Steckbrief Mongolei

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Weite Steppen, extremes Klima

Steckbrief Mongolei

Die Mongolei ist ein Staat ohne Küste, der ausschließlich an China und Russland grenzt. Das Land ist geprägt von der mongolischen Steppe und eindrucksvollen Landschaften wie der Wüste Gobi. Es gibt kaum touristische Infrastruktur, doch wer die Natur und die Freiheit liebt, wird in diesem einfach Land ein eindrucksvolles Reiseland finden. Die teils extremen, klimatischen Bedingungen sollten allerdings nicht unterschätzt werden.

Hauptstadt Ulaanbaatar
Größe 1.564.116 km²
Einwohner 3.031.330
Amtssprache Mongolisch
Währung Tögrög
Zeitzone UTC+7/+8
Telefonvorwahl +64

Interessant zu wissen

  • Ulaanbaatar ist die kälteste Hauptstadt der Welt.
  • Etwa ein Drittel aller, der Wissenschaft bekannter Saurier, wurden in der Mongolei entdeckt.
  • Die Mongolei gilt als touristisch unterentwickeltes Land.
  • 18. größtes Land der Welt mit 3 Millionen Einwohnern (davon leben 2 Millionen in der Hauptstadt).
  • Es gibt kaum nennenswerte Infrastruktur.
  • System der internationalen Krankenversicherung funktioniert in der Mongolei nicht.
  • Das Telekommunikationssystem ist in der Mongolei relativ schwach entwickelt.
  • Viele Mongolen sind leben als Nomaden, die zumeist von Viehzucht leben.
  • Zur Einreise genügt ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, der Reisepass mit allen gültigen Stempeln sollte stets mitgeführt werden.
  • Für die Aus- und Weiterreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich.
  • Die Mongolei ist ein freies, demokratisches Land.
  • Die Mongolen sind bekannt für ihre Freundlichkeit und ihren geradlinigen Charakter.
  • Fast 85% der Landesfläche liegen über 1000 m Meereshöhe.
  • Touristen (Selbstfahrer) wird empfohlen, nicht ohne einheimischen Fahrer unterwegs zu sein.
  • Unterstützung durch ein auf die Mongolei spezialisiertes Reiseunternehmen ist empfehlenswert.
Steckbrief Mongolei

 

Spannende Städte in der Mongolei

  • Ulaanbaatar
  • Karakorin
  • Kobdo
  • Dalanzadgad

Geschichte der Mongolei

  • Vor 500.000 Jahren erste Besiedlung von frühen Vorfahren der heutigen Menschen.
  • 3. Jh. v. Chr.: Stamm Xiongnu fällt in südlich gelegene chinesische Staaten ein, was zum Beginn des Baus der Chinesischen Mauer führt.
  • Im 12. Jh. werden die untereinander zerstrittenen mongolischen Stämme vereinigt und zu einem Staat geformt.
  • 1206 Dschingis Khan wird als Führer aller Mongolen anerkannt.
  • 15. bis 20. Jh: mongolische Stämme greifen wiederholt das chinesische Kaiserreich an.
  • Bis zum Beginn des 20. Jh. bleibt es in der Mongolei relativ friedlich und stabil.
  • 1911 mit russischer Unterstützung wird die Äußere Mongolei unabhängig.
  • 1915 die Äußere Mongolei erhält mit dem Vertrag von Kjachta einen gewissen Autonomiestatus – jedoch weiterhin der Souveränität Chinas unterlegen.
  • 1919 die Mongolei wird erneut vollständig in die Republik China eingegliedert.
  • 1921 Ausruf einer unabhängigen Monarchie.
  • 1924 Einführung des Kommunismus.
  • Ab 1990 friedlicher Übergang zu einem demokratisch-parlamentarischen Regierungssystem.

Klima & Reisewetter in der Mongolei

  • Extrem kontinentales Klima.
  • Lange, arktisch kalte und trockene Winter.
  • Feuchtere, warme, teilweise heiße Sommer.
  • Ausgeprägte tägliche und jährliche Temperaturschwankungen.
  • Zwischen Tag und Nacht kann der Unterschied über 30°C betragen.
  • In der Wüste Gobi herrschen winterliche Extremtemperaturen von unter -40°C, sommerliche Erwärmung in der Gobi mit Maximalwerten von 45°C.
  • Niederschläge vor allem im Juli und August.
  • Geringe Niederschläge im Jahresverlauf.
  • Ganzjährig recht windig, Luftfeuchtigkeit sehr gering.
  • Mit 260 Sonnentagen pro Jahr sehr sonnenreich.
  • Empfohlene Reisezeit:
    • Juni und September (20-30°C, grüne Landschaft).
    • Wüste Gobi: September.

Ideen für Ausflüge in der Mongolei

  • Winterpalast des Bogd Khanes
  • Ulan-Bator Staatsmuseum
  • Kloster des Lebenden Buddhas
  • Naturkundenmuseum
  • Sehenswerte Klöster:
    • Erdene-Zuu
    • Schant- Hid Kloster
    • Zomud Kloster
    • Amarbajasgalant Khiid
    • Gandan-Kloster
  • Ruinen von Char Balgas
  • Heiße Quellen von Zhenker

Essen & Trinken in der Mongolei

  • Wenige sowjetische und chinesische Einflüsse, überwiegend original mongolischen Rezepte.
  • Wichtigste Mahlzeit ist das Frühstück.
  • Das Mittagessen ist die umfangreichste Mahlzeit des Tages.
  • Hammelfleisch und Rindfleisch sind das Hauptnahrungsmittel.
  • Traditionelle Gerichte bestehen meist nur aus Fleisch und Mehl.
  • Dazu gibt es vielfältige Milchprodukte.
  • Als Beilagen werden selten Nudeln oder Reis serviert.
  • Obst und Gemüse ist kaum erhältlich.
  • Als Delikatesse gilt Murmeltierfleisch, manchmal wird auch Ziegen- und Pferdefleisch serviert.
  • Fisch kommt kaum auf den Teller.
  • Sehr verbreitet ist Tee, vor allem Süütei, ein salziger Tee.
  • Kumyß (Airag) ist eine säuerlich schmeckende, vergorene Stutenmilch mit bis zu 3% Alkohol.
  • Landeseigene, beliebte Wodkasorten sind Dschingis und Bolor.
  • Gastfreundschaft ist sehr wichtig. Angebotene Speisen sollten nicht abgelehnt werden, man muss die Schale aber auch nicht leeren.
  • Leere Schalen werden sofort wieder aufgefüllt.
  • Lebensmittel werden mit der rechten Hand übergeben und in Empfang genommen, die linke Hand berührt dabei symbolisch den rechten Ellenbogen.
  • Hygienische Zustände sind oft schlecht, Wasser sollte nur abgekocht getrunken werden.
  • Landestypische Gerichte:
    • Buutz (mit Fleisch gefüllte, gedämpfte Teigtaschen).
    • Khailmag (süßer, köstlicher Brei, ähnlich wie Griesspudding.
    • Boortsog (erinnert an Mürbeteig, knackig, buttrig, nicht zu süß).
    • Tarag (Joghurt).

Landschaftlich besonders reizvoll

  • Nationalpark Bogd Khan
  • Nationalpark Gurwansajkhan
  • Hustai-Nationalpark
  • Gorkhi-Terelj Nationalpark
  • Khorgo-Vulkan-Nationalpark
  • Wüste Gobi
  • Uvs-Nuur-Becken
  • Hubsugul See
  • Orchon-Tal
  • Die heiligen Berge: Tsetssegum, Chingeltej, Singino Khajkhan und Bajansurk
  • Mongoloische Steppe
  • Die „flammenden Klippen“ von Bayanzag
  • Bizarre Felsformationen von Zagaan Suwarga
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Buchempfehlungen

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