und drum besitze ich nun eine Canon EOS 760D!

Michael: Klasse. Die 760D ist eine richtig gute Wahl. Damit wirst du lange Freude haben am Fotografieren! Schon ausgepackt und ausprobiert?

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Kamera in Betrieb nehmen

Raja: Ausgepackt ja und der Akku ist auch geladen. Aber so richtig ausprobiert habe ich sie noch nicht. Weiß ja gar nicht, wie die funktioniert und das Handbuch ist mir eindeutig zu dick.

Michael: Verstehe, dann lass uns zusammen starten. Erstmal erkläre ich dir kurz die Kamera. Setz mal den Akku an der Unterseite der Kamera ein, indem du die kleine Abdeckung öffnest und den Akku mit den Kontakten voran hinein schiebst, bis er hörbar einrastet und du die Abdeckung dann ebenfalls wieder mit hörbarem Klick schließen kannst.

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Anschließend setzt du die Speicherkarte ein. Das Fach dafür befindet sich seitlich am Gehäuse. Du musst die Abdeckung ein wenig nach hinten ziehen und kannst sie dann aufklappen. Die Speicherkarte kommt mit der abgeschrägten Ecke nach oben, voran geschoben in den entsprechenden freien Slot bis sie einrastet. Dann schließt du auch diese Abdeckung wieder, indem du sie erst zuklappst und dann wieder in die Ausgangsposition schiebst.

Das war’s im Grunde schon. Das Objektiv hast du ja, wie ich sehe, schon montiert. Jetzt kannst du deine Kamera einfach einschalten, indem du den Hauptschalter auf ON stellst.

speicherkarte-einlegen-canon-eos-760d

Michael: Um zu testen, ob sie funktioniert, schaltest du das Programmwahlrad jetzt einfach mal auf [A+]. Dann fokussierst du ein beliebiges Motiv, drückst den Auslöser halb durch und wenn du merkst, dass die Kamera dein Motiv scharf gestellt hat, löst du aus und nimmst dein erstes Foto auf.

Raja: Hmm, wenn ich durch den Sucher schaue, ist alles schwarz? Wie soll ich da etwas fokussieren? Ist meine Kamera etwa kaputt?

Michael: Nö, keine Sorge. Du musst nur erst den Objektivdeckel abnehmen, dann klappt das auch mit dem Aufnehmen.

Raja lacht, nimmt den Objektivdeckel ab, fokussiert ihre neue Kameratasche und löst aus.

Michael: Sehr gut, hast du gerade das Klicken gehört? Das war das Klappen des Spiegels in deiner Kamera. Genau deswegen heißt sie auch Spiegelreflexkamera. Und das Bild, das du aufgenommen hast, sieht auch gut aus. Du kannst es auf dem Display deiner Kamera noch einmal betrachten, indem du auf die Wiedergabe Taste mit dem kleinen Dreieck drückst.

Raja: Oh klasse, sie funktioniert also! Jetzt muss ich nur noch herausbekommen, wozu all die anderen Tasten sind. Wo soll ich da bloß anfangen?

Canon EOS 760D kurz & kompakt

Michael: Das ist gar nicht so schwer. Für den Anfang sind erst einmal folgende Dinge besonders wichtig. Den Hauptschalter, das Programmwahlrad und den Auslöser hast du ja schon gefunden. Ich glaube, da brauche ich nichts mehr zu sagen.

Interessant sind zunächst einmal die Schalter an deinem montierten Objektiv. Da haben wir zum einen den Schalter für den Autofokus, der letzteren aktivieren oder deaktivieren kann und dann den Schalter für den Bildstabilisator. Beide Schalter sollten standardmäßig erst einmal auf ON bzw. AF stehen. Am besten gewöhnst du dir von Anfang an an, diese Schalter nach dem Gebrauch der Kamera immer auf ON / AF zu stellen, falls du sie zwischenzeitlich deaktiviert hattest. Nichts ist ärgerlicher, als erst nach einem schönen Spaziergang anhand verwackelter oder unscharfer Bilder festzustellen, dass einer der beiden versehentlich noch auf OFF steht.

Ebenfalls wichtig zu kennen, sind die Menü Taste, die Schnelleinstellungstaste und die Taste für den LiveView. Vor allem die Schnelleinstellungstaste wirst du oft brauchen, um wichtige Parameter, die sich von Aufnahme zu Aufnahme ändern können, einzustellen. Andere Einstellungen, die seltener benötigt werden, findest du im Menü, das du über die Menü-Taste aktivierst. Und wenn du Videos aufnehmen möchtest oder – zum Beispiel bei Verwendung eines Stativs – mit dem Livebild statt dem Sucher fokussieren möchtest, dann kannst du das Livebild mit der LiveView-Taste aktivieren und auch wieder deaktivieren.

Eine besonders schicke Funktion an deiner EOS 760D ist außerdem das Schnellwahlrad. Mit diesem kannst du im Wiedergabe Modus, den du über die Wiedergabetaste aktivierst, sehr schnell durch deine Aufnahmen scrollen. Und beim Einstellen von bestimmten Parametern bist du mit diesem Rad auch sehr schnell durch die verfügbaren Optionen geblättert. Ich persönlich mag diese Art der Bedienung sehr. Sie ist viel effizienter und schneller als über eine Taste wie bei anderen Kamera Modellen.

canon-eos-760d-backside-tasten

Michael: Bevor wir aber richtig einsteigen, lass uns noch ein paar grundlegende Einstellungen an deiner Kamera vornehmen. Dazu drückst du die Menü Taste und nimmst anhand der nachfolgenden Liste, die ich dir erstellt habe, mal folgende Einstellungen in den jeweils genannten Menüs vor. Du bewegst dich durch die Menüs mit dem Hauptwahlrad, das sich gut erreichbar oberhalb des Auslösers deiner Kamera befindet. Die SET-Taste drückst du, wenn du den auf dem entsprechenden Menüpunkt stehst und diesen ändern möchtest. Mit dem Hauptwahlrad scrollst du dann bis zu der Option, die du auswählen möchtest. Drückst du erneut SET, dann hast du die entsprechende Option gesetzt und kannst nun den nächsten, zu ändernden Menüpunkt suchen.

Tipps für erste, grundlegende Einstellungen

Aufnahmemenue I

  • Bildqualität: RAW + L
  • Piep-Ton: Deaktiviert
  • Auslöser ohne Karte bestätigen: ON
  • ObjektivAberrationskorrektur: Alles aktivieren

Aufnahmemenue II

  • Automatische Belichtungsoptimierung: OFF

Aufnahmemenü III

  • ISO: ISO-Bereich: 100-3200
  • Auto-ISO: 100-800
  • High ISO Rauschreduzierung: Gering

Livebild Aufnahmemenue

  • Gitteranzeige: Gitter 1

Systemmenü II

  • Datum/Uhrzeit: Einstellen
  • Sprache: Deutsch
  • Sucheranzeige: Einblenden & Elektrische Wasserwaage einblenden

Systemmenü IV

  • Copyright-Informationen: Name eintragen

Raja: In Ordnung. Ich habe die Einstellungen 1:1 so vorgenommen, auch wenn ich die wenigsten davon schon verstanden habe. Aber ich vertraue dir da einfach mal.

Michael: Hehe, tu das. Keine Sorge, wir werden später noch über die einzelnen Einstellungen genauer sprechen. Bevor es jetzt richtig los geht, sollten wir uns noch das Programmwahlrad näher anschauen. Das ist ziemlich wichtig. Hast du schon mal was von Blende, Belichtungszeit & Co. gehört?

Raja: Ja, aber verstanden habe ich das nicht. Muss ich das drauf haben, um richtig Fotografieren zu können?

Michael: Ein wenig Grundwissen kann nicht schaden. Aber weil das gar nicht so einfach zu verstehen ist, haben die Kamera Hersteller in der Regel einige halb- und vollautomatische Programme entwickelt, die dir helfen werden, auch ohne großes Grundwissen gleich mit dem Fotografieren loslegen zu können. Genau zu diesen Programmen hast du über das Programmwahlrad deiner Kamera Zugriff.Programmwahlrad

Raja: Oh, das ist gut. Klingt, als wäre das genau das richtige für mich. Welches Motivprogramm soll ich denn auswählen? Wozu ist der kleine Berg da?

Motivprogramm „Landschaften“

Canon Motivprogramm Landschaft

Michael: Der Berg steht für das Motivprogramm „Landschaften“. Das nutzt du am besten immer dann, wenn du, wie der Name schon sagt, Landschaftsaufnahmen machen möchtest. In dieser Einstellung sorgt die Kamera nicht nur für große Schärfe im Bild, sondern auch für kräftige Farben und schöne Kontraste. Konkret bedeutet das, dass die Automatik der Kamera automatisch einen hohen Blendenwert wählt, so dass Vorder- und Hintergrund in deinem Bild möglichst scharf abgebildet werden. Man spricht dabei von einer sogenannten großen Tiefenschärfe. Außerdem werden die Farben sehr satt dargestellt. Grün- und Blau-Töne werden dabei besonders betont. Macht ja auch Sinn, denn diese beiden Farben finden sich bei Landschaftsbildern besonders häufig. Denke da nur mal an einen grünen Wald unter strahlend blauem Himmel.

Übrigens kannst du das Motivprogramm Landschaften auch prima für Nachtaufnahmen benutzen, denn der interne Blitz deiner Kamera wird in diesem Programm dank deaktivierter Blitz-Automatik nicht aktiviert.

Vollautomatik

Canon Motivprogramm Vollautomatik

Michael: Das einfachste und für dich am Anfang beste Programm ist jedoch der [A+] Modus deiner Kamera.

Raja: Warum das? Wofür steht [A+]?

Michael: Das A+ steht für Automatik, ein vollautomatischer Modus. In diesem Modus wählt deine Kamera ganz automatisch die richtigen Parameter, indem sie das Bild analysiert und selbst herausfindet, welches die richtigen Einstellungen sind. So erhältst du in der Regel immer ein korrekt belichtetes Bild. Dieser Modus ist ziemlich pfiffig und trifft in den meisten Fällen gute Entscheidungen für gute Bilder. Er erkennt zum Beispiel, ob sich dein Motiv bewegt oder nicht und wählt aufgrund dessen die geeignetsten Einstellungen für den Autofokus aus. Aber auch Blende, Aufnahmedauer, ISO-Wert, Weißabgleich und Meßmethoden werden ganz ohne dein Zutun ausgewählt.

Raja: Ich versteh nur Bahnhof.

Michael: Das ist nicht schlimm. Genau darum gibt es ja die Vollautomatik. Sie nimmt dir am Anfang alles ab und sorgt dafür, dass einfach unbeschwert drauflos fotografieren kannst.

Raja: Oh klasse. Schlaue Kamera! Dann brauche ich gar kein tiefes Wissen, um fotografieren zu können?

Michael: Genau. Zumindest am Anfang. Denn natürlich wird die Automatik nicht immer das Ergebnis liefern, dass du dir vielleicht erhoffst. Aber zumindest sorgt dieser Modus dafür, dass du unter fast allen Bedingungen gute Bilder machen kannst – auch ohne, dass du dich um irgendwelche Einstellungen kümmern oder diese im Detail verstehen musst.

Sollen wir mal die anderen Modi durchgehen?

Motivprogramm „Sport“

Canon Motivprogramm Sport

Raja: Klar gern. Den Berg kenne ich nun ja schon. Wozu ist denn der Sprinter dort? Nehme ich damit Sportler auf?

Michael: Zum Beispiel, ja. Der Modus steht für „Objekte in Bewegung“. Das können Menschen sein, oder Fahrzeuge oder auch Tiere. Wann immer sich etwas bewegt und du dieses Objekt aus der Bewegung heraus aufnehmen möchtest, ist dieser Modus eine gute Wahl. Das Programm wählt automatisch eine möglichst kurze Aufnahmedauer, so dass dein Bild trotz der Bewegung nicht verwackelt. Außerdem kannst du mit halb heruntergedrücktem Auslöser ein fokussiertes Motiv mit der Kamera verfolgen. Im für dich richtigen Moment drückst du dann einfach ab. Wenn du dabei den Finger auf dem gedrückten Auslöser gedrückt hältst, wird die Kamera sogar eine ganze Reihe von Bildern aufnehmen. So kannst du hinterher in Ruhe schauen, auf welchem Bild du dein Motiv optimal festgehalten hast.

Motivprogramm „Portrait“

Canon Motivprogramm Portrait

Michael: Errätst du, wofür der menschliche Kopf steht?

Raja: Für Portraitaufnahmen?

Michael: Exakt. Wenn du Menschen fotografierst, wirst du im Allgemeinen versuchen, die Person hervorzuheben und gut in Szene zu setzen, ohne dass die Umgebung zu sehr vom Hauptmotiv ablenkt. In der Fotografie spricht man dabei vom „Freistellen“. Der Portraitmode hilft dir genau dabei – eine Person vor dem Hintergrund freizustellen. Dabei wählt die Kamera die Parameter so, dass der Hintergrund unscharf gestaltet wird, während die fotografierte Person mit der geeigneten Schärfe aufgenommen wird. Die Blende wird dazu von der Automatik möglichst groß gewählt. Im Portrait Modus werden außerdem Haut und Haare ein wenig „weicher“ dargestellt, was schönere Portraitaufnahmen ergibt. Die Farbgebung wird von der Automatik so gestaltet, dass die Haut möglichst natürlich wirkt.

Raja: Okay, verstehe. Funktioniert das auch in der Nacht oder am Abend?

Motivprogramm „Besondere Szenen“

Canon Motivprogramm Kinder Canon Motivprogramm Speisen Canon Motivprogramm Kerzenlicht Canon Motivprogramm Nachtportrait ohne Stativ Canon Motivprogramm Nachtportrait mit Stativ Canon Motivprogramm Gegenlichtaufnahme

Michael: Nur bedingt. Aber dafür gibt es auch ein eigenens Programm, nämlich den Nachtmode. Er gehört zu den „besonderen Szenen“, weshalb er im SCN Modus untergebracht ist. SCN steht dabei für das englische Worte Scene. Zu den besonderen Szenen gehören folgende Modi:

  • Kinder
  • Speisen
  • Kerzenlicht
  • Nachtportrait mit Stativ
  • Nachtportrait ohne Stativ
  • HDR Gegenlicht

Wofür HDR steht, lassen wir heute mal außen vor. Die anderen Szenenmodi sind recht selbsterklärend. Im Modus „Kinder“ berücksichtigt die Kamera auch die Bewegung spielender Kinder und lässt die Hautfarbe besonders gesund aussehen. Im Modus „Speisen“ werden Nahrungsmittel u.ä. hell und kräftig wiedergegeben. Nun ja, den Modus „Kerzenlicht“ nutzt du, wenn du tatsächlich das schöne, warme Licht von Kerzen auf Bildern erhalten möchtest. Die beiden Nachtportrait Modi helfen dir, wie schon angedeutet, Menschen auch in der Nacht oder bei sehr wenig Licht aufnehmen zu können.

Im Nachtmodus mit Stativ wird dann automatisch auch der Blitz bei der Aufnahme zugeschalten, wenn er denn benötigt wird.

Raja: Blitz? Ihh, da habe ich immer so rote Augen!

Michael: Nicht mit dem Nachtmodus und aktivierter Funktion zur Reduzierung des „rote-Augen-Effekts“. Praktisch, oder?

Raja: Ja, coole Sache!

Michael: Im Modus ohne Stativ nimmt deine Kamera übrigens gleich 4 Bilder hintereinander auf. Nicht erschrecken, wenn du das das erste Mal benutzt. Die Automatik versucht dann die 4 Bilder so miteinander zu verrechnen, dass du auch im Dunkeln und ohne Stativ ein Bild mit möglichst wenig Verwacklungsunschärfe bekommst. Das wird aber nur funktionieren, wenn du die Kamera möglichst ruhig hältst und sich dein Motiv auch möglichst nicht bewegt.

Raja: Alles klar, das merke ich mir. Aber wir haben da noch was vergessen!

Michael: Was denn?

Raja: Na die Blume. Typisch Mann!

Motivprogramm „Nahaufnahme“

Canon Motivprogramm Nahaufnahme

Michael: Du nu wieder! Aber du hast Recht. Hätte ich fast übersehen. Die Blume steht für „Nahaufnahmen“. Wann immer du sehr dicht an ein Objekt heran gehen möchtest oder kleine Dinge groß in Szene setzen möchtest, bist du in diesem Programm richtig. Das Fotografieren von Blüten und Insekten ist dafür ein gutes Beispiel. In diesem Programm kannst du sehr nah an Objekte herangehen. Am besten fotografierst du diese vor einem einfachen Hintergrund, so dass sich dein Hauptmotiv besser von diesem abhebt.

Damit haben wir nun aber wirklich alle wichtigen Programm Modi zusammen. Du musst dir dabei eigentlich nur merken, wann du welches Programm sinnvoll auswählst. Die Kamera optimiert dann die wichtigsten Parameter von ganz allein. Und wenn du auch das am Anfang noch zu kompliziert findest oder es mal schnell gehen soll, dann fotografierst du eben einfach mit Vollautomatik Modus. Da brauchst du dann einfach nur noch auslösen und dich um nichts weiter kümmern.

Alle anderen Programme auf dem Programmwahlrad schauen wir uns später genauer an.

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Zusammenfassung Motivprogramme

Raja: Ok, dann fasse ich mal kurz zusammen. Im Automatik Modus wählt meine Kamera komplett alle Einstellungen von selbst, indem sie das Bild analysiert und selbstständig alle wichtigen Entscheidungen trifft. Da aber das aber nicht immer richtig sein muss, gibt es Motivprogramme, die ich selbst explizit auswählen kann. Im Landschaftsmodus kann ich scharfe Aufnahmen von Landschaften mit kräftigen Farben machen, mit dem Nahaufnahme Modus nehme ich Blüten, Insekten oder andere kleine Objekte auf, den Sprinter nutze ich für alles, was sich bewegt und den Kopf für normale Portraitaufnahmen. Im Szenenmodus SCN kann ich dann noch spezielle Situationen wie Kerzenlicht, Nachtaufnahmen, das Fotografieren von Speisen oder von Kindern vorgeben. Trifft es das in etwa?

Michael: Das triffts perfekt! Für den Anfang solltest du damit ziemlich gut gerüstet sein. Du siehst, Fotografieren muss keine Wissenschaft sein. Auch ohne tiefes Wissen kannst du mit einer guten Kamera sofort loslegen, sogar, wenn du dich mit Dingen wie Blende, Aufnahmedauer oder ISO Werten noch nicht auskennst.

Ok, bereit für deine ersten Aufnahmen?

Raja: Bereit!

Michael: Dann lass uns mal einen kleinen Spaziergang machen und ein wenig mit der Kamera spielen …

 

Zusammenfassung

 

Raja notiert …

 

  • Vor dem Fotografieren checken, ob AF und Bildstabilisator aktiviert sind, der Akku geladen und eine Speicherkarte eingelegt ist.
  • Besonders wichtig sind das Programmwahlrad, der Auslöser & der Sucher.
  • Wenn der Sucher schwarz bleibt, ist es entweder Nacht oder ich habe vergessen, den Objektivdeckel zu entfernen.
  • Im Automatik Programm A+ übernimmt die Kamera alle notwendigen Einstellungen.
  • Motivprogramme helfen, bei vorgegebenen Situationen automatisch gute Einstellungen zu wählen.
  • Landschaftsmodus: Hohe Tiefenschäfe, kräftige und intensive Farben.
  • Portraitmodus: Haut natürlich und weich, unscharfer Hintergrund.
  • Sportmodus: Bewegte Objekte, kurze Belichtungszeiten.
  • Nahaufnahmemodus: Kleine Objekte, unscharfer Hintergrund.
  • Besondere Szenen Modus: Situationsabhängig, im Menü einstellen.

 

Alle bisherigen Interviews aus der Artikel-Serie findest du hier

 

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2 Kommentare auf "[Motivprogramme] Wozu ist der kleine Berg auf der Kamera?"

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Annika
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Lieber Michael,
ich habe gerade hier deine Raja-Serie entdeckt und finde es richtig gut gemacht. Ich kann mich total gut mit Raja identifizieren und habe das Gefühl, dass ich so locker flockig nebenbei etwas zu Fotografie lerne. (Auch wenn ich keine Canon hab)
Vielen Dank und ich freu mich über weitere Beiträge
Lg Annika

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