Steckbrief Burundi

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Die Schweiz Afrikas

Steckbrief Burundi

Burundi ist eines der kleinsten Länder Afrikas und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Es grenzt an Tansania, die Demokratische Republik Kongo und Ruanda. Landschaftlich sind vor allem die Nationalparks und der Tanganjikasee sehr interessant.

 

Steckbrief Burundi

HauptstadtBujumbura
Größe27.834 km²
Einwohner11.100.000
AmtsspracheKirundi, Französisch
WährungBurundi-Franc
ZeitzoneUTC+2
Telefonvorwahl+257

 

 

Interessant zu wissen

  • Aufgrund vielfältiger Vegetationszonen äußerst attraktiv und abwechslungsreich.
  • Rund 85% der Bevölkerung von der Landwirtschaft abhängig.
  • Visum ist zur Einreise erforderlich (muss vor Einreise beantragt werden).
  • Nachweis einer Gelbfieber-Impfung notwendig. Empfehlung, übliche Standardimpfungen vorzunehmen (Diphtherie, Polio, Tetanus, Pertussis, Masern, Mumps, Röteln, Typhus und Hepatitis A).
  • Burundi ist Malaria-Gebiet.
  • Im gesamten Land ist das Risiko für Durchfallerkrankungen erhöht, auch Cholera-Epidemien (lokal begrenzt) sind möglich.
  • Die Sicherheitslage ist problematisch. Hinweise Auswärtiges Amt beachten!
  • Wegen seiner Hochplateaus und den traumhaften Landschaften auch als “Schweiz Afrikas” bezeichnet.
  • Etwa zwei Drittel der Bevölkerung ist katholisch, Rest: afrikanische Religionen, Muslime, Protestanten.
  • Über die Hälfte der Einwohner lebt unterhalb der Armutsgrenze von einem US-Dollar pro Tag.
  • Bevölkerung Burundis leidet regelmäßig unter Hungersnöten und Fehlernährung.
  • Wird wegen seiner Lage und der Ursprünglichkeit auch als das Herz von Afrika bezeichnet.
  • Gastfreundschaft wird sehr großgeschrieben.
  • Nationalsport von Burundi ist der Fußball.
  • Kultur stützt sich auf alte Sitten, die durch Fabeln und Geschichten weitergegeben werden.
  • Das gemeinsame Trinken von Impeke aus einem Gefäß gilt als Zeichen der besonderen Einheit der Anwesenden.
Steckbrief Burundi

 

Spannende Städte in Burundi

  • Bujumbura
  • Gitega
  • Rutana

Geschichte von Burundi

  • Ursprünglich von den Vorfahren der Twa besiedelt.
  • Die ersten namentlich bekannten Europäer bereisten Burundi im Jahr 1858.
  • 1884 Durch die Kongo-Konferenz dem deutschen Einflussbereich zugeteilt.
  • 1899 wurde Burundi Teil des Protektorats Ruanda-Urundi mit dem Hauptort Usumbura.
  • 1916 Besetzung durch belgische Truppen im ersten Weltkrieg.
  • 1924 Verbot der Sklaverei.
  • Ab 1925 vom Kongo her regiert.
  • 1962 Entlassung in die Unabhängigkeit.
  • 1962-1966 Königreich.
  • 1966-1976 Ära Micombero (Erste Republik).
  • 1976-1987 Ära Bagaza (Zweite Republik).
  • 1987-1993 Erste Ära Buyoya.
  • 1993-2005 Putsch und Bürgerkrieg.
  • Seit 2005 Herrschaftszeit Nkurunzizas.

Klima & Reisewetter in Burundi

  • Tropisch-warmes, wechselfeuchtes Klima.
  • Ganzjährig geringe Temperaturschwankungen.
  • Hohe Niederschläge in den beiden Regenzeiten von März-Mai und Okt-Dez.
  • In Höhenlagen zwischen 800 und 2.300 m angenehmeres Klima.
  • Empfohlene Reisezeit:
    • Trockenperiode von Mai-Okt.
    • Gebirgsregionen besser: Jan-Feb.

Ideen für Ausflüge in Burundi

  • Haus des Postmeisters in Bujumbura.
  • Livingstone-Stanley Monument bei Mugere.
  • Gorillas von Burundi im tropischen Regenwald besuchen.
  • Markt von Bujumbura.
  • Burundi Museum of Life in Gitega.
  • Geologisches Museum Burundis in Bujumbura.

Essen & Trinken in Burundi

  • Grundnahrungsmittel Burundis bilden Bohnen, insbesondere rote Kidneybohnen.
  • Traditionelle Küche basiert vorwiegend auf Maniok, Süßkartoffeln, Bohnen und Kochbananen.
  • Außerhalb der Städte werden oft und gern tropische Früchte (Maracujas, Mangos, Bananen) verarbeitet.
  • Fleisch spielt untergeordnete Rolle in Burundi.
  • Es gibt kaum Milchprodukte.
  • Belgier brachten Pommes Frites Nach Burundi.
  • Fisch aus dem Tanganikasee zählt zu den wichtigsten Eiweißquellen.
  • Wenig Süßspeisen und kaum Nachspeisen gereicht.
  • Vor dem Essen wird dann traditionell ein Krug mit warmem Wasser und Seife zum Händewaschen herumgereicht.
  • Getrunken wird häufig Urwarwa (Bananenwein) sowie die lokalen Biersorten “Primus” und “Impeke”.
  • Gerichte in Hotels in Bujumbura sind oft teuer und recht einfach.
  • Außerhalb von Bujumbura und Gitega gibt es kaum Restaurants.
  • Auf dem Land wird typischer Weise mit den Fingern gegessen.
  • Landestypische Gerichte:
    • Nationalspezialität: Feenbarsch (“Prinzessin von Burundi”).
    • Gebratener Ndagara-Fisch aus dem Tanganjikasee.
    • Mukeke (gegrillter Fisch).
    • Brochette (aus Ziegenfleisch hergestellter Fleischspieß).

Landschaftlich besonders reizvoll

  • Kibira-Nationalpark.
  • Rusizi-Nationalpark.
  • Ruvubu Nationalpark.
  • Taganjikasee (sechstgrößter See der Erde).
  • Heiße Quellen von Muhweza.
  • Seen von Burundi.
  • Weißer Strand von Saga.
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24.11.2017|Länderprofile|

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