7 Survival-Tipps für das Reisen mit Kindern

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7 Survival-Tipps für das Reisen mit Kindern

Entspanntes Reisen mit Kindern – geht das? Ja, natürlich das geht! Hier kommen meine 7 ultimativen Tipps dazu. Natürlich erprobt und basierend auf unseren eigenen Erfahrungen – damit die Reise zum tollen und entspannten Erlebnis für alle wird.

1. Achte auf ein ausgewogenes Programm mit Highlights für die Kids

Natürlich möchte man als Erwachsener viel von einem neuen Land sehen. Doch Kultur und Geschichte oder der dritte Besuch einer Kirche sind nicht unbedingt etwas, was auch Kinder reizt. Daher mein Tipp: Immer auf ein ausgewogenes Programm achten. Wir versuchen immer möglichst viele Highlights auch für Lucas einzubauen, so dass jeder in der Familie gleichermaßen auf seine Kosten kommt. Während unserer USA Reise waren wir jeden Tag viel unterwegs und gerade deswegen haben wir viele Sachen speziell für Lucas eingebaut. Dazu gehörte zum Beispiel der Secret Garden mit Delphinen und Tigern in Las Vegas, die Universal Studios in Los Angeles, ein Baseballspiel in San Jose und vieles mehr. Finde ich bei Reisen mit Kindern extrem wichtig.

2. Habe immer ausreichend Getränke und einen kleinen Snack dabei

Egal, ob Städtetrip, Wanderung oder Autofahrt – Getränke und ein paar kleine Snacks für den Nachwuchs sollte man immer zur Hand haben. Kaum etwas ist anstrengender, als ein quengelndes Kind, das Durst oder Hunger hat – und sei es nur aus Langeweile. Bei Autofahrten empfehle ich allerdings möglichst gesunde Snack mit wenig Zucker. Mehr Zucker heißt nämlich oft auch mehr Energie und somit ein noch aufgedrehteres Kind.

3. Buche tolle Hotels möglichst mit Pool und eigenem Zimmer/Bett

Wann immer wir unterwegs ein tolles Hotel gebucht hatten, das möglichst große Zimmer oder gar ein Pool hatte, hatten wir im Grunde schon gewonnen. Lucas liebt tolle Unterkünfte. Hat er gar sein eigenes Zimmer oder die Aussicht, abends in einen Pool springen zu können, konnte schon fast nichts mehr schief gehen. Noch heute erzählt er gern von unserer Unterkunft in Monterey, wo wir eine Suite auf zwei Etagen verteilt hatten – für ihn ein Traum, für uns entspanntes Reisen!

4. Schenke deinem Nachwuchs einen Fotoapparat

Kaum etwas hat besser bei uns funktioniert, als Lucas einen Fotoapparat zu schenken. Er war dadurch überall mit Enthusiasmus dabei, wollte ebenfalls schöne Fotos schießen und war leichter zu motivieren, jetzt auch noch auf den nächsten Berg, Turm oder was auch immer zu steigen. Inzwischen fotografiert er schon fast mit der gleichen Leidenschaft wie ich, was das Reisen deutlich  angenehmer macht. Allerdings muss nun auch ich lernen, öfter mal auf ein “Papa, warte mal” zu hören und mich in Geduld zu üben, wenn da noch schnell oder eben auch langsam ein Blümchen am Wegesrand aufgenommen werden möchte. Bisher lief das sonst immer nur andersherum. Und ich glaube, auch dass genießt Lucas durchaus sehr.

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5. Habe immer einen Nintendo “für alle Fälle” dabei

Warten gehört auf Reisen immer wieder zum täglichen Business dazu. Sei es auf einen Zug, einen Flieger, an Kassenhäuschen oder bei Eintritten zu Sehenswürdigkeiten o.ä. Da ist es einfach mega praktisch, etwas dabei zu haben, womit der Nachwuchs sich beschäftigen kann. Stifte und Spielzeug haben bei uns jedoch nicht wirklich lange und gut funktioniert. Deutlich besser läuft es da schon mit Gameboy, Nintendo & Co. Klein, praktisch und immer am Vorabend aufgeladen, entspannt solch elektronisches Spielzeug ungemein. Da macht es dem Nachwuchs dann auch nichts mehr aus, wenn man noch einmal eine oder mehr Stunden in einer Warteschlange verbringt, weil Papa noch unbedingt auf die Türme von Notre-Dame muss etc.

6. Nimm Hörspiele auf einem USB Stick oder einen iPod für die Autofahrt mit

Gerade während langer Autofahrten haben sich bei uns Hörspiele ungemein gelohnt. Wir fahren oft die Strecke von Freiburg nach Berlin, was immerhin 7-8 Stunden Autofahrt bedeutet. Mit Hörspielen kommt man da deutlich besser durch. Diese sind schnell, einfach und zahlreich auf einem USB Stick untergebracht, der heutzutage fast an jedes Audiosystem anschließbar ist. Alternativ empfiehlt sich ein iPod. Letzterer hat dann sogar noch den Vorteil, dass man nicht selbst zum x-ten Mal unterwegs miterleben darf, wie die Teufelskicker das Beachduell gewinnen oder Hexe Lili in die Vergangenheit reist.

7. Gib dem Nachwuchs ein täglichen Taschengeld Budget zur freien Verfügung

Bei längeren Reisen hat es sich für uns bezahlt gemacht, Lucas jeden Tag eine kleine Summe Taschengeld zur Verfügung zu stellen. Anfangs bekam er zu Beginn des Urlaubs von Oma, Opa & Co. ein Scheinchen in die Hand gedrückt. Dieser war dann aber genauso schnell auch wieder ausgegeben. Interessanter ist da schon, jeden Tag ein wenig zur Verfügung zu haben. Souvenir-Shops gibt es fast überall. Und sich einfach jeden Tag und von jedem spannenden Ort eine Kleinigkeit mitbringen zu können, motiviert nicht nur uns, sondern gefällt auch dem Nachwuchs sehr. Inzwischen ist Lucas Sammlung wahrscheinlich größer als unsere eigene. Richtig toll sind übrigens auch die Penny-Maschinen. Kennt ihr bestimmt auch. Da kann man dann einen Cent platt machen lassen, auf dem dann das jeweilige Motiv bzw. die Sehenswürdigkeit eingestanzt wird. Auch so etwas zu sammeln macht Lucas immer sehr großen Spaß. Und obendrein hat er dann auch noch viele Sachen, die er daheim seinen Freunden von der Reise zeigen kann.

 

Soweit meine Tipps, damit Reisen mit Kindern zum Erlebnis für Groß und Klein wird. Wir sind damit bisher immer ziemlich gut gefahren. Gibt sicherlich auch noch viele andere Dinge, die hilfreich sind. Aber im Kern sind wir bisher mit diesen 7 Punkten immer auf der Gewinnerseite gewesen. Win-win für alle sozusagen.

Und welche Erfahrungen und Tipps habt ihr? Wie haltet ihr eure Kinder bei Laune, damit die Reise zum tollen und entspannten Erlebnis für alle wird?

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19.05.2015|Reisen mit Kind|

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1 Kommentar auf "7 Survival-Tipps für das Reisen mit Kindern"

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Marc Arzt
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Das mit der eigenen Kamera ist ein super Tipp. Unser Kleiner hat auch ein, seit er 3 ist und ist immer kräftig am Knipsen!

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