Glossar

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Nach und nach möchte ich auf dieser Seite gern ein Glossar aufbauen mit Stichwörtern rund um das Betreiben eines Reise- und Fotoblogs. Ihr werdet hier Tipps, Erläuterungen und Hinweise in möglichst kurzer, knapper Form finden. Das Ganze hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll im Laufe der Zeit mehr und mehr wachsen. Ich hoffe, so einfach und übersichtlich gerade Bloggern, die noch nicht lange dabei sind, eine kleine Hilfe mit an die Hand geben zu können.

Reiseblogger 1×1

Absprungrate

Als Absprungrate bezeichnet man den prozentualen Anteil derjenigen Leser eines Blogs, die die Webseite nach nur einem Seitenaufruf wieder verlassen ohne tiefer in das Angebot der Webseite einzusteigen. Nach Avinash Kaushik versteht man darunter Kurzbesuche von 5 – 10 Sekunden. Ursachen dafür können schlechter Content, zu lange Ladezeiten, aber auch gutes SEO sein. Gerade beim Bloggen trifft man oft auf Nutzer, die gezielt nach Informationen suchen und dann tatsächlich, wenn sie diese Information gefunden haben, die Seite direkt wieder verlassen. Auch diese Nutzer fallen bei Google Analytics in der Standardimplementierung in die Absprungrate (selbst wenn sie 10 Minuten lang euren Artikel gelesen haben!). Das kann man jedoch mit folgender Zeile innerhalb des Google Tracking Codes justieren:

setTimeout(“__gaTracker(‘send’,’event’,’nobounce’,’10 secs’)”,10000);

Die Zeile ist nach der Zeile mit der (‘send’,’pageview’) Angabe einzufügen. Auf diese Weise fallen Leser, die länger als 10 Sekunden auf der Seite verweilen, nicht in die Absprungrate. Die Zeitdauer sollte man auf einen Wert zwischen 10 und 30 Sekunden einstellen.

Backlink

Backlinks sind Links, die von einer anderen Webseite auf die eigene führen. Für Suchmaschinen wie Google oder Bing ist das ein wichtiger Parameter, um die Popularität einer Webseite zu erfassen.

Bed & Breakfast

Bed & Breakfast (B&B) ist die Bezeichnung für eine Unterkunft in englischsprachigen Ländern: Der Gast bekommt ein Zimmer sowie ein in der Regel warmes Frühstück von Privatpersonen angeboten.

Blog

Blog ist eine Abkürzung für Webblog und meint im Allgemeinen ein öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in welchem ein oder mehrere Blogger also Menschen ihre Gedanken, Sachverhalte oder Informationen aufschreiben und/oder protokollieren.

Blogparade

Eine Blogparade ist eine gute Möglichkeit, um sich mit anderen Bloggern besser zu vernetzen. Üblicherweise ruft der Initiator seine Follower und Leser auf, einen Artikel zu einem bestimmten Thema zu schreiben und in diesem den eigenen Artikel zu verlinken. Innerhalb einer bestimmten vorgegebenen Zeitspanne hat die Netzgemeinde dann Zeit, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Artikel sammelt / verlinkt der Initiator dann wiederum auf seiner eigenen Seite. Über verschiedene Social Media-Kanäle kann diese Aktion dann meist unter Nutzung eines einheitlichen Hashtags verbreitet werden.

Content

Content ist die englische Bezeichnung für Inhalt. Qualitativ hochwertiger und einzigartiger Content ist das wichtigste und beste Mittel, um das Ranking und die Popularität des eigenen Blogs zu steigern. Zu den Inhalten gehören neben Texten auch Fotos, Grafiken, Videos, Audiodateien oder Mata Informationen im Quelltext. Copy & Paste fremder Inhalte sollte tunlichst vermieden werden. Abgesehen vom schlechten Stil führt das bei Suchmaschinen durchaus auch zu einer Bestrafung im Ranking.

Duty-Free

Steuerfreies Einkaufen in Shops bei der Reise von einem Land ins andere bezeichnet man als Duty-Free. Man umgeht so den Einfuhrzoll und die Steuer.

Facebook

Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt mit mehr als einer Milliarde Nutzern weltweit. Es wird von vielen Unternehmen und Webseiten für Content Marketing genutzt. Neben Google ist Facebook daher für viele Blogger einer der Haupttraffic-Lieferer.

Follower

Als Follower bezeichnet man die Nutzer, die auf Twitter, Pinterest, Instagram und anderen Social Media Kanälen die eigenen Neuigkeiten und Inhalte abonniert haben. Vom vielfach angebotenen Kauf von Followern ist abzuraten. Das Gewinnen von Followern durch Werbung und geschickte Marketing-Strategien dagegen ist ein probates Mittel, um die eigenen Followerzahlen und somit die Reichweite zu steigern.

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Diesen bekommt man wenige Wochen nach der Gewerbeanmeldung vom zuständigen Finanzamt zugeschickt. Hier werden Daten zur steuerlichen Erfassung abgefragt. Unter anderem kann man sich hier für die Kleinunternehmer-Regelung entscheiden, so denn möglich. Ich empfehle die Konsultation einer Steuerberatung. Gerade Begriffe wie “Sonderausgaben” und “Steuerabzugsbeträge” sind als Neuling auf dem Gebiet nicht eben leicht zu verstehen. Unter anderem müssen hier auch geschätzte Angaben zu den Einkünften im Jahr der Betriebsaufnahme und des Folgejahres angegeben werden.

Gewerbeanmeldung

Eine Gewerbeanmeldung ist notwendig, sobald ihr einen Blog langfristig und mit Gewinnerzielungsabsicht führen wollt. Indizien dafür sind beispielsweise das Schalten von Werbung auf dem Blog oder das Schreiben von Artikeln gegen Vergütung. Die Gewerbeanmeldung vornehmen könnt ihr beim jeweils zuständigen Gewerbeamt eurer Gemeinde. Sie kostet etwa 25-30 Euro und ihr müsst dazu zunächst nur ein Formular ausfüllen, das die notwendigen Angaben über euer neues Gewerbe enthält sowie euren Personalausweis mitbringen. Als “Angemeldete Tätigkeit” empfehle ich “Internetdienstleistungen” anzugeben, da ihr euch dadurch nicht zu sehr einschränkt und es euch ein entsprechend weites Feld an Möglichkeiten gibt.

Google

Google ist die aktuell bekannteste und meistgenutzte Suchmaschine im Internet. In Deutschland hat Google einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Zudem ist der Einsatz verschiedener von Google angebotener Tools für viele Blogger “Daily Business”.

Google Analytics

Google Analytics ist ein Dienst des Unternehmens Google Inc., der der Datenverkehrsanalyse von Websites dient. Der Dienst erlaubt Website-Betreibern die genaue Analyse beispielsweise der Herkunft und Verweildauer von Usern und dient zur besseren Erfolgskontrolle von Kampagnen und ähnlichem. Beim Einsatz muss folgendes beachtet werden:

  • Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google (§ 11 BDSG – Vertrag) ist zu schließen
  • IP-Adressen sind zu anonymisieren
  • Nutzer müssen über ihr Widerspruchsrecht aufgeklärt werden
  • Eine Datenschutzerklärung muss vorhanden sein
  • Altdaten sind gegebenenfalls zu löschen

Mehr Informationen findet ihr bspw. hier.

Google Keyword Planer

Der Google Keyword Planer ist ein kostenloses Tool zur Ermittlung und Überprüfung relevanter Keywörter für die Suchmaschinenoptimierung. Es stellt zudem eine Statistik zum Suchvolumen bereit, sowie Schätzungen für Klicks und Kosten.

Google+

Google Plus ist ein soziales Netzwerk der Suchmaschine Google. Nutzer können ihnen gefallene Beiträge mit einen +1 versehen – analog zu Facebooks Like System. Die Nutzer von Google+ haben die Möglichkeit ihr Netzwerk in „Kreise“ einzuteilen. Seiten auf Google+ werden von Google im Suchmaschinen-Ranking bevorzugt behandelt.

Hashtag

Das Hashtag-Zeichen “#” wird benutzt, um Themen oder Stichwörter hervorzuheben bzw. zu kennzeichnen, was die Suche zu einem bestimmten Thema erleichtert. HAshtags können unter anderem auf Twitter, Facebook, Google+ und Instagram verwendet werden.

Impressum

Schon seit 1997 gibt es eine Impressumspflicht für Webseiten. Geregelt ist die Impressumspflicht seit 2007 im Telemediengesetzt (TMG) und dem Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien (RStV). Nur Blogs, die “ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen” dürfen anonym ins Internet gestellt werden. Zu den Pflichtangaben gehören:

  • Vollausgeschriebener Vor- und Nachname
  • Vollständige Postadresse
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Berufsspezifische Angaben
  • Umsatzsteuer-ID insofern vorhanden

Instagram

Instagram ist ein soziales Netzwerk, das mittels kostenloser Smartphone-App, Fotos und Videos ihrer Nutzer teilt. Der Bildausschnitt ist quadratisch und ähnelt dadurch und durch bereitgestellte Filter oftmals früheren Polaroids im Retro-Look. Die Plattform wächst schnell und ist aufgrund der einfachen Nbeuntzbarkeit sowohl für Fotografen als auch jeden, der einfach nur schnell mit einem Fotos Momente teilen möchte interessant und spannend.

Internationaler Führerschein

Der Internationaler Führerschein ist ein Dokument, das den Polizeibehörden des fremden Landes ermöglichen soll, festzustellen, dass eine entsprechende Fahrerlaubnis vorhanden ist. Für die USA braucht man in den meisten Bundesstaaten (Ausnahme z.B. Georgia) keinen Internationalen Führerschein, wenn man den in Europa ebenfalls in allen Ländern anerkannten EU Führerschein in Scheckkartenformat besitzt. In vielen Ländern reicht auch eine beglaubigte Übersetzung des nationalen Führerscheins ins Englische. Vor einer Reise sollte man sich nach den Anforderungen des jeweiligen Landes erkundigen.

Jet Lag

Jet Lag ist eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus vorrangig ausgelöst durch Langstreckenflüge über verschiedene Zeitzonen hinweg. Um ihm vorzubeugen, sollte man auf Alkohol verzichten und ausreichend Flüssigkeit während des Fluges zu sich nehmen. Am Ankunftsort dann möglichst viel im Freien verbringen, nicht vorzeitig der Müdigkeit nachgeben und anstrengende Aktivitäten vermeiden.

Keyword

Als Keyword (Schlüsselwort) bezeichnet man ein bestimmtes Stichwort oder eine Wortgruppe innerhalb des Contents. Mittels dieses Keywords findet eine Suchmaschine Inhalte. Es ist daher für jeden Blogger ein wichtiges Werkzeug und Thema.

Kleinunternehmer-Regelung

Die Kleinunternehmer-Regelung ist eine Vereinfachungsregelung im Umsatzsteuerrecht. Als Kleinunternehmer kann man auf den Ausweis und die Abführung von Umsatzsteuer verzichten, kann dann aber auch nicht den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen. Voraussetzung: der auf das Kalenderjahr hochgerechnete Gesamtumsatz darf 17.500 Euro voraussichtlich nicht übersteigen. Auf Rechnungen ist ein Satz wie “Nach §19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.” anzugeben.

Kontaktformular

Mittels Kontaktformular kann jeder Nutzer und Leser einer Webseite den Betreiber oder das Betreiberunternehmen kontaktieren. Es sollte auf keiner Webseite fehlen.

Leistungsschutzrecht

Das Leistungsschutzrecht ergänzt das Urheberrecht. Auch Blogartikel fallen darunter. Es verbietet die Verwendung von “Snippets” (kurze Textauszüge) ohne explizite Zustimmung des Autors. Wenn Blogportale zum Beispiel systematisch Beiträge mittels Feeds nach einer bestimmten Kategorie sammeln und aufbereiten, dann ist die Einwilligung in die Nutzung erforderlich.

Like

Mit einem Like drückt ein Nutzer im sozialen Netzwerk Facebook aus, dass ihm ein Foto, ein Video, ein Artikel, eine Seite oder ein Produkt besonders gefällt.

NoFollow-Link

“nofollow” ist eine Anweisung innerhalb des HTML-Codes für Links, welche Suchmaschinen wie Google anweist, Verweise auf andere Seiten nicht in die Berechnung deren Linkpopularität einzubeziehen. Googlekonform sollten gekaufte/verkaufte Links u.ä. mit dem NoFollow Attribut versehen sein. Ein Nicht-Beachten kann Abstrafungen im Ranking nach sich ziehen.

Onpage-Optimierung

Die Onpage-Optimierung ist ein Aspekt der Suchmaschinenoptimierung. Unter ihr versteht man alle inhaltlichen, technischen und strukturellen Verbesserungen, die direkt auf einer Website vorgenommen werden, um das Suchmaschinen-Ranking zu verbessern.

Pinterest

Pinterest ist ein soziales Netzwerk. Nutzer können hier Bilder oder Bildserien mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften. Andere Nutzer können dieses Bilder teilen (repinnen), ihren Gefallen daran ausdrücken (liken) oder es kommentieren. Der Name Pinterest ist ein Kunstwort und setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern pin (anheften) und interest (Interesse).

Plugin

Ein Plugin ist ein Softwaremodul, das von einer Anwendung zur Laufzeit erkannt und eingebunden werden kann, um zusätzliche Funktionalitäten zu bieten. Auch für WordPress existieren Tausende solcher Plugins. Beispiele dafür wären Caching, Social Media Schaltflächen, Antispam Maßnahmen, Slideshows etc. Die Plugins werden von den verschiedenen Herstellern kostenlos oder aber gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt.

Reichweite

Als Reichweite gibt man die Anzahl der Zielpersonen an, die man durch eine Kampagne, eine Werbemaßnahme oder ähnliches erreichen möchte. Die Reichweite eines Bloggers ist die Gesamtanzahl seiner Follower auf den unterschiedlichen Sozialen Netzwerken plus die Anzahl seiner Abonnenten.

Schleichwerbung

Schleichwerbung ist verboten. Gesponserte Artikel, Werbung, Veröffentlichung mit Gegenleistung oder Links mit Werbe-Charakter müssen nach § 4 Nr. 3 UWG eindeutig gekennzeichnet sein. Der Begriff “Gesponserter Artikel” ist nach aktuellem Urteil nicht ausreichend. Es sollte entweder der Begriff “Werbung” oder der Begriff “Anzeige” verwendet werden.

SEO

SEO steht für Search Engine Optimization und heißt übersetzt also Suchmaschinenoptimierung. Jeder Blogger möchte gern im Netz mit seinen Inhalten gefunden werden. Daher ist es wichtig, Inhalte so aufzubereiten, dass Suchmaschinen wie Google sie besonders gut Ranken. Das Wichtigste sollte aber natürlich immer der Inhalt selbst sein. Wer qualitativ hochwertigen Content bietet, wird automatisch auch besser von Suchmaschinen gefunden werden. Trotzdem ist es wichtig, sich als Blogger mit SEO auszukennen. Wichtig sind neben Inhaltsqualität, Formatierungen, Überschriften, technische Aspekte, wie die Header und Tags, die interne Linkstruktur der Seite vor allem die Keywords. Sie sollten sorgfältig gewählt und durch Verwendung von suchmaschinenoptimierten Gestaltungsregeln entsprechend unterstützt werden. Letztere können sich natürlich im Laufe der Zeit ändern, weshalb ein Blogger sich regelmäßig mit diesem Thema beschäftigen sollte. Googles Adwords ist ein wichtiges Tool, um geeignete Keywords zu finden.

SERP

Die Abkürzung SERP steht für Search Engine Results Page (Suchmaschinen-Ergebnisseite). Hier werden alle Ergebnisse einer Suchanfrage nach einem Keyword mit entsprechendem Ranking aufgelistet.

Social Media

Als Social Media bezeichnet man digitale Medien und Technologien, die es ermöglichen, sich auf einfachem Weg auszutauschen, zu unterhalten, Inhalte zu teilen und zu kommentieren. Zu den wichtigen gehören u.a. Facebook, Instagram, YouTube, Google+, Pinterest, Twitter und Tumblr.

Sitemap

Die Sitemap bildet die vollständige hierarchische Struktur einer Website ab. Oft wird sie in Form einer XML Datei verfasst und Suchdiensten bereit gestellt, um das Erfassen aller Webpages zu ermöglichen.

TSA

Bei Reisen in die USA dürfen Gepäckstücke durch die Transportation Security Administration geöffnet werden. Ist der Koffer mit einem Schloss versehen, kdarf dieses aufgebrochen werden. Um das zu vermeiden, gibt es TSA-Schlösser. TSA-Mitarbeiter haben für diese Schlösser einen Generalschlüssel, so dass das Schloss ohne Beschädigung geöffnet werden kann.

Tweet

Eine Nachricht auf Twitter, die aus maximal 140 Zeichen besteht und in der Regel mit Hashtags versehen ist.

Twitter

Twitter ist eine digitale Echtzeit-Anwendung zur Verbreitung von telegrammartigen Kurznachrichten. Das Unternehmen existiert seit 2006 und ist eines der wichtigsten sozialen Netze weltweit.

URL

Eine URL (Uniform Resource Locator) bezeichnet die vollständige Webadresse einer Internetseite.

VG Wort

Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) verwaltet die Tantiemen aus Zweitverwertungsrechten. Sie finanziert sich durch Kopierabgaben und ermöglicht registrierten Bloggern eine Vergütung für Artikel, die bestimmte Aufrufzahlen übersteigen und eine Mindestanzahl an Zeichen aufweisen.

Visum

Das Visum ist eine in den meisten Fällen in einem Pass eingefügte Bestätigung eines Staates, dass die Einreise, die Durchreise und/oder der Aufenthalt erlaubt werden. Üblicherweise wird das Visum beim Konsulat oder der Botschaft des jeweiligen Landes beantragt. Zu den Voraussetzungen gehören in der Regel ein entsprechend über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, ein ausgefüllter Antrag, Bestätigungen über Arbeitsverhältnisse oder Aufenthaltszwecke sowie der Nachweis einer Krankenversicherung. Aufgrund teilweise langer Bearbeitungszeiten müssen Visa rechtzeitig vor Reiseantritt beantragt werden.

Webcrawler

Ein Webcrawler ist ein digitales Programm, das das Internet nach neuen und geänderten Websites durchsucht. Es folgt allen Links auf der Startseite, um neue oder aktualisierte Unterseiten zu finden. Googlebot ist der Webcrawler des Unternehmens Google.

Widget

Ein Widget ist eine Komponente eines grafischen Fenstersystems. Speziell auf WordPress bezogen bezeichnet man damit einen Inhaltsblock, den man im Administrationsbereich einfach in eine Header-, Foot- oder Sidebar ziehen kann, ohne Programmierkenntnisse zu besitzen. Auf diesen Widgets kann man dann Inhalte wie Text, Bilder, Videos und anderes anzeigen. Üblicherweise bringen Plugins einfach zu konfigurierende Widgets mit sich.

Wordpress

WordPress ist eine freie Software zum Erstellen und Verwalten von Webseiten, die gerade von Bloggern gern und viel genutzt wird. Mit Hilfe von WordPress bekommt man leicht und einfach ein komplettes Content Management System an die Hand, für das es Tausende an Widgets, Plugin und Erweiterungen gibt, mit deren Hilfe man einen Blog beliebig gestalten und verwalten kann – auch ohne eigene Programmierkenntnisse.

Zählpixel

Ein Zählpixel ist eine kleine meist 1×1 Pixel große Grafik, die in den HTML-Code einer Webseite eingebettet wird und für den Benutzer nicht sichtbar ist. Wenn der Nutzer die Seite mithilfe seines Browsers öffnet, wird dieses Bild heruntergeladen. Dafür sendet der Browser dann eine Anfrage an den Server, auf dem das Bild gespeichert ist. Der Betreiber des Dienstes kann dadurch Daten erheben, die er zur Datenanalyse weiterverwenden kann.

Zielgruppe

Die Zielgruppe gibt eine homogene Gruppe von Nutzern an, die der Webseitenbetreiber mit seiner Website oder einer Kampagne ansprechen möchte.

#ff

Auf Twitter freitags gern genutzter Hashtag. Bedeutet soviel wie “Follow Friday”. Viele User auf Twitter empfehlen unter Nutzung dieses Hashtags freitags ihren Followern andere User oder Blogs, von denen sie der Meinung sind, dass sich ein Folgen dort ebenfalls lohnt.

 

Fotografie Glossar

 

A-DEP Schärfentiefenautomatik

Als A-DEP wird die Schärfentiefeautomatik (Tiefenschärfeautomatik) bezeichnet. Der Name stammt aus dem Englischen und leitet vom Begriff “Depth of Field” ab.
In diesem Modus werden alle Autofokusmessfelder ausgewertet und automatisch ermittelt, welches dieser Felder den nächsten Punkt im Motiv und welches den fernsten Punkt erfasst. Daraus wird der Blendenwert errechnet, der verwendet werden muss, um genau den Bereich zwischen dem nächsten und dem fernsten Punkt in den Schärfebereich einzuschließen. Alles, was davor oder dahinter liegt, gerät in die Unschärfe.
Ein großer Nachteil dieser Automatik ist, dass man die Erfassung des nahen bzw. fernen Punktes durch die AF-Felder nicht beeinflussen kann. Deswegen ist diese Automatik nicht geeignet, wenn man extrem nahe bzw. ferne Motivdetails hat, die in den Schärfenbereich einbezogen werden sollen.
Wer bewusst die Schärfeverteilung gestalten will, sollte diese Automatik eher meiden.

AF (Autofokus)

AF ist die Abkürzung für Autofokus. Mit dem Autofokus kann die Kamera ein Objekt automatisch scharf stellen. Das Gegenteil ist der manuelle Fokus.
Letzteren benutzt man zum Beispiel in schwierigen Situationen, in denen der Autofokus einfach nicht korrekt das vom Fotograf beabsichtigte scharf zu stellende Objekt erfasst oder beispielsweise bei Nachtaufnahmen, in den der Autofokus ohnehin nicht korrekt arbeitet.

Architekturfotografie

Architekturfotografie ist ein Teilbereich der Fotografie, welcher sich hauptsächlich mit dem Abbilden von Bauten oder Teilen von Gebäuden beschäftigt. Sie hat einerseits dokumentarischen Wert und andererseits oft auch einen künstlerischen Anspruch.
Eine detaillierte Abbildung des Originals ist wegen des hohen dokumentarischen Wertes in der Architekturfotografie besonders wichtig. In dem Fall nutzt man meist Zentral-, Frosch- oder Vogelperspektive und achtet darauf, dass das abgebildete Motiv nicht durch die Wahl des Objektivs verzerrt dargestellt wird.
Spannend sind jedoch oft auch einzelne architektonische Details, bei denen man gegebenenfalls auch ungewöhnliche Perspektiven und Ausschnitte wählt, um Details auf besondere Weise in Szene zu setzen.

Astrofotografie

Astrofotografie bezeichnet man als den Bereich der Fotografie, in dem man Sterne und andere Himmelskörper ablichtet. Dabei werden die Sterne entweder als Punkte oder als Stern-Striche aufgenommen. Letztere entstehen durch längere Belichtungszeiten (größer 30 Sekunden) aufgrund der Erddrehung.

Für punktförmige Aufnahmen unter Einbeziehung von Vordergrund empfehle ich folgende Werte als Ausgangspunkt:

  • ISO: 1600
  • Blende: 4
  • Zeitdauer: 20 Sekunden
  • Kein Bildstabilisator
  • Autofokus aus und Fokus auf nahe unendlich

Av (Zeitautomatik)

Oftmals heißt die Zeitautomatik Av – hier stellt man die gewünschte Blende ein, und die Kamera wählt automatisch die geeignete Verschlusszeit. Je größer der Blendenwert (entspricht kleinerer Blende), desto größer die Schärfentiefe.

Belichtungszeit und Blende

Über Belichtungszeit (Verschlusszeit) und Blendenöffnung wird der für die optimale Belichtung benötigte Lichteinfall geregelt. Beide stehen in direkter Abhängigkeit zueinander. Je geringer die Verschlusszeit, desto größer muss die Blende sein, damit dieselbe Lichtmenge auf den Film gelangen kann. Kürzere Verschlusszeiten (und damit größere Blendenöffnungen) werden gewählt, um Motive in Bewegung festzuhalten.
Umgekehrt wird durch eine kleine Blendenöffnung (und eine entsprechend längere Verschlusszeit) die so genannte Schärfentiefe vergrößert.

Bildaufbau

Für einen guten Bildaufbau benutzt man häufig den Goldenen Schnitt oder als Annäherung die Drittelregel. Dabei platziert man Objekte, Kanten, Linien, Horizont oder ähnliches auf eben jene gedachten Linien des Goldenen Schnittes. Will man den Himmel eines Landschaftsfotos beispielsweise hervorheben, so platziert man den Horizont auf der unteren der beiden gedachten Linien, die das Foto in Drittel teilt. Der Himmel nimmt also die oberen zwei Drittel ein. Will man dagegen die Landschaft in der Vordergrund stellen, so platziert man den Horizont auf der oberen der beiden Linien.
Mit Hilfe des Goldenen Schnittes platzierte Objekte wirken als Foto auf den Betrachteer meist natürlich und angenehm. Das “göttliche” Verhältnis lässt sich natürlich auch auf Längen- oder Größenverhältnisse anwenden.

Bildbearbeitung

Bildbearbeitung nimmt heut einen großen Stellenwert in der Fotografie ein. Erst durch entsprechende Nachbearbeitung kann man oftmals bestimmte beabsichtigte Wirkungen erzielen oder verstärken. Bekannte Programme zur Bearbeitung sind u.a. Lightroom von Adobe und PaintShopPro von Corel. Ich benutze zur NAchbearbeitung auch gern diverse Filter von Topaz, die man als Plugin in diversen Programmen benutzen kann.

Bildrechte

Mit einem Bild sind möglicherweise gleich eine ganze Reihe von Rechten verknüpft: das Urheberrecht des Fotografen, aber auch für möglicherweise selbst urheberrechtlich geschütze Dinge, die auf dem Foto zu sehen sind (z.B. Architektur, Kunst), Nutzungsrechte (auch Verwertungsrechte) für die, die das Bild in irgendeiner Weise verwerten, Persönlichkeitsrechte für direkt oder indirekt dargestellte Personen, Eigentumsrechte für die aktuellen Eigentümer einer Reproduktion oder auch für das dargestellte Eigentum, Hausrechte für die Räumlichkeiten, in denen ein Werk ausgestellt wird, oder für die Erlaubnis zur Anfertigung von Innenaufnahmen. Vor der Veröffentlichung oder der Vermarktung eines Bildes sollte man sich der rechtlichen Situation sehr bewusst sein, um Rechtsverletzungen zu vermeiden.

Bildstabilisator

Der Bildstabilisator ist eine elektronische oder opto-mechanische Vorrichtung die es erlaubt, Verwacklungsunschärfen durch Ausgleich zu reduzieren bzw. zu verhindern. Beim geläufigsten Stabilisationsverfahren, der optischen Bildstabilisierung, registrieren so genannte Gyroskopen (Kreiselsensoren) die axialen Bewegungen des Objektives. Ein bewegliches Linsensystem wird dann von der Steuerelektronik des Bildstabilisators genau in die entgegengesetzte Richtung bewegt, so dass die Verwacklungen durch “Gegen-Verwacklungen” kompensiert werden und das Bild ruhig bzw. scharf bleibt.

Blendenautomatik

Bei der Blendenautomatik stellt der Benutzer die Verschlusszeit seiner Wahl ein und die Kameraautomatik wählt die den Lichtverhältnissen entsprechende, passende Blende dazu aus. Bei den meisten Kameras ist dieser Modus durch das Symbol “S” oder “Tv” gekennzeichnet.

Bokeh

Dieser Begriff stammt vom japanischen Wort boke für “unscharf, verschwommen” und bezeichnet den unscharfen Teil eines Bildes. Je nach Anzahl Blendenlamellen und optischer Rechnung des Objektives ist das Bokeh schöner oder weniger schön. Spiegelteleobjektive haben ein besonders “eigenartiges” Bokeh, wobei unscharfe Lichter nicht wie Kreise, sondern wie Donuts aussehen.

Brennweite

Brennweite ist die Entfernung zwischen dem optischen Mittelpunkt des Objektives und der Aufnahmeebene beim Einstellen auf Unendlich.
Die Brennweite ist in der Regel am Objektiv angegeben (f = focus = Brennweite).
Ist die Brennweite kürzer, spricht man von kurzbrennweitigen Objektiven (Weitwinkelobjektive).
Ist die Brennweite länger, spricht man von langbrennweitigen Objektiven (Teleobjektive).
Die Brennweite eines Objektives hat Einfluss auf den Bildausschnitt.

Cropfaktor

Der Cropfaktor gibt das Längenverhältnis zwischen den Diagonalen zweier Aufnahmeformate (flächenmäßige Bildgröße) an. Bei digitalen Spiegelreflexkameras, die auf Kleinbild-Vorgängern basieren, wird das Kleinbildformat von 24 mm × 36 mm als Vergleichsformat verwendet. Die Diagonale der lichtempfindlichen Fläche des Bildsensors multipliziert mit dem Cropfaktor ergibt hier die Diagonale des Kleinbildformats.
Beispiel: Bei einem Cropfaktorvon 1,6 (bezogen auf das Kleinbildformat) beträgt die Normalbrennweite 43 mm / 1,6 = 27 mm.

Diffuses Licht

Diffuses Licht wird von einer mehr oder weniger großen Fläche ausgesendet statt von nur einem Punkt aus. In der Natur entsteht diffuses Licht durch die Wolken, die das auftreffende Sonnenlicht streuen und somit zu einer großen hellen Fläche werden. Bei Aufnahmen in diffusem Licht entstehen keine harten Schatten.

DSLR

DSLR ist die Abkürzung für “Digital Single Lens Reflex”, was die englische Bezeichnung für digitale einäugige (= mit einem Objektiv bzw. Objektivanschluss versehene) Spiegelreflexkameras ist.

Digitaler Zoom

Im Gegensatz zum optischen Zoom erzielt der digitale Zoom den Zoomeffekt mithilfe des mittleren Teils des Bilds im Hochauflösungs-Sensor. Die vorhandenen Daten werden dabei nicht erweitert oder verbessert, sondern einfach nur mit einer niedrigeren Auflösung angezeigt, so dass die Illusion eines vergrößerten Bilds entsteht. Alle PowerShot-Kameras nutzen den höherwertigen optischen Zoom, der die vom Sensor gesammelten Daten tatsächlich erweitert, anstatt einfach nur die Illusion eines vergrößerten Bilds zu erzeugen.

EXIF

EXIF steht für “Exchangeable Image File” und ist ein hersteller- und geräteunabhängiges Standard-Dateiformat zum Austausch von Bildateien. Diese Datei setzt sich aus den eigentlichen Bildinformationen und dem sogenannten “Meta Data”-Dateianhang zusammen. In diesem speichert die Digitalkamera Daten über die Einstellungen zur Aufnahme ab. Das können unter anderem der Kameratyp, Datum und Uhrzeit, Objektiv, Brennweite, Blende, ISO-Wert sein.

Entzerren

Entzerren nennt man den Arbeitsschritt während der Bildverarbeitung, in welchem man stürzende Linien korrigiert.
Verzerrte Linien sind allerdings auch ein wichtiges Bildgestaltungsmittel und müssen daher nicht immer korrigiert werden. Oftmals unterstützen sie die Bildaussage.

Fernauslöser

Es gibt mechanische, elektrische Fernauslöser, sowie welche, die mit Funk arbeiten. Sie dienen der verwacklungsfreien Aufnahme, zum Beispiel bei langen Belichtungszeiten, bei Selbstportrait oder auch bei Verwendung großer Brennweiten. Alternativ kann man oft auch die in den meisten Kameras integrierte zeitverzögerte Aufnahmefunktion nutzen.

Festbrennweite

Festbrennweite ist die Kurzbezeichnung für ein Objektiv mit fester (also nicht veränderbarer) Brennweite. Das Gegenteil sind Zoomobjektive.

Funkauslöser

Mit einem Funkauslöser kann man je nach Wunsch und passenden Anschlußkabeln Studioblitze, Aufsteckblitze oder auch Kameras drahtlos auslösen.

Formatfaktor

Der Formfaktor (Englisch: Crop Factor) bezeichnet das Verhältnis der aktiven Sensorbreite verglichen mit 135mm-Film.

Fokus

Der Fokus (auch: Brennweite) ist die Distanz zwischen fotosensitiver Fläche (z.B. dem Film oder dem Chip) und jenen Punkten welche vom Objektiv “scharf” auf die fotosensitive Fläche abgebildet werden.
Allerdings muss beachtet werden dass “Schärfe” in der Fotografie nicht eindeutig definiert ist: Es gibt es keine absolute Schärfe, da jede scheinbar scharfe Kante bis zur Unschärfe vergrössert werden kann. Deshalb wird subjektiv und relativ zu anderen Bereichen des Bildausschnittes entschieden ob ein bestimmter Bereich scharf ist oder unscharf. Im Grunde genommen wird mit der Brennweite eingestellt, in welchem Abstand zur Kamera das Zentrum des scharfen Bereichs liegt. Eng damit verknüpft ist die Schärfentiefe, welche über die Blendenöffnung eingestellt wird.

Goldener Schnitt

Der Goldene Schnitt ist ein mathematisches Teilungsverhältnis. Eine Strecke S wird in zwei nicht gleiche Abschnitte a und b unterteilt, wobei gilt a < b. Es handelt sich dabei um einen Goldenen Schnitt, wenn sich der größere Abschnitt b zum kleineren Abschnitt a verhält, wie die gesamte Streckenlänge s = a + b zum größeren Abschnitt b.
In der Fotografie benutzt man die Goldenen Schnitt für einen harmonisch wirkenden Bildaufbau. In der Regel benutzt man dazu jedoch grob die Drittel-Regel, welche dem Goldenen Schnitt angenähert ist.

Grauverlauffilter

Grauverlauffilter sind zur Hälfte eingefärbte Neutraldichtefilter mit einem fließenden Übergang zwischen grau und klar.

Histogramm

Ein Histogramm zeigt die Häufigkeitsverteilung von Messwerten in graphischer Form als Säulen an. In der digitalen Fotografie wird im Histogramm die statistische Häufigkeit von Grau- und/oder Farbwerten angezeigt. Je höher ein Balken angezeigt wird, je mehr Farb- oder Helligkeitsanteil ist in diesem Bereich vorhanden. Hierbei gilt: Links werden die dunkleren Anteile, rechts die helleren Anteile des Bildes angezeigt. Dadurch kann man Unter- oder Überbelichtungen schnell erkennen.

ISO

ISO ist die Abkürzung für “International Organisation for Standardisation” und bezeichnet ist eine internationale Norm. In der Fotografie beschreibt man damit die Lichtempfindlichkeit von Filmen, Fotopapieren und Aufnahmesensoren.

JPEG Artefakte

Bilddateien im JPEG Format sind in der Regel verlustbehaftet komprimiert. Es werden mehr oder weniger Bilddetails weggelassen, wodurch sich die Dateigröße stark verkleinern läßt. Bei zu starker Kompression können die fehlenden Details für den Betrachter wahrnehmbar werden. Das bezeichnet man als JPEG Artefakte.

Korrekturfilter

Mit Farbkorrekturfiltern kann man Farbfilme den vorhandenen Lichtverhältnissen anpassen. Rot-Blau-Balance. Tageslicht ist mehr Blau, Kunstlicht ist zu Rot, Neonlicht ist zu Grün, Unterwasser auch zu Blau, usw.- Je nach Stärke, Abstufung der Filter muß die Belichtungszeit verlängert werden. Der Verlängerungsfaktor ist meist in den Filterfassungen eingraviert.

Landschaftsfotografie

Die Landschaftsfotografie ist eine der ältesten fotografischen Disziplinen. Bereits die Besiedlung des amerikanischen Westens Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ausführlich fotografisch dokumentiert. Üblicherweise verwendet man dabei eine Blende von ca. 16, um möglichst viele Bereiche genügend scharf zu bekommen.

Langzeitbelichtung

Unter dem Begriff Langzeitbelichtung versteht man Aufnahmen von mehreren Sekunden, Minuten oder sogar Stunden Belichtungszeit. Das funktioniert nur dann, wenn es ausreichend dunkel draußen ist oder ein Graufilter zur Lichtreduktion vors Objektiv geschraubt wird. Am helllichten Tage ohne Graufilter macht so etwas also keinen Sinn, würde nur zu stark überbelichteten Bildern führen. Dabei sollte man natürlich ein stabiles Stativ oft in Kombination mit Kabel- oder Fernauslöser benutzen, um verwacklungsfreie Langzeitbelichtungen aufnehmen zu können.

Nachtaufnahmen

Wenn man sich nachts mit seiner Kamera nach draußen begibt und Aufnahmen machen möchte, begibt man sich auf das Gebiet der Nachtaufnahmen. Je nachdem, wie viel Restlicht noch vorhanden ist, muss man verschieden lange belichten, und zwar deutlich länger als bei Tageslicht. Möchte man jedoch abends in der Stadt Außenaufnahmen aus der Hand also ohne Stativ machen, auf denen sich bewegende Motivdetails scharf abgebildet werden, muss man mit Objektiven hoher Lichtstärke losziehen und ggf. (sehr) hohe Lichtempfindlichkeiten verwenden. Alternativ verwendet man natürlich ein Stativ. Als Blende empfehle ich einen Wert von 8 als Ausgangspunkt. Oft wird dazu noch ein Fernauslöser oder der Selbstauslöser benutzt, um jegliche Verwackelungsmöglichkeit auszuschließen.

Nahgrenze

Die Nahgrenze bezeichnet die kürzeste Entfernung eines Motivs von der Bildebene (Sensor oder Film), auf die noch scharf gestellt werden kann. Die Naheinstellgrenze ist vom verwendeten Objektiv und vom Aufnahmeformat abhängig. Bis zu dieser Entfernung können Motivdetails gerade noch scharf abgebildet werden. Alles, was näher an der Kamera liegt, wird unscharf.

Neutraldichtefilter

Neutraldichtefilter oder auch einfach Graufilter haben einzig und allein die Aufgabe, die auf den Film/Chip fallende Menge an Licht zu verkleinern und somit die Belichtungszeit zu verlängern oder die erreichbare größte Blende nach unten zu schieben. Man benutzt sie z.B., um die maximale Belichtungszeit bei fließendem Wasser derart zu verlängern, dass das Wasser, beispielsweise an einem Wasserfall quasi “im Fluss” dargestellt wird, und nicht durch zu kurze Verschlusszeiten als eingefrorene Masse. Man kann mit verlängerter Belichtungszeit aber auch Menschen von belebten Plätzen verbannen.

Newtonsche Ringe

Newtonsche Ringe sind Hell-Dunkel-Zonen oder Interferenzfarben, die durch Interferenz am Luftspalt zwischen zwei reflektierenden, nahezu parallelen Oberflächen entstehen.

Normalbrennweite

Neben Weitwinkel und Teleobjektiven, gibt es Normalbrennweiten. Laut Lehrbuch ist es die Brennweite die von den Maßen her die Diagonale des Sensors ergibt, also Normalbrennweite = Diagonal des Sensors. Bei einem Kleinbildformat von 36mm x 24mm ist zum Beispiel die Normalbrennweite 43,3mm. Einfacher gesagt ist es die Brennweite die ungefähr des Blickwinkel eines normal sehenden Menschen wieder gibt.

Makroobjektiv

Makroobjektive sind Spezial-Objektive mit einem erweiterten Einstellbereich und einer kürzeren Naheinstellgrenze. Man kommt “dichter dran” und kann somit ohne weitere Hilfsmittel einen Abbildungsmaßstab von 1:2 bis 1:1 erzielen. Also das passende Gerät für Nahaufnahmen.
Durch den hohen Vergrößerungen bei Makroaufnahmen ist die Gefahr von Unschärfen durch Verwackeln sehr hoch. Die Verwendung eines Stativs ist fast unumgänglich.

Messmethode

Hochwertige Kompakt- und Spiegelreflexkameras besitzen die Möglichkeit, die Art der Belichtungsmessung, also die Messmethode auswählen zu können. Grundsätzlich kann man zwischen folgenden Messmethoden unterscheiden: Mehrfeldmessung, Integralmessung, Selektivmessung und Spotmessung.
Diese Messmethoden unterscheiden sich in der Art und Weise des Einflusses der verschiedenen Bereiche eines ausgewählten Motivs auf die Belichtungsmessung. Diese Möglichkeit hat der Fotograf aber nur dann, wenn er sich für die Verwendung der Programm-, Blenden- oder Zeitautomatik sowie die manuelle Belichtungssteuerung entscheidet.

Polarisationsfilter

Der Polarisationsfilter (kurz auch Polfilter genannt) ist ein optisch transparentes Medium, das elektromagnetische Wellen (Licht) mehr oder weniger heraus filtert, die nicht in der entsprechenden Polarisationsebene liegen. Der Filter besteht im Prinzip aus einem sehr engen Streifengitter, das nur das Licht vollständig durchlässt, das exakt in diese Richtung (Polarisationsebene) schwingt. Je größer der Winkel des einfallenden Lichts zu dieser Ausrichtung ist, desto mehr Licht davon wird zurück gehalten, d.h. herausgefiltert.
Wird in der Fotografie zum Beispiel verwendet, um unerwünschte Reflexionen herauszufiltern und um Aufnahmen mit kräftigeren Farben zu realisieren (Stichwort blauerer Himmel).

RAW

Bei RAW Formaten werden die Sensordaten direkt und unverarbeitet im herstellereigenen Dateiformat aufgezeichnet, und sie müssen später im Computer mit einem RAW-Konverter “entwickelt” werden. In der Digitalfotografie spricht man auch vom Rohdatenformat.

Reflektor

Ein Reflektor bezeichnet sowohl einen Aufheller als auch einen Lichtformer für Studioblitzgeräte. In letzterem Fall dient der Reflektor – wie ein Lampenschirm – dazu, das Licht der Blitzröhre in eine bestimmte Richtung zu lenken. Mittels der Konstruktion lässt sich die Weichheit des Lichts und der Lichtaustrittswinkel variieren.

Schärfentiefe

Die Schärfentiefe bezeichnet jenen räumlichen Bereich, innerhalb dessen die auf einer Photographie festgehaltenen Objekte scharf wiedergegeben werden. Bei Photographien mit großer Schärfentiefe etwa sind sowohl die nahen als auch die entfernten Gegenstände detailgenau zu erkennen. Bei vielen Kameras befindet sich auf dem Objektiv eine Skala, die die Schärfentiefe für unterschiedliche Blendeneinstellungen angibt.

SDHC-Karten

Die Secure Digital High Capacity-Card ist eine SD-Karten ähnliche Speicherkarte, allerdings nicht kompatibel zu bisherigen SD-Host Geräten. Wer also eine SD-Karte in verschiedenen Geräten verwenden will, sollte keine SDHC-Karte verwenden. Im Gegensatz zum baugleichen Vorgänger SD-Card sind hier jedoch Speicherkapazitäten über 2 GB realisiert worden.

Spiegelvorauslösung

Bei Spiegelreflexkameras muss vor der Aufnahme der Spiegel aus dem Bereich herausgeschwenkt werden, durch den das Licht auf den Film bzw. Sensor gelangt. Dies erfolgt automatisch beim Auslösen. Der Spiegel schlägt jedoch mehr oder weniger hart gegen den oberen Anschlag und erzeugt dadurch eine leichte Vibration. Beim Auslösen aus der Hand ist das kein Problem, aber unter Umständen beim Fotografieren vom Stativ.
Die Kamerahersteller versuchen mit der Spiegelvorauslösung bei einigen Spiegelreflexkameras die Schwingungs- und damit Unschärfenproblematik auf dem Stativ zu umgehen, indem der Schwingspiegel vor der Belichtung hochgeklappt (manuell vor der Aufnahme oder per Menüeinstellung) und die Belichtung erst beginnt, wenn die Schwingungen bereits abgeklungen sind.

Stürzende Linien

Stürzende Linien sind ein Phänomen, das insbesondere bei Stadtansichten und Aufnahmen von Gebäuden augenscheinlich wird. Vertikale Linien scheinen zur Bildmitte zu “stürzen”, wenn die Kamera für die Aufnahme des gesamten Objekts nach oben oder unten geneigt wird.
Vermeiden kann man diese Erscheinung, indem man die Kamera nicht verschwenkt (dann bekommt man u.U. nicht mehr das ganze Gebäude aufs Foto) oder in der Nachbearbeitung das Foto entsprechend entzerrt. Insbesondere bei Gebäuden, die man mit dem Weitwinkelobjektiv fotografiert, kann der Effekt erheblich stören. Stürzende Linien können jedoch auch als gestalterisches Mittel bewusst eingesetzt werden.

Tele-Objektive

Teleobjektive haben eine Brennweite die grösser als die Diagonale des Aufnahmeformats ist, einen geringen Aufnahmewinkel und begrenzen folglich den Bildausschnitt auf einen kleinen Teil der Wirklichkeit. Sie sind vom optischen Effekt her mit einem Fernglas vergleichbar.

Tonwertkorrektur

Eine der wichtigsten Techniken in der Bearbeitung digitaler Fotos ist die Bearbeitung der Tonwertkurve eines Bildes. Diese Tonwertkurve liegt in Form eines so genannten Histogramms vor, also einer Häufigkeitsverteilung der Helligkeitswerte (Tonwerte). Die Tonwertkurve sollte bei jedem Bild wenigstens in Augenschein genommen werden, um keinesfalls mögliche Tonwertreserven zu verschenken.

Urheberrecht

Das Urheberrecht bezeichnet zunächst das subjektive und absolute Recht auf den Schutz geistigen Eigentums in ideeller und materieller Hinsicht. Als objektives Recht umfasst es die Summe der Rechtsnormen eines Rechtssystems, die das Verhältnis des Urhebers und seiner Rechtsnachfolger zu seinem Werk regeln; es bestimmt Inhalt, Umfang, Übertragbarkeit und Folgen der Verletzung des subjektiven Rechtes.
Bei Abbildungen von Personen ist das Persönlichkeitsrecht der Abgebildeten zu achten und gegebenenfalls ein Modelrelease einzuholen. Bei Abbildungen fremden Eigentums (auch Tiere) oder Werken anderer Urheber (Künstler, auch Architekten) ist gegebenenfalls die Genehmigung des Besitzers mittels eines Property Release einzuholen, sofern die Abbildung und Verbreitung nicht durch die Panoramafreiheit erlaubt ist.
Grundsätzlich sollte man sich als Fotograf vor kommerzieller Nutzung seiner Bilder sehr genau über das Urheberrecht informieren.

UV-Filter

Ein UV-Filter soll ultraviolettes Licht aus dem ins Objektiv fallenden Licht heraus filtern. Für das menschliche Auge ist UV-Licht unsichtbar. Sofern Aufnahmemedien (Sensor, Film) UV-lichtempfindlich sind, könnte dieser Lichtbestandteil zu leichten Unschärfen führen und ggf. auch zu leichten Blaustichen. Moderne Objektive filtern UV-Licht jedoch sehr gut heraus, sodass auf den Einsatz eines UV-Filters in der Regel verzichtet werden kann.

Verschlusszeit

Die Verschlusszeit ist die Zeit, in der der Verschluss den Weg zwischen Objektivraum und Aufnahmemedium (Sensor oder Film) freigibt.

Vignettierung

Als Vignettierung wird die häufig auftretende Abdunkelung der Bildecken bezeichnet, das bedeutet, dass bei korrekter Belichtung der Bildmitte das Bild mit wachsender Entfernung von der Mitte immer mehr unterbelichtet wird. Das ist vor allem bei Weitwinkel-Objketiven oft ein Problem, weniger davon betroffen sind Teleobjektive.
Vignettierungen kann man in Grenzen reduzieren oder vermeiden, wenn man die Blende weiter schließt. Am stärksten ausgeprägt ist sie bei offener Blende, meist bringt ein Abblenden um ein oder zwei Werte Besserung.

Weitwinkel-Objektive

Bei Weitwinkelobjektiven ist die Brennweite (in mm) geringer als die Diagonale des Aufnahmeformats, der Bildwinkel ist grösser als bei Normalobjektiven und sie ermöglichen es einen grösseren Bildausschnitt als bei Normal-Objektiven aufzunehmen. Sie werden vor allem bei Landschaftsaufnahmen gern eingesetzt.

Zeitautomatik

Als Zeitautomatik oder Blendenvorwahl wird eine Belichtungshalbautomatik bei Kameras bezeichnet, bei der die Blende manuell vorgewählt wird. Die Kamera stellt dann die Belichtungszeit ausgehend von der Belichtungsmessung und der eingestellten ISO automatisch ein.
Zum Einsatz kommt die Zeitautomatik, wenn der Fotograf bewusst die Blende auswählen möchte um ganz bestimmte Ergebnisse zu erzielen – zum Beispiel hinsichtlich der Schärfe.

Zwischenring

Zwischenringe werden bei Kameras mit Wechselobjektiven, wie z. B. Spiegelreflexkameras, zwischen das Objektiv und das Kameragehäuse eingesetzt. Dies dient wie bei Balgengeräten der Verlängerung der Bildweite, um einen größeren Abbildungsmaßstab für den Nahbereich zu erhalten.

Abschließende Hinweise

Bei inhaltlichen Fehlern oder Verbesserungsvorschlägen bitte einfach kurze Nachricht an mich. Werde ich dann entsprechend einarbeiten. Auch über Vorschläge zu fehlenden Begriffen freue ich mich natürlich immer.

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