Die besten Teneriffa Strände – eine Übersicht

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Die besten Teneriffa Strände – eine Übersicht

Du möchtest wissen, welches die schönsten Teneriffa Strände sind? Das zu beantworten ist nicht einfach, denn Geschmack ist zum Glück sehr verschieden. Um dir aber ein genaueres Bild machen zu können, stelle ich dir in diesem Artikel die meiner Meinung nach schönsten Strände der Insel ein wenig näher vor. Gerade jetzt, wo der Herbst in Deutschland Einzug erhält, ist eine Sonneninsel wie Teneriffa für viele Menschen besonders interessant. Denn wer träumt nicht davon, unter Palmen am Strand in der Sonne zu braten, während es in der Heimat vielleicht trüb, kalt und nass ist? Ich finde diese Vorstellung jedenfalls sehr verlockend.

Playa de la Americas

Playa de las Americas ist einer der beliebtesten und zugleich auch belebtesten Urlaubsorte auf Teneriffa. Während man an der schönsten Strandpromenade einige sehr nette Cafés findet, ist der zugehörige Strand eher unspektakulär. Steinige Abschnitte wechseln sich mit hellem Sand ab. Die Größe des Strandes ist übersichtlich.

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Wer möchte, kann sich einen der Palm-Sonnen-Schirme nebst Liegen anmieten. Richtig toll ist es allerdings, den abendlichen Sonnenuntergang am nach Westen ausgerichteten Strand anzuschauen. Wenn dann zudem noch bei leichtem Wellengang Surfer ihrem Sport im Wasser frönen, ist der Ausblick perfekt.

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Playa de Troya

Der Playa de Troya war einer der ersten künstlich angelegten Strände Teneriffas. Er besitzt feinen goldgelben Sand, der aus der Sahara importiert wurde. An der langgezogenen Promenade findet man schöne Cafés und Restaurants. Infrastruktur ist vorhanden. Die Sicherheit wird durch Rettungsschwimmer gewährleistet. Sonnenschirme und Liegen kann man wie an fast allen Stränden Teneriffa entsprechend mieten. Aus meiner Sicht ein durchschnittlich bis guter Strand, der ebenfalls noch zu Las Américas gehört.
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Playa de Pinto

Der sehr kleine Playa de Pinto liegt unmittelbar neben dem Hafen Puerto Colon und ist trotz seiner geringen Größe sehr nett. Das Wasser war herrlich klar und lud direkt zum Baden ein – wenngleich ich bei Stränden in Hafennähe immer ein wenig skeptisch bin. Der Strand selbst bestand aus hellem, feinen Sand. Wer einen etwas größeren Strand bevorzugt, läuft einfach einige Meter weiter zum Playa de Torviscas.
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Playa de Torviscas

Der Playa Torviscas ist deutlich größer und ebenfalls von hellem, feinem Sand. Mehrere Abschnitte mit Liegen und Sonnenschirmen stehen zur Verfügung. Sehr überzeugend ist jedoch vor allem die schön bepflanzte Promenade mit zahlreichen tollen Geschäften.

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Wer also hier vor oder nach einer Bootstour am Puerto Colón ein paar nette Stunden verbringen mag, ist mit diesem Strand gut bedient. Parken kann man übrigens sehr gut im Hafen – wir haben für 7 Stunden Standdauer rund 8 Euro bezahlt. Der Strand ist von dort gut zu Fuß erreichbar.

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Playa Fañabe

Der direkte Nachbar-Strand des Playa de Torviscas besteht aus dem gleichen hellen, feinen Sand – zumal sie quasi nahtlos ineinander übergehen. Sehr gepflegt, von Rettungsschwimmern überwacht, hat der Strand schon mehrfach die Auszeichnung mit der blauen Flagge erhalten. Flach abfallend und mit ebenfalls sehr schöner Promenade über sogar zwei Etagen versehen, findet sich hier alles, was man als Badegast benötigt. Sogar kleinere Supermärkte sind vorhanden. Ein ausgesprochen schöner Strand, der sowohl bei Touristen als auch Einheimischen sehr beliebt ist.

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Playa de la Vistas

Ein herrlicher, lang gestreckter, traumhaft schöner Strand. Sehr breit mit fast weißem Sand und etlichen Abschnitten mit Sonnenschirmen und Liegen. Parkplätze entlang des Strandes zu finden ist allerdings extrem schwer. Es gibt aber einen großen kostenpflichtigen Parkplatz am östlichen Ende des Strandes. Die Promenade ist sehr nett. Gute Geschäfte gibt es aber nur wenige, dafür gibt es viele tolle Restaurants und Cafés.

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Auffallend schön und herrlich türkis auch das Wasser, das scheinbar recht flach ins Meer läuft. Den ein oder anderen weiblichen Badegast haben wir hier auch etwas freizügiger Sonnenbaden gesehen, was vielleicht daran liegt, dass am Nachbar-Strand Los Cristianos FKK durchaus nicht unüblich ist.

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Playa de Los Cristianos

Der Hausstrand des bei Touristen sehr beliebten Los Cristianos hat feinen, hellgrauen Sand. Es gibt Duschen und Umkleiden sowie Abschnitte mit Schirmen und Liegen. An sich sehr schön in einer Bucht gelegen hat uns nicht gefallen, dass der Hafen ebenfalls in der Bucht liegt. Die Aussicht auf Boote und Fähren empfanden wir eher als störend. Das Wasser ist hier sehr ruhig und flach. An der zugehörigen Promenade finden sich etliche Läden und auch ein, zwei Cafés. Insgesamt gefiel uns die Promenade am Nachbarstrand Playa de la Vistas jedoch besser.

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Playa las Teresitas

Ein wirklich wunderschöner Strand im Nordosten der Insel mit herrlich gelben Strand ist der Playa de las Teresitas. Direkt am Strand finden sich kleine und große Palmen, die das tropische Feeling perfekt machen. Liegen und Sonnenschirme gibt es natürlich auch hier zu mieten. Eine Promenade mit Geschäften sucht man dagegen vergebens.

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Dafür gibt es aber tolle Kioske mit leckeren Sandwiches und karibischer Musik. Dazu die tolle Kulisse der Berge des Anaga Gebirges und das Dörfchen San Andrés im Hintergrund – einfach herrlich. Unsere Top-Empfehlung für einen Strand im Norden der Insel. Einfach ein klasse Ort zum Relaxen in der Sonne!!

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Playa del Duque

Der Playa del Duque ist einer der beliebtesten Strände im Süden der Insel. Er grenzt direkt an den Playa de las Americas und ist rund 700 Meter lang. Professionell überwacht und als einer der saubersten Strände der Insel geltend bietet er alles, was zum perfekten Badetag gehört – Duschen, Umkleiden und Toiletten inklusive. Flach abfallendes Wasser, Sportmöglichkeiten, nette Buchten und eine sehr schöne Promenade mit Cafés und Restaurants runden das tolle Bild ab.

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 Playa del Médano

Der Playa del Médano ist einer der längsten, natürlichen Strände der Insel. Als Badestrand eignet er sich aus meiner Sicht jedoch nur bedingt. Lediglich direkt an der Plaza del Médano gibt es Liegen und Sonnenschirme. Über weite Strecken ist der Strand sehr steinig. Lediglich in Richtung Montaña Roja gibt es sandige Abschnitte.

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Besonders beliebt ist der Strand vor allem bei Surfern und Kitern, denn hier herrscht eine beständige Windströmung, die ideale Voraussetzung für diese Sportarten bietet. Dementsprechend viele Surfschulen gibt es hier. Einen Parkplatz in der Nähe eines Badeabschnittes zu finden ist nicht ganz einfach. Der Sand ist teilweise hell, teilweise dunkel. Insgesamt gefiel uns dieser Strand in Flughafennähe nicht besonders gut.

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 Playa de la Tejita

Der Playa de Tejita ist ein recht einsam liegender Strand unterhalb des Flughafens, den ich nicht empfehlen möchte. Ein unbefestigter, wenig Vertrauen erweckender Parkplatz wird gefolgt von einem sehr breiten Strand mit rötlichem Sand, der aber keinesfalls farblich beeindrucken kann. Auch ist der Strand recht ungeschützt, so dass man sowohl Sonne als auch Wind ausgesetzt ist.

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Die wenigen Sonnenschirme haben ihre beste Zeit bereits hinter sich und die Umgebung wirkt aufgrund unansehnlicher Mauern und Baustellen ebenfalls wenig einladend. Eine Strandpromenade oder Toiletten sucht man vergebens. Ein Naturstrand eben, dessen Charme man eben mag oder halt nicht. Sehr beliebt ist der Strand meines Wissens nach bei Nudisten und FKK Liebhabern. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur ist er wenig überlaufen und selten besonders gut besucht.

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Playa de la Arena

Der Playa de la Arena ist ein sehr kleiner Strand, der aber irgendwie ein besonderes Flair hat. Dunkler, feiner Vulkansand erinnert an den Charakter der Insel, ist aber an nasser Haut klebend nicht unbedingt attraktiv. Außerdem wird dieser Sand besonders heiß – an sonnigen Tagen sind Badelatschen und Schuhe daher ein absolutes Muss. Man kann sich sonst ernsthaft die Füße verbrennen, wie wir selbst erfahren haben.

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Die Bucht ist dafür zu beiden Seiten gut geschützt, so dass man auch an windigeren Tagen herrlich in der Sonne brutzeln kann. Zudem gibt es zwei sehr nette Cafés direkt in Strandnähe, in denen man sehr gut einkehren und auch lecker speisen kann.

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 Lago Martiánez

Das Meeresbad Martiánez in Puerto de la Cruz ist wunderschön angelegt. Zwischen weißem Marmor und Stein finden sich mehrere herrliche Pools mit Meerwasser direkt an der Küste, so dass die Brandung des Meeres immer wieder über die äußeren Bereiche schlägt. Rund um die Pools gibt es viele Liegen und auch eine Strandbar darf natürlich nicht fehlen.

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Der Komplex wurde bereits Ende der 1960er Jahre entworfen und ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Daher sollte man an besonders schönen Tagen rechtzeitig vor Ort sein, um einen guten Platz zu ergattern.

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Playa Martiánez

Direkt neben dem Meeresbad Martiánez befindet sich der Playa Martiánez mit seinem schwarzen Sand. Der Naturstrand ist relativ klein und aus meiner Sicht nicht besonders attraktiv. Außerdem sollte man die starke Brandung an diesem Strand nicht unterschätzen. Liegen und Sonnenschirme gibt es nicht zu mieten, Duschen sind jedoch vorhanden.

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Playa Jardin

Der Playa Jardin ist ein weiterer dunkler Sandstrand mittlerer Größe direkt im Norden von Porto de la Cruz. Eine richtige Strandpromenade gibt es nicht und auch die Straßen in der Nähe wirken wenig einladend. Am Strand selbst gibt es keine Sonnenschirme. Trotzdem ist der Strand als einer der schönsten der Insel bekannt.

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Eingebettet in einem Park aus tropischen Blumen und Pflanzen befindet sich im größten Strandabschnitt sogar ein künstlich angelegter Wasserfall. Der für Teneriffa typische schwarze Sand spielt hier im häufig bewölkten Norden seine besondere Stärke aus – er ist auch bei wenig Sonne angenehm warm. Duschen, Umkleidekabinen und Toiletten sind vorhanden. Trotzdem konnte uns der Strand nur zum Teil überzeugen.

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Los Abrigos

Los Abrigos besitzt nur eine sehr kleine, steinige Badebucht direkt unterhalb des Parkplatzes, der auch genutzt werden kann, um den nahen Fischrestaurants einen Besuch abzustatten. Über die Qualität der Restaurants vermögen wir nichts sagen zu können – sie sahen aber durchaus einladend aus und warben allesamt mit frisch gefangenem Fisch. Viel mehr ist zu dem kleinen Ort kaum zu sagen – außer vielleicht der Hinweis, dass der, der so wie wir ein verträumtes, kleines, ursprünglich belassenes Fischerdörfchen sucht, wohl enttäuscht sein wird, weil es das schlichtweg nicht mehr ist.

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Noch ein kleiner Hinweis: Diese Übersicht hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte beachte außerdem, dass ich die Strände subjektiv aus meiner Sicht beurteilt habe. Vielleicht empfindest du den einen Strand viel schöner als ich oder bist mit einem von mir sehr gut bewerteten Strand aber im Gegensatz dazu nicht glücklich. Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Auf dieser Seite findest du einfach meine persönliche Einschätzung mit den Eindrücken unserer Teneriffa Reise aus dem Frühjahr 2015.

Mehr Fotos unserer Teneriffa Reise und Eindrücke findest du übrigens hier in meiner Galerie.

Welches ist dein Lieblingsstrand auf Teneriffa und warum?

 

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2 Kommentare auf "Die besten Teneriffa Strände – eine Übersicht"

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Marc Arzt
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Hi Michael,

Respekt, dass du all die Strände abgefahren bist!
Playa de Fañabé war unser Favorit, allerdings wurden wir mit den Stränden auf Teneriffa generell nicht so warm. Der Saharasand ist nämlich absolut nicht zum Buddeln geeignet! Sohnemann (und – ich gebs zu – ich auch) sind absolute Sandburgen-Meister. Und das hat auf Teneriffa einfach gar nicht hingehauen.

Saharasand eignet sich ja auch nicht für Beton…

Trotzdem würde ich sofort wieder hin! Ist nämlich schön dort!

Liebe Grüße,
Marc

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