Die Pariser Metro – Tipps, Hinweise und wichtige Stationen

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Gut zu wissen

Die Pariser Metro – Tipps, Hinweise und wichtige Stationen

Der folgende Artikel stellt eine kurze Übersicht über die Pariser Metro dar. Er entstand in der Vorbereitung unserer eigenen Paris Reise im Jahr 2015.

Das wichtigste Fortbewegungsmittel in Paris ist die Metro. Sie ist die viert-älteste U-Bahn Europas und gehört sicher zu einer der best ausgebautesten weltweit. Die erste Metrolinie wurde am 19. Juli 1900 anlässlich der Weltausstellung eröffnet. Heute hat die Metro in Paris eine Gesamtlänge von 219,9 Kilometern und stolze 303 Stationen, was eine sehr hohe Netzdichte innerhalb der Stadt garantiert. Dank geringer Abstände zwischen den einzelnen Stationen – im Schnitt rund 500 Meter – findet man fast immer sofort einen Zugang zur Metro ohne lang suchen zu müssen. Rund 4,20 Millionen Menschen benutzen die insgesamt 16 U-Bahn-Linien täglich. Ein klassischer Fahrplan existiert nicht, die Fahrtzeiten der Metro werden vielmehr in Taktzeiten angegeben. Die Pariser Metro ist außerdem berühmt für ihre Stationseingänge. Die ersten Stationen wurden aus verflochtenen Eisenträgern im Stil der Art Nouveau von Hector Guimard gestaltet und sind ein weltweit bekanntes Symbol der Stadt. Heute sind immerhin noch 86 von ihnen erhalten. Einige Stationen sind zudem besonders ausgefallen gestaltet und dienen als Ausstellungsfläche oder sind regelrechte Kunstwerke wie die Station „Arts et Métiers“ (Linie 11), die einem U-Boot gleicht und an Jules Verne erinnert. Die Station Châtelet – Les Halles ist zugleich auch noch der größte U-Bahnhof weltweit.

Das wichtigste Utensil eines Touristen in Paris ist somit ein Metroplan. Diesen findet man zum Beispiel hier in voller Größe.

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Um die Metro benutzen zu können, benötigt man schon vor Zugang ein entsprechendes Ticket, das man an der Eingangsschleuse rechts in einen Metallschlitz schiebt. Nach Durchqueren der Schleuse unbedingt dran denken, das Ticket auf der anderen Seite wieder an sich zu nehmen und aufzuheben. Man benötigt es für Kontrollen und bei Umstiegen erneut. Sollte es an der Eingangsschleuse klingeln, dann war das Ticket nicht mehr gültig.

Ticketübersicht

Es gibt Einzelfahrscheine, Tages-, Wochen- und Touristentickets. Ein Einzelfahrschein gibt es im 10er Pack schon ab rund 1.20 Euro. Man kann mit diesem Ticket innerhalb der Metro umsteigen. Beim Umstieg von Metro auf Bus benötigt man dagegen ein neues Ticket. Außerdem muss man darauf achten, für welche Zone das Ticket gültig sein soll. Paris ist in insgesamt 5 Zonen aufgeteilt. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in Zone 1 und 2.

Bei einem längeren Aufenthalt können Tages- oder Wochentickets oft günstiger sein. Man sollte einfach schon im Vorfeld nachrechnen, mit welcher Ticketvariante man am günstigsten fährt. Das Touristenticket bietet zudem noch zahlreiche Vorteile, wie Ermäßigungen auf Eintrittspreise, Stadtrundfahrten und ähnliches, ist aber auch recht teuer.

Mehr Informationen dazu findet ihr hier und hier. Eine offizielle Anleitung was man beachten muss und wie alles funktioniert, kann man hier finden.

Für unseren 4-tägigen Kurztrip habe ich mich für „Paris Visite“-Tickets entschieden, die ich mir direkt im Vorfeld schon mal nachhause habe schicken lassen. Bestellen kann man die Ticket hier. Achtung: Dran denken, den Namen und Vornamen auf der Stammkarte und Kartenummer und Datum des Beginns der Nutzung auf dem Abschnitt zu notieren.

Sehenswürdigkeiten und ihre Stationen

  • Place de la Concorde – Metro: 1, 8, 12: Concorde
  • Louvre – Metro: 1, 7: Palais Royal-Musée du Louvre
  • Montmartre – Metro: 2: Anvers
  • Cimetière de Montmartre – Metro 2: Blanche / 13: La Fourche
  • Pigalle und Moulin Rouge – Metro: 2: Blanche
  • Eiffelturm – Metro: 6: Bir-Hakeim / 6, 9: Trocadéro
  • Freiheitsstatue – Metro: 6: Bir-Hakeim
  • Champs Elysées – Metro: 1, 8, 12: Concorde / 1, 13: Champs-Élysées – Clemenceau / 1, 9: Franklin D. Roosevelt
  • Arc de Triomphe – Metro: 1, 6, 12: Charles de Gaulle – Étoile
  • Tour Montparnasse – Metro: 4, 6, 12, 13: Montparnasse-Bienvenue
  • Panthéon – Metro: 10: Cardinal Lemoine
  • Jardin du Luxembourg – RER B: Luxembourg
  • Cathédrale de Notre Dame – Metro: 4: Saint-Michel
  • Parc des Buttes-Chaumont – Metro: 7: Buttes Chaumont
  • Schloss von Versailles – RER: Versailles – Château – Rive-Gauche (C)
  • Cité des sciences et de l’industrie – Metro: 7: Porte de la Villette

Weitere Hinweise & Tipps

  • Auf Taschendiebe achten! Vor allem auf den von Touristen meist genutzten Linien wie der Linie 1 sollte man achtgeben.
  • Alle Tageskarten gelten nicht für die Fahrt zu den Flughäfen.
  • Für die Wochenkarte „Pass Navigo“ benötigt man ein Passbild.
  • Es gibt keine Familientickets wie in Deutschland.
  • Nur die „Paris-Visite“-Tickets und den Touristenpass kann man im Voraus online bestellen.
  • Tages- und Wochentickets müssen jedes Mal bevor man in Metro, Bus oder RER einsteigt entwertet werden.

Mehr über unsere Paris Reise und viele weitere Tipps findest du hier.

Warst du schon in Paris mit der Metro unterwegs? Hast du weitere Tipps oder Fragen? Erzähl mir davon und hinterlasse einfach einen Kommentar!

 

 

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29.01.2015|Guides & Infos, Paris|

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